• IT-Karriere:
  • Services:

Asus: Stachelrouter, große 4K-Monitore und ein bisschen Yoga

Neben neuen Konzepten wie den Transformer-Tablets, die es sehr dünn oder als Windows/Android-Kombi gibt, hat Asus zu Beginn der Computex weitere Geräte vorgestellt. Darunter einen Router mit drei Funkmodulen, einen 4K-Monitor und Notebooks, die einem Lenovo-Konzept ähneln.

Artikel veröffentlicht am ,
Router RT-AC3200 mit drei Funkmodulen und sechs Antennen
Router RT-AC3200 mit drei Funkmodulen und sechs Antennen (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Nicht nur recht frische Konzepte, sondern auch Evolution bestehender Produktkategorien sind bei Asus' Heimatmesse Computex zu beobachten. Das zeigt sich an vier Produkten recht deutlich.

Stellenmarkt
  1. induux international gmbh, Stuttgart
  2. Allianz Private Krankenversicherungs-AG, München Unterföhring

Das erste ist der Router RT-AC3200, den ein Kollege liebevoll "Stachelschwein" nannte. Der Name drängt sich auf, weil gleich sechs schwenkbare Antennen aus dem Gehäuse ragen. Sie sind an drei Funkmodulen angeschlossen, eines bedient das 2,4-GHz-Band nach 802.11n mit maximal 450 MBit/s.

  • Der 4K-Monitor ProArt PA328Q (Foto: Nico Ernst)
  • Der 3-WLAN-Router RT-AC3200 (Foto: Nico Ernst)
  • Fünf Gigabit-Ports und je einmal USB 2.0 und 3.0 (Foto: Nico Ernst)
  • Daten des RT-AC3200 (Foto: Nico Ernst)
Fünf Gigabit-Ports und je einmal USB 2.0 und 3.0 (Foto: Nico Ernst)

Im 5-GHz-Band wird nach 802.11ac gefunkt, dafür gibt es gleich zwei Module, und damit zwei getrennte WLANs. Die Clients können gezielt je einem davon zugeordnet werden, so dass sich beispielsweise ein Netz für PCs und ein NAS zu Hause nutzen lässt, und ein zweites für Tablets und Streaming-Clients. Bei diesen Geräten ist hoher Durchsatz nur selten erforderlich, aber ein konstanter Datenstrom, der vor allem beim Film-Streaming nicht unterbrochen werden sollte. Jedes der beiden ac-WLANs kann brutto 1.300 MBit/s erreichen.

Der zweite Evolutionär ist der 32-Zoll-Monitor ProArt PA328Q mit 4K-Auflösung, die Asus wie bei Fernsehern auch UHD nennt. Ein TV-Display steckt aber nicht in dem Gerät, sondern ein farbstarkes Panel mit 10 Bit Farbtiefe pro Kanal. Damit werden 100 Prozent des sRGB-Farbraums abgedeckt, was aber kein typischer Wert für Medienbearbeitungsmonitore ist - 140 Prozent und mehr sind hier üblich. Wohl daher macht Asus keine Angabe zum Paneltyp, um IPS dürfte es sich anhand der Daten nicht handeln.

  • Der 4K-Monitor ProArt PA328Q (Foto: Nico Ernst)
  • Der 3-WLAN-Router RT-AC3200 (Foto: Nico Ernst)
  • Fünf Gigabit-Ports und je einmal USB 2.0 und 3.0 (Foto: Nico Ernst)
  • Daten des RT-AC3200 (Foto: Nico Ernst)
Der 4K-Monitor ProArt PA328Q (Foto: Nico Ernst)

Auf der Höhe der Zeit sind aber die Schnittstellen mit je einmal Mini-Displayport 1.2, Displayport, HDMI 2.0 und HDMI 1.4. Über die drei Erstgenannten kommt 4K-Auflösung mit 60Hz ins Display. Zwischen allen Ports kann umgeschaltet werden, für je zwei Eingänge gibt es auch Bild-in-Bild- und Bild-neben-Bild-Modi (PiP und PbP). Der Monitor lässt sich auch per Pivot ins Hochformat drehen. Neue Sync-Versionen wie AMDs Adaptive Sync und Nvidias G-Sync sind nicht geboten.

Die Flipbooks, die es schon 2009 in ähnlicher Form von Asus gab, sind nun neu aufgelegt worden, und diesmal hat sich Asus ganz offensichtlich von Lenovos Yoga nicht nur ein bisschen inspirieren lassen. Es handelt sich um Notebooks mit Intels Core-CPUs, deren Display um 180 Grad aufgeklappt werden kann. Das ergibt ein recht schweres Tablet, ist aber vor allem durch das Aufstellen bei noch rund 20 Grad Öffnungswinkel reizvoll: Dann kann das Display zum Lesen oder Filmgucken auch in engen Umgebungen wie bei einem Langstreckenflug in der Holzklasse noch genutzt werden. Die Flipbooks zeigte Asus mit 15,6 und 13,3 Zoll, ein 14-Zoll-Gerät soll später folgen.

Vierter im Bunde der nicht ganz neu konzipierten Geräte ist das Transformer TF303CL mit Bay-Trail-Atom. Es läuft nur unter Android Kitkat, ein Umschalten auf Windows ist nicht vorgesehen. Gegenüber dem Vorgänger sind Full-HD-Display, LTE-Funkmodul und Frontlautsprecher neu - deren Fehlen war bisher ein Schwachpunkt vieler Transformer -, trotzdem soll das Gerät recht günstig werden. Zusammen mit dem Tastaturdock, das Zusatzakku und USB-3.0-Anschluss mitbringt, soll das TF303CL zwischen 400 und 500 Euro kosten. Asus will das Tablet aber auch einzeln anbieten.

Für alle anderen genannten Geräte gibt es noch keine Preisangaben, sie sollen aber im Laufe des Jahres 2014 nach und nach auf den Markt kommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 2.174€
  2. (u. a. KFA2 GeForce RTX 3090 SG OC 24GB für 1.790,56€)
  3. (u. a. Xbox Wireless Controller Carbon Black/Robot White/Shock Blue für 58,19€)

User_x 03. Jun 2014

sag ich doch... die karte gibrs her, der port aber net. man kann höher als f.hd nur über...

Sharkuu 03. Jun 2014

weil einige 2.0 geräte nicht an 3.0 laufen, hatte mit sticks und externen hdds schon n...

Casandro 03. Jun 2014

Da da die Router ja die Pakete die sie über Funk bekommen auch per Funk weiter geben...

Max-M 02. Jun 2014

Mein TP-Link TL-WDR4300 hat 3 externe Antennen, in China gibt es ein Modell mit 6...


Folgen Sie uns
       


iPhone 12 Pro Max im Test: Das Display macht den Hauptunterschied
iPhone 12 Pro Max im Test
Das Display macht den Hauptunterschied

Das iPhone 12 Pro Max ist größer als das 12 Pro und hat eine etwas bessere Kamera - grundsätzlich liegen die beiden Topmodelle von Apple aber nah beieinander, wie unser Test zeigt. Käufer des iPhone 12 Pro müssen keine Angst haben, etwas zu verpassen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Displayprobleme Grünstich beim iPhone 12 aufgetaucht
  2. Entsperren erschwert iPhone 12 Mini macht Probleme mit dem Touchscreen
  3. Kabelloses Laden Magsafe entfaltet beim iPhone 12 Mini sein Potenzial nicht

Covid-19: So funktioniert die Corona-Vorhersage am FZ Jülich
Covid-19
So funktioniert die Corona-Vorhersage am FZ Jülich

Das Forschungszentrum Jülich hat ein Vorhersagetool für Corona-Neuinfektionen programmiert. Projektleiter Gordon Pipa hat uns erklärt, wie es funktioniert.
Ein Bericht von Boris Mayer

  1. Top 500 Deutscher Supercomputer unter den ersten zehn
  2. Hochleistungsrechner Berlin und sieben weitere Städte bekommen Millionenförderung
  3. Cineca Leonardo Nvidias A100 befeuert 10-Exaflops-AI-Supercomputer

Zenbook Flip UX371E im Test: Asus steht sich selbst im Weg
Zenbook Flip UX371E im Test
Asus steht sich selbst im Weg

Das Asus Zenbook Flip UX371E verbindet eines der besten OLED-Displays mit exzellenter Tastatur-Trackpad-Kombination. Wäre da nicht ein Aber.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Vivobook S14 S433 und S15 S513 Asus bringt Tiger-Lake-Notebooks ab 700 Euro
  2. Asus Expertbook P1 350-Euro-Notebook tauscht gutes Display gegen gesteckten RAM
  3. Asus Zenfone 7 kommt mit Dreifach-Klappkamera

    •  /