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Erdbebenfolgen in L'Aquila
Erdbebenfolgen in L'Aquila (Bild: Joanna Faure Walker (UCL IRDR)/CC BY 2.0)

Katastrophenschutz: WLAN-Hotspot als SOS-Sender

Erdbebenfolgen in L'Aquila
Erdbebenfolgen in L'Aquila (Bild: Joanna Faure Walker (UCL IRDR)/CC BY 2.0)

Eine App im Smartphone soll aus dem Gerät einen SOS-Sender machen, der auch dann noch funktioniert, wenn das Mobilfunknetz ausgefallen ist. So sollen Helfer zum Verschütteten oder Verletzen geführt werden.

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT haben ein cleveres System für Katastrophenlagen entwickelt, bei denen die Smartphones der Betroffenen mit Hilfe einer App als Notfallsender genutzt werden können. Dabei wird berücksichtigt, dass zum Beispiel bei Erdbeben das Mobilfunknetz ausgefallen oder bei anderen Katastrophen überlastet ist.

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Die meisten Smartphones sind mit einem WLAN-Modul ausgerüstet und können auch als Access Point betrieben werden. Die App verändert die SSID des Smartphones - so lassen sich kurze Botschaften übermitteln. Helfer können die Botschaft mit einer eigenen App lesen. Über die App des Opfers können 27 Zeichen lange Informationen wie zum Beispiel "Gebr. Bein, 2. Stock, links" oder "Verschüttet Keller, 2 Pers" abgesetzt werden, die, solange der Akku es ermöglicht, dauerhaft und ohne Zutun gesendet werden können. Um Strom zu sparen, kann das Smartphone zeitweise abgeschaltet werden.

Die App für die Helfer soll die Nachrichten von ungefähr 100 Meter entfernten Opfern empfangen können. Nach einem Bericht des New Scientists wollen die Wissenschaftler Amro Al-Akkad und Leonardo Ramirez ihre Apps auf der Computer Interaction Conference im kanadischen Toronto im April vorstellen und auf der Crisis Response Conference in Pennsylvania im Mai 2014 demonstrieren.

Das Problem: Die App müsste schon von vornherein auf den Smartphones installiert sein, denn im Katastrophenfall ist es eher unwahrscheinlich, dass sich die Opfer das Programm herunterladen werden, falls sie nicht schon installiert ist. Deshalb wäre es dem Bericht des New Scientists zufolge von Vorteil, wenn die Funktion schon in Android oder iOS integriert wäre.


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kazhar 02. Mär 2014

Ist doch komplett egal, ob im Katastrophenfall das Handy nach 2 Stunden oder 2 Tagen leer...

gs2 28. Feb 2014

hm...wenn es ein z.B. Erbeben gab und du in einer Luftblase unter Trümmern liegst, dann...

grunge 28. Feb 2014

http://www.uepaa.ch/#!/app

SoniX 28. Feb 2014

Es wird nirgendwo erwähnt, dass dieser Hotspot für Stumme gedacht ist. Soweit funkt WLAN...

Prinzeumel 28. Feb 2014

...des signals wäre doch gescheiter oder nicht?



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