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Webserver und -proxy: Nginx 1.6 kann SPDY 3.1 und IPv6-DNS

Die neue "Stable"-Version 1.6 des Webservers Nginx unterstützt das Protokoll SPDY 3.1 sowie IPv6 für DNS. Für diese Version behebt das Team nur kritische Fehler.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Entwicklungsmodell von Nginx
Das Entwicklungsmodell von Nginx (Bild: Nginx.com)

Ein Jahr nach der letzten Veröffentlichung steht nun die neue stabile Version 1.6 des Webservers Nginx bereit. Darin fasst das Team sämtliche neuen Funktionen des vergangenen Jahres zusammen. So ist etwa die Unterstützung für das von Google angeregte SPDY-Protokoll ausgebaut worden, welches nun in Version 3.1 genutzt werden kann. Die Arbeit daran ist von den Firmen MaxCDN und Automattic gesponsert worden.

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Das Domain Name System kann nun auch via IPv6 benutzt werden, Authentifizierung ist über Subrequests möglich, ebenso werden SSL-Session-Tickets und das Proxy-Protokoll unterstützt. SSL kann nun auch mit Uwsgi benutzt werden.

Zudem hat das Entwicklerteam die Möglichkeit, Fehler aufzuzeichnen, erweitert und SMTP-Pipelining, Direktiven zum Cache-Revalidieren sowie Pufferoptionen für FastCGI hinzugefügt. Verbessert wurde das Streamen von MP4-Dateien und der Umgang mit Byte-Range-Anfragen zum Streamen und Zwischenspeichern von Dateien.

Mainline oder Stable?

In der Ankündigung weist das Team erneut auf den Entwicklungsprozess des Servers hin. Der als "Stable" bezeichnete und jetzt veröffentlichte Zweig ist nicht zwingend als verlässlich zu betrachten. Vielmehr soll der Zweig Entwicklern und den Anwendern von Modulen von Drittanbietern die Sicherheit geben, dass jene Module nicht durch das Hinzufügen neuer Funktionen beeinträchtigt werden.

Außerdem werden nur sehr schwerwiegende Fehler behoben. In dem Mainline-Zweig werden sämtliche neuen Funktionen bereitgestellt und auch alle Bugfixes. Eine Liste aller Änderungen steht bereit. Nginx 1.6 steht zum Download für Windows und Linux zur Verfügung. Für ausgewählte Linux-Distributionen wie RHEL, Debian und Ubuntu bietet das Projekt eigene Binärpakete an.



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