
In der Anhörung zum Routerzwang stellt sich die Bundesnetzagentur offenbar doch auf die Seite der Internet Service Provider. Danach endet deren Netz am Router, nicht an der TAE-Dose des Kunden.

US-Wissenschaftler haben ein Protokoll entwickelt, das eine Kommunikation mit Sensoren im Wasser über das Internet ermöglicht. Es basiert auf dem Open-Source-Betriebssystem Linux.

Devolo hat den zur Ifa 2013 angekündigten Powerline-Adapter dLAN 650+ nun auf den Markt gebracht. Das Gerät soll Daten mit bis zu 600 MBit/s über das heimische Stromnetz weiterleiten. Neue Kabel müssen nicht verlegt werden.

Nicht nur der DIR-100 in Revision A, auch der DI-524UP ist von der kürzlich entdeckten Backdoor betroffen. D-Link hat sich nun entschlossen, für diese beiden Router eine neue Firmware zu erstellen, die den Fehler beheben soll.

In der in Deutschland verkauften Revision A des Routers DIR-100 gibt es eine gefährliche Hintertür. Damit können Angreifer auf einfache Weise auf die Konfiguration des Geräts zugreifen und den Internetanschluss für eigene Zwecke missbrauchen.

QNAP hat eine neue NAS-Serie vorgestellt, die gleich vier Netzwerkschnittstellen bietet. Zwei davon können gegen 10GbE ausgetauscht werden. Aber auch ohne Austausch erreichen die NAS-Systeme Datenraten jenseits der 400 MByte/s.

In der kommenden Woche bringt Western Digital seine neuen NAS-Geräte der Serie Mycloud in Deutschland auf den Markt. Zusammen mit neuen Apps für Android und iOS sollen sie unterwegs einfachen Zugriff auf Daten im Heimnetz ermöglichen.

In einer Branchenbefragung geht die Bundesnetzagentur nach langem Zögern nun das Problem des Routerzwangs an. Die erste Reaktion kam von der Free Software Foundation Europe.

Die Govnet-Box basiert "ausschließlich auf Eigenentwicklungen - ohne jegliche Hintertüren zu den Spähprogrammen in- und ausländischer Geheimdienste", verspricht Peter Söll von NCP Engineering aus Nürnberg.

Mit Hilfe einer manipulierten WLAN-Router-Firmware haben Kriminelle die Zugangsdaten von Privatpersonen und Unternehmen ausspioniert, darunter eine Anwaltskanzlei sowie eine Bäckereikette. Das Botnetz ist mittlerweile offline, es könnte aber noch weitere geben.

Router des US-Anbieters Cisco, die bei der Vernetzung von Unternehmens- und Behördenstandorten eingesetzt werden, enthalten Sicherheitslücken, über die sich auch verschlüsselte Daten ausspionieren lassen.

Ifa 2013 Sowohl Netgear als auch Devolo nutzen die Funkausstellung in Berlin, um ihre beschleunigten Powerline-Adapter vorzustellen, die bald auf den Markt kommen. Die neuen Adapter sollen dank der dritten Stromleitung nun vor allem bei schlechten Verbindungen deutlich höhere Datenraten erlauben.

AVM hat den WLAN Repeater DVB-C angekündigt. Das Fritz-Gerät leitet das Kabel-TV-Signal ins Heimnetzwerk weiter. Die digitalen Programme stehen im Heimnetz im MPEG-Format bereit.

Western Digital (WD) erweitert sein Angebot um weitere NAS-Festplatten. Für kompakte und sparsame NAS-Systeme hat der Festplattenhersteller nun erstmals ein 2,5-Zoll-Modell vorgestellt. Die große Red-Serie wird zudem um 1 TByte erweitert.

Gigabit-Ethernet und WLAN nach IEEE 802.11ac mit bis zu 1.300 MBit/s bietet AVMs neuer DSL-Router Fritzbox 7490. AVMs neues Spitzenmodell ist zugleich eine DECT-Basis und bringt USB-Speicher ins Netz.

Mit einer Einbautiefe von nur 12 Zoll ist Synologys RS214 eines der wenigen NAS-Systeme für Racks, die auch daheim in kleinen Schränken verwendet werden können. Die neue Rackstation wurde im Vergleich zum Vorgänger RS212 umgebaut und bietet mehr Speicher.

Draytek hat den gut ausgestatteten Router Vigor 2860 vorgestellt. Der kann dank eines integrierten Controllers kostengünstig bis zu 20 WLAN-Access-Points zentral verwalten. Zudem beherrscht er Multi-WAN für Load-Balancing und bessere Ausfallsicherheit, auch mit externen Modems.

