Wenn hinten einer auffährt, hilft auch die beste Steuerung nichts: Zum ersten Mal hat es bei einem Unfall mit einem autonomen Google-Auto Verletzte gegeben.
Der Ludicrous Modus ist eine neue Hardware-Erweiterung für das Elektroauto Tesla Model S, mit dem das Modell P85D in 2,8 Sekunden auf knapp 100 km/h beschleunigen soll. Für 10.600 Euro Aufpreis kann das Modul geordert werden.
Hankook forscht an einem Autoreifen, der nicht nach dem pneumatischen Prinzip arbeitet und nicht mit Luft gefüllt ist. Stattdessen hat sich der Hersteller für den iFlex bei der Natur etwas abgeschaut.
Nach der jüngsten Versteigerung von mobilen Breitbandfrequenzen wird der Erlös aufgeteilt: Insgesamt 626 Millionen Euro stehen den Bundesländern für den Ausbau des Breitbandnetzes zur Verfügung. Die Verteilung erfolgt nach einem Schlüssel.
Klagen von Reinigungskräften haben Homejoy.com, einen Pionier der plattformbasierten Arbeitsvermittlung, zur Einstellung seines Geschäftsbetriebs gebracht. Nun will offenbar Google in die Branche einsteigen.
Recycling einmal anders: Ein niederländisches Bauunternehmen will aus dem Plastikmüll der Ozeane Platten fertigen, die zu Straßen ausgelegt werden. Sie sollen sogar besser sein als heutige aus Asphalt.
Norwegen entwickelt sich zum Land mit den meisten Elektrofahrzeug-Zulassungen. Bei Neufahrzeugen sei mittlerweile jedes dritte Fahrzeug mit einem Elektroantrieb ausgerüstet, berichtet IHS Automotive. Bestverkauftes Auto ist kein Tesla, sondern der Volkswagen e-Golf.
Die nächste Generation von Elektroautos von VW soll mit höheren Ladeströmen arbeiten, was dickere Kabel erfordert. In einem Forschungsprojekt des Unternehmens übernehmen daher Roboter die schweren Stromkabel.
Das Solarflugzeug Solar Impulse muss in Hawaii überwintern: Bei der Überquerung des Pazifiks wurden mehrere Akkus irreparabel beschädigt. Das Unternehmen Weltumrundung ist damit vorerst beendet. Gescheitert ist es aber nicht.
Studenten der niederländischen Universität Eindhoven haben eine neue Version ihres solarbetriebenen, viersitzigen Elektroautos gebaut. Das Solarzellen-Auto heißt Stella Lux und kann im Jahresmittel mehr Strom gewinnen als es benötigt.
Die Deutsche Bahn und Opel beteiligen sich an der Mitfahrzentrale Flinc. Künftig sollen Bahn- und Autofahrer ihre Strecken so planen können, dass sie mit der jeweils optimalen Verkehrsmittelkombination zum Ziel kommen.
BMW hat einen elektrisch betriebenen 40-Tonner für Materialtransporte im öffentlichen Straßenverkehr in Betrieb genommen. Das Fahrzeug stammt vom niederländischen Hersteller Terberg und pendelt achtmal täglich zwischen einem Logistikzentrum und dem Münchener BMW-Werk.
Elektrisch fliegen hat Konjunktur: Einen Tag nach dem Rekordflug von Solar Impulse über den Pazifik sind zwei Stuttgarter mit einem Elektroflugzeug über die Alpen geflogen. Sie schafften es nach Italien und zurück an einem Tag.
Die App Curfer von Tomtom soll den Fahrstil des Autofahrers analysieren. Ihre Daten erhält sie von einem Bluetooth-Dongle, das in den Diagnoseport des Fahrzeugs gesteckt wird. So lassen sich diverse Daten aufzeichnen - und mit anderen Fahrern vergleichen.
Wer hat eigentlich Schuld, wenn ein autonomes Auto einen Unfall verursacht? Das Bundesjustizministerium meint, dass der Fahrer fahrlässig handelt, wenn er sich auf sein Auto verlässt. Das lässt nichts Gutes erahnen, auch wenn nun Förderprogramme aufgelegt werden.
