• IT-Karriere:
  • Services:

Port 32764: Netgear will angebliche Router-Lücke schließen

Trotz eines Patches sollen Netgear-Router weiterhin eine Sicherheitslücke aufweisen. Das Unternehmen will die Vorwürfe prüfen und notfalls weitere Updates bereitstellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Vanderbeken macht sich über die Lücken in Servomm-Produkten lustig.
Vanderbeken macht sich über die Lücken in Servomm-Produkten lustig. (Bild: Eloe Vanderbeken/Screenshot: Golem.de)

Der Routerhersteller Netgear will eine angeblich weiterhin bestehende Sicherheitslücke bei mehreren Routermodellen prüfen. "Wir gehen im Moment mit unserem Technologiepartner Sercomm zusammen den Behauptungen nach, dass der im April veröffentlichte Patch die Schwachstelle bei einigen betroffenen Produkten nicht beseitigt hat", teilte Netgear am Mittwoch auf Anfrage von Golem.de mit. Sollten sich die Behauptungen bestätigen, werde das Unternehmen "umgehend die nötigen Firmware-Änderungen veranlassen, um die betroffenen Geräte zu aktualisieren und die Sicherheitslücke zu schließen". Der französische Reverse Engineer Eloi Vanderbeken hatte vergangene Woche herausgefunden, dass sich die im Dezember entdeckte Backdoor trotz des Patches reaktivieren lässt.

Stellenmarkt
  1. Stadt Ingolstadt, Ingolstadt
  2. Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY, Hamburg

Laut Netgear sind von der ursprünglichen Sicherheitslücke, die einen Zugang über den Port 32764 ermöglicht, zwölf Produkte betroffen. Allerdings wurden davon nur die Modelle DGN1000B, DG384B, DGN3500B, DGN2000B, DGND3300Bv2 und JNR3210 auf den deutschen Markt geliefert. Die Sicherheitslücke ermöglicht es, per Script Befehle auf dem Router auszuführen und so unter anderem an die Konfigurationsdaten und Passwörter zu gelangen. Der Produzent von Router-Chips Sercomm soll für die Lücke verantwortlich sein, die neben Netgear auch Linksys, Cisco und Diamond betraf. Cisco stellte Ende Januar 2014 einen Patch für zwei der drei betroffenen Modelle bereit.

Netgear hatte erst Anfang April ein Firmwareupdate für das Routermodell DGN1000 erstellt. Laut Vanderbeken wurde damit die Lücke jedoch nicht verschlossen, sondern lediglich versteckt. Mit einem speziellen Datenpaket, das aus dem MD5-Hashwert der Modellnummer DGN1000 gebildet wird, lässt sich der Port demnach wieder öffnen. Das ist aus dem lokalen Netz heraus möglich, aber auch durch einen Provider über das Internet. Der Zugang nutzt dabei nach Angaben von Vanderbeken den Ethertype 0x8888 und den Pakettyp 0x021.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 31,49€
  2. 39,99€ (Release: 25. Juni)

Anonymer Nutzer 24. Apr 2014

Doch! Darf und MUSS sie sogar! Netgear ist US of Ar*** :P Übrigens, mein TP-Link kommt...

Anonymer Nutzer 24. Apr 2014

Der Reverse Engineer bekommt jetzt mal "Besuch" vom Geheimdienst und ihm wird...

stuempel 23. Apr 2014

Was soll überhaupt das e im Titel? "Port 32764: Netgear will angeblich Router-Lücke...

Anonymer Nutzer 23. Apr 2014

.

Malocchio 23. Apr 2014

könnte man denjenigen, der diesen Patch geschrieben hat direkt fragen, wozu er die...


Folgen Sie uns
       


IBM - von der Lochkarte zum Quantencomputer (Golem Geschichte)

Golem.de erzählt die über 100-jährige Geschichte von Big Blue im Video.

IBM - von der Lochkarte zum Quantencomputer (Golem Geschichte) Video aufrufen
Corona: Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen
Corona
Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen

Politiker wie Axel Voss fordern "Anreize" für die Nutzung der Corona-App. Doch das schafft nicht das notwendige Vertrauen in die staatliche Technik.
Ein Gastbeitrag von Stefan Brink und Clarissa Henning

  1. Schnittstelle installiert Android-Handys sind bereit für die Corona-Apps
  2. Corona-App Google und Apple stellen Bluetooth-API bereit
  3. Coronapandemie Quarantäne-App soll Gesundheitsämter entlasten

Maneater im Test: Bissiger Blödsinn
Maneater im Test
Bissiger Blödsinn

Wer schon immer als Bullenhai auf Menschenjagd gehen wollte - hier entlang schwimmen bitte. Maneater legt aber auch die Flosse in die Wunde.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Mount and Blade 2 angespielt Der König ist tot, lang lebe der Bannerlord
  2. Arkade Blaster 3D-Shooter mit der Plastikkanone spielen
  3. Wolcen im Test Düster, lootig, wuchtig!

Ikea Trådfri im Test: Das preisgünstige Smart-Home-System
Ikea Trådfri im Test
Das preisgünstige Smart-Home-System

Ikea beweist, dass ein gutes Smart-Home-System nicht sündhaft teuer sein muss - und das Grundprinzip gefällt uns besser als bei Philips Hue.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Ikea Trådfri Fehlerhafte Firmware ändert Schaltverhalten der Lampen
  2. Fyrtur und Kadrilj Ikeas smarte Rollos lernen Homekit
  3. Trådfri Ikeas dimmbares Filament-Leuchtmittel kostet 10 Euro

    •  /