Wer unter iOS in seiner App eine MAC-Adresse benutzt, um einen Anwender zu identifizieren, kann das mit dem kommenden iOS 7 nicht mehr tun. Apple verschleiert die Adresse im neuen Betriebssystem.

Das Betriebssystem für die Synology-NAS-Systeme kann nun besser mit SSDs umgehen und nutzt sie auch zur Beschleunigung der Gesamtleistung eines NAS. Zudem unterstützt Synology nun mit dem Disk Station Manager 4.3 externe HFS+-Festplatten, was vor allem für Mac-Nutzer interessant ist.

Bei einer Routine-Überprüfung einer unserer HP-Procurve-Switches haben wir eine erfreuliche Entdeckung gemacht. HP hat schon vor einer Weile angefangen, seine Java-Konfigurationsoberflächen zu ersetzen und nutzt stattdessen HTML. Aber nicht alle Switches bekommen ein HTML-Update.

Auf seiner Entwicklerkonferenz IDF will Intel Anfang September 2013 das erste Produkt seiner Abteilung für optische Vernetzung ankündigen. Die MXC genannte Schnittstelle soll bis zu 1,6 Terabit pro Sekunde übertragen können - aber anfangs wohl kaum über nur eine Leitung.

In der Innenstadt Londons stehen öffentliche Mülltonnen, die mit einem WLAN-Modul und einem Bildschirm ausgestattet sind. Die Renew Orbs tracken die WLAN-Geräte der Passanten, um ihnen darauf zielgenaue Werbung zu präsentieren.

Der österreichische Sicherheitsforscher Stefan Viehböck hat einmal mehr eine kritische Sicherheitslücke in DSL-WLAN-Routern von Vodafone entdeckt. Die WPS-PIN der Router lässt sich anhand ihrer MAC-Adresse errechnen.

Weil die Mobilfunknetze überlastet sind, rät die EU, mehr Frequenzen für WLAN freizumachen. Und automatische Authentifizierungsprozesse könnten die Schwierigkeiten bei der manuellen Anmeldung beseitigen.

Das beleuchtete Werbeschild der Zukunft könnte nach einem Vorschlag von Intel per Lichtimpuls Daten senden, die beim Abfotografieren vom Smartphone oder der Digitalkamera erkannt werden. So könnte wie bei QR-Tags zusätzliche Werbung übermittelt werden.

Von Seagate kommt die nach eigenen Angaben schnellste Festplatte der Welt. Das 2,5-Zoll-Laufwerk mit SAS-Schnittstelle ist für Server vorgesehen und arbeitet mit Hybridtechnik, genannt SSHD. IBM bietet bereits Storage-Systeme damit an.

Auf seiner jährlichen Datacenter-Veranstaltung hat Intel eine Roadmap für Server-CPUs bis zum Jahr 2014 vorgelegt. Dabei gab es auch einige Details zum Atom-Nachfolger Silvermont zu erfahren.

In zahlreichen Routermodellen von Asus steckt eine schwere Sicherheitslücke. Ist die Funktion Aicloud aktiviert, können die von außen zugänglichen Dateien auf USB-Speichern des Routers ausgelesen werden. Auch ein Angriff auf Freigaben im lokalen Netz ist so möglich.

Die HP-Server-Produkte der Storevirtual-Serie haben einen bisher unbekannten Zugang samt Root-Zugriff. HP nutzt diesen Zugang unter anderem, um vergessene Passwörter beim Kunden zurückzusetzen. Über einen kommenden Patch will HP die Sicherheitslücke noch in der nächsten Woche schließen.

Intels Cheftechniker Justin Rattner hat in einem Interview angekündigt, dass sein Unternehmen Bausteine für optische Verbindungen mit 100 Gigabit pro Sekunde entwickelt. Bei den Prozessoren dagegen setzt die Physik spätestens in fünf Jahren neue Grenzen.

Damit der Gast nicht auf ein hoteleigenes WLAN mit mitunter schlechter Signalqualität zurückgreifen muss, hat Buffalo einen kleinen Reiserouter vorgestellt, der in eine LAN-Buchse gesteckt wird und sein eigenes WLAN im Zimmer aufspannt. So lassen sich auch Tablets und Smartphones benutzen.

Viele Consumer-Geräte lassen sich per Web-Interface bequem konfigurieren, doch sie haben teilweise haarsträubende Sicherheitslücken. Insbesondere die Router sind angreifbar. Aber die Hersteller reagieren kaum, sagt Sicherheitsexperte Michael Messner.

Eine inoffizielle Roadmap verrät, dass Intel wohl erst 2015 größere Änderungen an seiner x86-Architektur für Server vornehmen will. Dann soll unter dem Codenamen Skylake ein neues Design mit grundlegenden Änderungen an der Infrastruktur erscheinen.

Erste Produkte für die HDMI-Erweiterung HDBaseT stehen vor der Markteinführung. Über günstige Kabel lassen sich dabei alle Funktionen von HDMI nutzen und Geräte mit Strom versorgen.

Auch mit der neuen 802.11ac-Technik wird es günstige Router geben, die weit entfernt vom Gigabit-WLAN sind. Immerhin ist D-Links Modell fast dreimal schneller als bisherige Billigrouter. Dennoch ist diese Art von 802.11ac-Routern langsamer als 802.11n.

Wirtschaftsminister Philipp Rösler will offenbar noch vor der Bundestagswahl einen Vorstoß zur Regelung der Netzneutralität einbringen. Auch der Routerzwang mancher Anbieter soll künftig fallen.

In Neuseeland startet Google einen Versuch, den Anwender über einen Ballon mit dem Internet zu verbinden. Die ersten Ballons sind schon unterwegs. Später sollen Anwender auch in abgelegenen Regionen so einen Internetzugang bekommen.

Mit der Serie DC S3500 bietet Intel Data-Center-SSDs bis 800 GByte an. Die Geräte sollen besonders langlebig sein, unterscheiden sich jedoch je nach Kapazität deutlich in der Leistung. Auch Intel selbst will die SSDs verwenden.

Der Anwender hebt seinen Arm und der Rechner erkennt das als Geste - doch weder eine Kamera noch ein Infrarotsensor befinden sich im Raum. Stattdessen wird seine Bewegung durch eine Auswertung des WLAN-Signals erkannt. Möglich macht das ein Effekt, der auch beim Radar genutzt wird.

Aus Hamburg kommt ein Versuch, mit einem Gesetz den Routerzwang zu beseitigen. Nachdem die Bundesnetzagentur erklärt hat, dass sie wegen eines Gesetzes keine Handhabe dagegen habe, erklärt die Bundesregierung, sie sei nicht zuständig.

Die Bundesnetzagentur lässt den Routerzwang zu, weil ein Gesetz über Funkanlagen dies ermöglicht. Eine parlamentarische Nachfrage will wissen, warum das eigentlich so ist.

Die Telekom bringt ihren neuen Router Speedport W 724V auf den Markt. Er unterstützt als erstes Gerät des Herstellers WLAN To Go, die Telekom integriert dazu die Fon-Software in ihre Router.

Die bisher unter dem Codenamen Kyoto bekannten Prozessoren von AMD kommen als Opteron X auf den Markt. Sie sind sehr sparsam und für Microserver vorgesehen, wo ihre Radeon-Einheiten Rechenaufgaben übernehmen sollen.

Das Unternehmen Quantenna hat nach eigenen Angaben den ersten Chipsatz für die zweite Generation von WLAN-Geräten nach 802.11ac hergestellt. Nicht nur die Bandbreite soll damit steigen, sondern auch die Reichweite und die Abdeckung in Gebäuden.

Nach Ubiquiti Networks kündigt nun auch Motorola Solutions WLAN entsprechend dem IEEE-Standard 802.11ac an. Der Access Point 8232 erlaubt die Integration einer Videokamera. Die Auswahl für Unternehmenskunden steigt damit bald. Bisher ist der Gigabit-WLAN-Standard überwiegend Heimnutzern vorbehalten.

Nach Mainboards, Storage-Servern und Racks will das von Facebook gegründete Open Compute Project nun auch einen freien Switch entwickeln. Dabei hat es prominente Unterstützer.

Synology hat das 2013er Modell der Diskstation DS212j vorgestellt. Die DS213j hat eine bessere Ausstattung und soll leiser sein. Das neue NAS-System hat zudem eine etwas niedrigere Leistungsaufnahme im Standby, kann aber auch mehr Energie als der Vorgänger aufnehmen.

Neue Firmware stopft Lücken in Produkten von D-Link. Die Updates gibt es für fünf Routermodelle und sieben Netzwerkkameras. In den IP-Cams wurden die Fehler erst vor kurzem entdeckt.

Ohne zuverlässige Versorgung mit Internet und Strom kann die in Nairobi ansässige Organisation Ushahidi nicht arbeiten. Um beides zu sichern, hat sie Brck entwickelt, das sich über verschiedene Zugänge mit dem Internet verbindet, auch bei Stromausfall.

IBM und Lenovo konnten sich nicht auf einen Preis für die x86-Server-Sparte einigen. Doch es soll noch einen weiteren Interessenten geben.