Wenn 2030 nur jedes 20. Taxi in den USA autonom und elektrisch fährt, würde der Verbrauch von Öl und der Ausstoß an Kohlendioxid deutlich gesenkt werden. Vor allem das autonome Fahren macht dabei die Effizienz aus. Das haben US-Forscher berechnet.
Die Daimler-Tochter Mytaxi macht mit ihrer Halber-Preis-Aktion weiter - mit Ausnahme von Stuttgart. Eine Taxizentrale hat den Preisnachlass dort per einstweiliger Verfügung verbieten lassen.
Volkswagen plant nach Angaben seines Chefs Martin Winterkorn einen dreirädrigen Roller, der elektrisch angetrieben ist. Der Fahrer steht darauf und steuert den City-Surfer mit einer Lenkstange. So soll der Weg vom Parkplatz zum Ziel überbrückt werden.
Update Mit dem Elektroflieger über den Ärmelkanal: Der E-Fan 2.0, das Elektroflugzeug von Airbus, ist am 10. Juli 2015 von Lydd nach Calais geflogen. Damit wollte der europäische Luftfahrtkonzern auch an eine Flugpioniertat aus dem Jahr 1909 erinnern.
BMW hat auf seinen Innovationstagen 2015 einen BMW 5er Gran Turismo vorgestellt, der mit einem Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb läuft. Damit will BMW zeigen, wie es sich die Zukunft dieser Technologie für seine Marke vorstellt.
Drohnen, die um die Erde kreisen und Datenkommunikation über Laser ermöglichen: Facebook-Chef Mark Zuckerberg will entlegene Regionen der Welt aus der Luft mit schnellem Internet versorgen. Derzeit arbeiten die Entwickler an der Übertragungstechnik.
Die Berliner Verkehrsbetriebe haben ihre neue Induktionsbusflotte vorgestellt, die bald leise und sauber durch die Innenstadt rollen soll. Wir waren auf einer (viel zu kurzen) Testfahrt und haben erfahren, dass es nicht der Motor ist, der viel Energie verschwendet.
Update Nach fünf Tagen und fünf Nächten ist André Borschberg mit dem Solarflugzeug Si2 auf Hawaii gelandet. Auf dem Weg über den Pazifik hat er einige Weltrekorde eingestellt.
Cruise Automation hat einen Umrüstsatz entwickelt, mit dem ganz gewöhnliche Autos autonom fahren können. Er kostet rund 10.000 US-Dollar und wird mittlerweile auf den Straßen von Kalifornien mit zwei Audis auch schon getestet. Fraglich ist nur, wann sie auf den Markt kommen.
Wo können wir landen? Luftbilder von der Marsoberfläche sollen Aufschluss darüber geben, welche Stellen sich für die Landung von Astronauten eignen. Aufnehmen soll sie ein Gleitflugzeug, das die US-Raumfahrtbehörde Nasa derzeit entwickelt.
Uber sucht neue Geldgeber und legt dafür Zahlen vor, nach denen der operative Verlust höher ist als der Umsatz von 415 Millionen US-Dollar. Doch das seien angeblich ganz alte Geschäftsberichte, erklärt das Unternehmen selbst dazu.
Bruchsicher, flexibel und vor allem viel günstiger in der Herstellung: US-Forscher haben ein neues Verfahren für die Produktion von Akkus entwickelt. Sie sollen sich unter anderem für Elektroautos eignen.
Microsoft-Konzernchef Satya Nadella verkauft zwei Bereiche an AOL und Uber. Rund 1.300 Beschäftigte sind von dem Umbau betroffen. Bing wird bei AOL eingesetzt.
Auf die Windschutzscheibe im Auto eingeblendete Hinweise haben offenbar einen unerwünschten Effekt auf die Fahrsicherheit. Sogenannte Head Up Displays (HUD) sollten den Fahrer eigentlich entlasten - doch das scheint nicht zu stimmen, geht aus einem Forschungsbericht hervor.
In Frankreich ist die Benutzung von Bluetooth-Headsets im Auto und beim Fahrradfahren verboten worden. Wer dennoch damit telefoniert oder Musik hört, riskiert eine Geldbuße von mindestens 135 Euro und drei Punkte im Führerscheinregister.
Der brasilianische Rennfahrer Nelson Piquet jr. räumt bei der ersten Elektroauto-Meisterschaft ab: In der ersten Saison der Formel E hat er fast alle Titel gewonnen.
