Abo
  • Services:

Compiler Collection: GCC 4.9 verbessert Optimierung

Die veröffentlichte Version 4.9 der GNU Compiler Collection enthält diverse Optimierungen des Codes. Außerdem werden OpenMP 4.0 und Funktionen des kommenden C++14-Standards unterstützt.

Artikel veröffentlicht am ,
In GCC 4.9 sollen sich C- und C++-Code noch besser debuggen lassen.
In GCC 4.9 sollen sich C- und C++-Code noch besser debuggen lassen. (Bild: GCC)

Die GNU Compiler Collection (GCC) 4.9 ist erschienen. Die Sammlung vereint einige neue Funktionen, die vor allem den Optimierungsprozess während des Kompilierens betreffen. So ist der Address Sanitizer, den es bereits für x86- beziehungsweise x86_64-Systeme gibt, nun auch für ARM verfügbar.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH, Darmstadt

Neu ist der aus LLVM hervorgegangene Undefined Behavior Sanitizer (UBSan), mit dem sich C- und C++-Code in Echtzeit auf vielfältige Fehler überprüfen lässt, etwa Ganzzahlenüberläufe. Derartige Fehler sind oft schwierig aufzuspüren, da eine Anwendung ohne Fehlermeldung abstürzt oder gar weiterläuft. UBSan lässt sich während des Kompilierens über den Schalter -fsanitize=undefined aktivieren.

Die in GCC vorhandenen Link Time Optimizations (LTOs) wurden ebenfalls überarbeitet. Die verschiedenen Änderungen sorgen unter anderem dafür, dass die zum Kompilieren benötigte Zeit verringert wird, ebenso wie die Speicherbelegung. Als Beispiel verweist das Team auf einen Build des Firefox mit aktivierten Debug-Symbolen, wobei der benötigte Speicher von 15 GByte auf 3,5 GByte reduziert worden sein soll.

Sprachunterstützung

Die wohl wichtigste Neuerung für die C++-Standardbibliothek ist die Unterstützung des im C++11-Standard festgelegten Umgangs mit regulären Ausdrücken. Außerdem erhielt das C++-Frontend Erweiterungen, die für C++14 vorgesehen sind, etwa Zahltrennungszeichen für besonders lange Zahlen.

Neu in GCC 4.9 ist auch die Unterstützung der Spezifikation OpenMP 4.0. Mit dem Schalter -fopenmp-simd lassen sich ausschließlich die SIMD-Anweisungen verwenden, andere Anweisungen aus OpenMP werden dabei ignoriert. Standardmäßig wird nun Ada 2012 statt wie bisher Ada 2005 verwendet, und Fortran 2003 kann ab sofort mit Finalization benutzt werden, das bereits von anderen Fortran-Compilern bereitgestellt wird.

Eine Liste weiterer Änderungen hat das Entwickler-Team zusammengetragen. Der Quellcode steht über die FTP-Server des GNU-Projektes zum Download bereit.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-31%) 23,99€
  2. 2,99€
  3. (-20%) 47,99€
  4. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

zwergberg 23. Apr 2014

Danke für die Antworten, me8i und tbxi!


Folgen Sie uns
       


Byton K-Byte - Bericht

Byton stellt in China den K-Byte vor.

Byton K-Byte - Bericht Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /