Thunderbolt Networking: Die Rückkehr von Ethernet Crossover

Intel hat auf der NAB 2014 Thunderbolt Networking angekündigt. Die bisher nur für Macs verfügbare Technik soll bald auch Windows-Rechner vernetzen und ermöglicht den Datenaustausch zwischen zwei Computern mit bis zu 20 GBit pro Sekunde.

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Windows-PC und Mac per Thunderbolt Networking verbunden
Windows-PC und Mac per Thunderbolt Networking verbunden (Bild: Intel)

Thunderbolt Networking gibt es bereits seit Herbst 2013 für den Mac OS X 10.9 (Mavericks), dort nennt sich die Schnittstelle Thunderbolt Bridge. Intel plant nun, entsprechende Treiber auch für Windows zu veröffentlichen, wodurch eine schnelle direkte Verbindung, ähnlich Ethernet Crossover, zwischen zwei Computern (auch Windows und Mac) hergestellt wird.

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Thunderbolt 2 emuliert eine Ethernet-Verbindungsumgebung, die maximale Geschwindigkeit der Schnittstelle beträgt 20 GBit pro Sekunde. Kupferkabel sind auf bis zu 3 Meter ausgelegt, optische Versionen sollen bis zu 30 Meter überbrücken. Thunderbolt Networking ist damit in erster Linie für Produktivsysteme gedacht, bei denen oft große Datenmengen kopiert werden - beispielsweise 4K-Videos.

Thunderbolt ist bei Macs weit verbreitet, der aktuelle Mac Pro bietet gleich sechs Thunderbolt-2-Anschlüsse. Windows-PCs mit Thunderbolt 2 sind selten, einzig einige wenige Mainboards wie das Asus Z87-Deluxe Quad sind mit der Schnittstelle ausgerüstet. PCI-Express-Steckkarten wie die Thunderbolt-EX sind nur schwer erhältlich, zudem drückt sich Intel selbst bei den kommenden 9er PCHs für Broadwell um integriertes Thunderbolt.

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