General Motors hat als Zielgruppe für sein Elektroauto Bolt, das vermutlich 2017 auf den Markt kommt, nach eigenen Angaben nicht "die Elite" im Sinn, sondern die Mittelschicht. Damit positioniert sich GM gegen Tesla. Der Crossover soll 320 km weit kommen.
Google lässt seine kleinen zweisitzigen Autos, die selbstständig ihren Weg finden können, auf öffentliche Straßen in Kalifornien. Ohne Fahrer, der notfalls eingreift, dürfen sie aber noch nicht in den Verkehr.
Ford hat mit dem MoDe:Flex ein sogenanntes Smartbike vorgestellt. Das faltbare Rad mit Elektromotor kann im Auto transportiert und dort auch geladen werden. Eine Smartphone-App erlaubt die Planung gemischter Routen mit Auto, Nahverkehr und dem Rad im Verbund. Die Apple Watch warnt vor Schlaglöchern.
Ford setzt massiv auf den Einsatz von Kameras in seinen Autos. Den Anfang macht die zweite Generation des Ford S-Max im Herbst. Mit einer Kamera im Kühlergrill kann der Fahrer um die Ecke schauen. Künftig sollen bis zu sieben Kameras eingebaut werden, um das Verkehrsgeschehen zu erfassen.
Die Fahrer des Tesla Model S haben zusammen eine Fahrstrecke von 1,6 Milliarden Kilometer bewältigt, wie der Hersteller Tesla Motors mitteilte. Das Fahrzeug ist erst seit drei Jahren auf dem Markt.
Malloy Aeronautics will zusammen mit einem amerikanischen Rüstungsunternehmen ein Hoverbike für die US-Armee entwickeln, mit dem Soldaten auf Aufklärungsmissionen gehen sollen. Zuvor hatte Malloy auf Kickstarter die Entwicklung eines Spielzeug-Hoverbikes finanziert.
Der Safety Truck von Samsung bietet eine neue Einsatzmöglichkeit für riesige Displays: Diese werden an den Türen des Anhängers montiert und zeigen dem nachfolgenden Verkehr an, was vor dem Lkw passiert.
Wegen eines Hackerangriffs auf das Computersystem der polnischen Fluggesellschaft LOT wurden zehn Flüge gestrichen. Erst nach fünf Stunden konnten wieder Flugpläne ausgegeben werden. Die Flugzeuge selbst waren nicht betroffen.
Jaguar Land Rover hat mit Sixth Sense ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen, bei dem Gehirnströme des Fahrers gemessen und über den Sitz sein Puls und die Atmung kontrolliert werden. Über die Pedale warnt das Auto vor Gefahren und mit Kameras ahnt es voraus, welchen Knopf der Fahrer drücken will.
Ab Herbst wird Tesla Motors mit dem Model X einen Minivan im SUV-Format verkaufen, der rein elektrisch angetrieben eine Reichweite von 270 bis 370 km aufweisen soll. Dabei hat Elon Musk eine unterrepräsentierte Zielgruppe im Sinn.
Das Schweizer Solarflugzeug Solar Impulse ist imposant - aber noch ein Prototyp. Es ist jedoch bei weitem nicht das einzige Flugzeug mit Elektroantrieb: Airbus will ab 2017 ein elektrisches Trainingsflugzeug in Serie bauen. Die Planungen gehen schon viel weiter.
Jaguar Land Rover hat eine Smartphone-Fernsteuerung entwickelt, mit der ein Geländewagen vom Fahrer außerhalb des Fahrzeugs gelenkt und gefahren werden kann. Das ist in schwerem Gelände durchaus sinnvoll. Ausparken und Wenden ist gar vollautomatisch möglich.
Amazon will seine Pakete schneller zum Kunden bringen - ob per Drohne, Radkurier oder zur Not auch durch diejenigen, die sowieso im Auto sitzen. Das Unternehmen erwägt, alle möglichen Personengruppen zu Kurieren zu machen und ahmt damit Uber nach.
Update Wem das Tesla Model S zu teuer ist, muss nur noch zwei Jahre warten, bis das kleinere Tesla Model 3 auf den Markt kommt. Das Elektroauto soll eine Reichweite von mindestens 320 Kilometern erreichen und 35.000 US-Dollar kosten.