Abo
  • Services:
Anzeige
Der Sitecom-Router WLM-3500
Der Sitecom-Router WLM-3500 (Bild: Sitecom)

Chaos Computer Club: "Bundesnetzagentur schafft Routerzwang nicht ab"

Der Kunde werde zum Bittsteller degradiert und der Routerzwang eigentlich nicht abgeschafft, so die Kritik des Chaos Computer Clubs und der FSFE an der Bundesnetzagentur. So müssten für die volle Austauschbarkeit der Geräte auch die verwendeten Protokolle bekannt sein.

Anzeige

Der Chaos Computer Club (CCC) und die Free Software Foundation Europe (FSFE) haben die Pläne der Bundesnetzagentur zur Abschaffung des Routerzwangs als nicht weitgehend genug kritisiert. "Ohne eine Pflicht des Providers, dem Kunden die Zugangsdaten von sich aus mitzuteilen sowie Transparenz bei Diensten und Protokollen herzustellen, bleibt es faktisch beim Routerzwang. Schwammige Formulierungen und eine Pflicht zum Nachfragen würde den Kunden nur zum Bittsteller degradieren", sagte Frank Rieger, Sprecher des CCC.

Nach bisheriger Gesetzeslage dürfen Internet Service Provider ihre Kunden daran hindern, eigene Router einzusetzen beziehungsweise in vollem Umfang zu nutzen. Der Routerzwang wird durch Geheimhaltung der detaillierten Zugangsdaten erreicht, die im Router voreingestellt sind oder vom Betreiber fernkonfiguriert werden. Die Behörde hatte Ende Februar 2014 angekündigt, den Routerzwang in Deutschland durch eine Transparenzverordnung zu beenden.

Prinzipiell seien die Ideen der Bundesnetzagentur begrüßenswert, so die Kritiker. So soll der Routerzwang etwa dadurch abgeschafft werden, dass die Provider grundlegende Informationen wie technische Funktionen auf einem Produktdatenblatt sammeln und Endkunden auf Anfrage auch die Zugangsdaten erfragen können.

Es sei allerdings nicht nachvollziehbar, wieso die Bundesnetzagentur die Last weiter beim Verbraucher belassen will, die Daten erfragen zu müssen, anstatt sie auf das geplante Produktdatenblatt zu bringen. Durch klare Formulierungen müssten Schlupflöcher für Provider geschlossen werden. So müssten für die volle Austauschbarkeit der Geräte auch die verwendeten Protokolle bekannt sein.

Die Definition des Netzabschlusspunkts sei ebenso immer noch nicht geklärt.

Auch bei den Messverfahren zur Netzqualität, die Internetprovider zukünftig anbieten müssen, müssten nach den Plänen der Bundesnetzagentur die Mechanismen und Details der Messung nur der Behörde mitgeteilt werden, nicht aber den eigenen Kunden. Dies schränkt die Transparenz für Verbraucher und unabhängige Spezialisten künstlich ein.


eye home zur Startseite
ThadMiller 31. Mär 2014

So kann man's natürlich auch sehen. Auch wenn's quatsch ist.

Niaxa 31. Mär 2014

Müssen sie so oder so also ist das egal.

JensTautenhahn 31. Mär 2014

Bei dem Plastikschrott namens Speedport ist Pass Through kein Pass Through. Das VLAN...

JackyChun 31. Mär 2014

Leider gibt es aber dieses Probleme(1) welches im Endeffekt den Netzabschlusspunkt an die...

jaykay2342 29. Mär 2014

Was du beschreibst ist mehr ein Kabelmodem , ähnlich wie ein DSL-Modem. Es geht aber wohl...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deutsche Bundesbank, München
  2. Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Lemgo
  3. LR Health & Beauty Systems GmbH, Ahlen
  4. Habermaaß GmbH, Bad Rodach


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 50,99€ (Vorbestellung)
  2. 49,79€
  3. 15,49€

Folgen Sie uns
       


  1. Adobe

    Die Flash-Ära endet 2020

  2. Falscher Schulz-Tweet

    Junge Union macht Wahlkampf mit Fake-News

  3. BiCS3 X4

    WDs Flash-Speicher fasst 96 GByte pro Chip

  4. ARM Trustzone

    Google bescheinigt Android Vertrauensprobleme

  5. Überbauen

    Telekom setzt Vectoring gegen Glasfaser der Kommunen ein

  6. Armatix

    Smart Gun lässt sich mit Magneten hacken

  7. SR5012 und SR6012

    Marantz stellt zwei neue vernetzte AV-Receiver vor

  8. Datenrate

    Vodafone weitet 500 MBit/s im Kabelnetz aus

  9. IT-Outsourcing

    Schweden kaufte Clouddienste ohne Sicherheitsprüfung

  10. Quantengatter

    Die Bauteile des Quantencomputers



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

Neuer A8 vorgestellt: Audis Staupilot steckt noch im Zulassungsstau
Neuer A8 vorgestellt
Audis Staupilot steckt noch im Zulassungsstau
  1. Autonomes Fahren Continental will beim Kartendienst Here einsteigen
  2. Verbrenner Porsche denkt über Dieselausstieg nach
  3. Autonomes Fahren Audi lässt Kunden selbstfahrenden A7 testen

Anker Powercore+ 26800 PD im Test: Die Powerbank für (fast) alles
Anker Powercore+ 26800 PD im Test
Die Powerbank für (fast) alles
  1. Toshiba Teures Thunderbolt-3-Dock mit VGA-Anschluss
  2. Asus Das Zenbook Flip S ist 10,9 mm flach
  3. Anker Powercore+ 26800 PD Akkupack liefert Strom per Power Delivery über USB Typ C

  1. Re: Infrastruktur ist Aufgabe der Gemeinschaft

    Eswil | 06:26

  2. Re: Paradigmenwechsel in Sachen K.I.

    hw75 | 05:34

  3. Re: Wie viel Menschen klicken auf Werbung?

    hw75 | 05:27

  4. Re: Anforderungen oft zu hoch

    amagol | 04:54

  5. Re: Endet damit auch Adobe Air?

    MESH | 04:25


  1. 21:02

  2. 18:42

  3. 15:46

  4. 15:02

  5. 14:09

  6. 13:37

  7. 13:26

  8. 12:26


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel