• IT-Karriere:
  • Services:

Server-CPU: Intels Xeons bekommen Iris-Pro-Grafik

Die Single-Socket-Xeons der Serie E3-1200 v3 werden bald mit neuen Grafikkernen ausgestattet. Die GPUs lassen sich auch virtualisieren, was von Citrix unterstützt wird. Entsprechende Server will unter anderem HP anbieten.

Artikel veröffentlicht am ,
Neue Xeon E3 für den Sockel 1150
Neue Xeon E3 für den Sockel 1150 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Auf der Konferenz Citrix Cinergy hat Intel neue Xeon-Prozessoren angekündigt. Darüber berichtet der Chiphersteller in einem Blogeintrag. Demnach werden die für Systeme mit einem Sockel vorgesehenen Xeon E3-1200 v3 mit Haswell-Kernen, die es bisher bei einigen Modellen nur mit HD Graphics gibt, bald um Iris Pro erweitert. Die Serverbausteine erhalten also Intels schnellste Grafiklösung, ob sie wie bei den bereits verfügbaren Desktop- und Notebook-CPUs mit Iris Pro auch mit Embedded DRAM ausgestattet werden, gab Intel noch nicht bekannt - dem Name nach müsste dies aber der Fall sein.

Stellenmarkt
  1. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm
  2. GRUNER AG, Wehingen

Die Iris-Xeons sind nicht nur für solche Workstations vorgesehen, auf denen vor allem prozessorlastige Anwendungen laufen. Intel nennt in seinem Blog auch ausdrücklich Remote-Anwendungen aus den Bereichen CAD, 3D-Modellierung und Videoschnitt. Dabei können die GPUs als Beschleuniger eingesetzt werden. Das bei vielen Dienstleistern heute stark wachsende Echtzeit-Transkodieren von Videos für Streaming-Auslieferung erwähnt Intel ebenfalls.

Für solche Anwendungen in einem Rechenzentrum ist Virtualisierung wichtig, was nun auch mit den Grafikkernen klappt. Intel nennt das Konzept Graphics Virtualization Technology (GVT) und erklärt es auf einer neuen Webseite. GVT gibt es bisher in drei Versionen, die unterschiedliche Abstrahierungsgrade der Hardware unterstützen. Bei der neuesten Variante, GVT-g, kann in einer virtuellen Maschine auch der Grafiktreiber selbst installiert werden, er reicht die Befehle dann über den Hypervisor an die GPU weiter. Das funktionierte bisher schon unter Xen, der Codename für die Technik lautete XenGT.

Nicht nur Xen, sondern auch Citrix soll GVT unterstützen, als einzigen Serveranbieter nennt Intel bisher HP. Wann die neuen Xeons auf den Markt kommen, gab das Unternehmen noch nicht bekannt. Mit einer Verfügbarkeit noch vor den weiteren Haswell-Xeons, die für Herbst 2014 erwartet werden, ist jedoch zu rechnen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 11,49€
  2. (-28%) 42,99€
  3. (-80%) 7,99€
  4. 3,74€

NeoCronos 11. Mai 2014

was hindert dich daran eine richtige Grafikkarte an die Vm durchzureichen? Xeon und...


Folgen Sie uns
       


Motorola Razr (2019) - Hands on

Das neue Motorola Razr lässt sich wie das alte Razr V3 zusammenklappen - das Display ist allerdings faltbar und geht über die gesamte Innenfläche des Smartphones.

Motorola Razr (2019) - Hands on Video aufrufen
Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

Mythic Quest: Spielentwickler im Schniedelstress
Mythic Quest
Spielentwickler im Schniedelstress

Zweideutige Zweckentfremdung von Ingame-Extras, dazu Ärger mit Hackern und Onlinenazis: Die Apple-TV-Serie Mythic Quest bietet einen interessanten, allerdings nur stellenweise humorvollen Einblick in die Spielebrache.
Eine Rezension von Peter Steinlechner

  1. Apple TV TVOS 13 mit Mehrbenutzer-Option erschienen

Galaxy Z Flip im Hands-on: Endlich klappt es bei Samsung
Galaxy Z Flip im Hands-on
Endlich klappt es bei Samsung

Beim zweiten Versuch hat Samsung aus seinen Fehlern gelernt: Das Smartphone Galaxy Z Flip mit faltbarem Display ist alltagstauglicher und stabiler als der Vorgänger. Motorolas Razr kann da nicht mithalten.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Faltbares Smartphone Schutzfasern des Galaxy Z Flip möglicherweise wenig wirksam
  2. Isocell Bright HM1 Samsung verwendet neuen 108-MP-Sensor im Galaxy S20 Ultra
  3. Smartphones Samsung schummelt bei Teleobjektiven des Galaxy S20 und S20+

    •  /