Abo
  • Services:

Formel E: Richard Branson wird Elektroracer

Das britische Team Virgin Racing hat sich als vorletztes Team für die Formel E angemeldet. Die FIA hat in Paris den Rennkalender abgesegnet. Damit ist die Elektrorennsportserie fast startbereit.

Artikel veröffentlicht am ,
Einheitsrennwagen im Virgin-Look: ein Team fehlt noch.
Einheitsrennwagen im Virgin-Look: ein Team fehlt noch. (Bild: FEH)

Das britische Unternehmen Virgin wird mit einem eigenen Team bei der Elektrorennsportserie Formel E antreten. Virgin-Gründer Richard Branson hat seine Unterstützung zugesagt, wird das Rennteam aber nicht selbst leiten. Chef von Virgin Racing wird Alex Tai. Tai war auch schon für kurze Zeit Chef des Formel-1-Teams von Virgin.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Metropolregion Nürnberg
  2. Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf

Das kurze Formel-1-Gastspiel von Virgin Racing war indes nicht sehr erfolgreich: Mit einem unterlegenen Auto fuhren die Briten hoffnungslos hinterher. In den Formel E stehen die Chancen aber besser: In der ersten Saison treten die Teams mit einem Einheitsauto an, dem Spark-Renault SRT_01E.

Einheitsbolide SRT_01E

Der SRT_01E ist ein offenes, einsitziges Auto mit freistehenden Rädern. Es wird von einem Elektromotor angetrieben, der eine Maximalleistung von 200 Kilowatt (kW) hat. Die volle Leistung soll allerdings nur im Training und in der Qualifikation zur Verfügung stehen. Im Rennen ist die Leistung auf 133 kW begrenzt. Die Fahrer können aber im Rennen kurzzeitig die 67 kW zum Beschleunigen abrufen.

  • Der Spark-Renault SRT_01E auf der IAA 2013. FIA-Präsident Jean Todt und Alejandro Agag, Chef des Vermarkters FEH, hatten das Auto kurz zuvor enthüllt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Mit dem 200 kW starken Renner werden die Fahrer der Formel E in der ersten Saison an den Start gehen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Bolide schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h, wird aber viel leiser sein als herkömmliche Rennwagen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Saison soll im September 2014 starten. Bis Mitte 2015 sollen zehn  Stadtrennen ausgetragen werden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • In der Formel E sollen zehn Teams mit je zwei Fahrern an den Start gehen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Der Spark-Renault SRT_01E auf der IAA 2013. FIA-Präsident Jean Todt und Alejandro Agag, Chef des Vermarkters FEH, hatten das Auto kurz zuvor enthüllt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Der Bolide beschleunigt in rund 3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird voraussichtlich bei 225 km/h abgeregelt. Der Lärmpegel der Autos soll bei etwa 80 Dezibel liegen. Das Auto wiegt 800 Kilogramm, davon entfallen 200 Kilogramm auf den Akku.

Antriebsstrang von McLaren und Williams

Das Auto wird vom französischen Unternehmen Spark Racing Technology gebaut. Der Antriebsstrang kommt von den britischen Motorsportunternehmen McLaren und Williams, das Monocoque Chassis vom italienischen Hersteller Dallara. Vorgestellt wurde es im September auf der IAA in Frankfurt. Den ersten Test hat das Auto Ende November auf der Rennstrecke La Ferté Gaucher bei near Choisy-le-Roi in Frankreich absolviert.

Virgin ist das neunte Team, das sich zu der Rennsportserie angemeldet hat. Diese ist damit fast komplett: Es fehlt noch ein Team. Das Starterfeld ist international - mit Teams aus den USA, China, Japan und Indien. Europa ist vertreten mit Teams aus Frankreich, Großbritannien sowie Team Audi Sport Abt aus Deutschland. Fahrer sind noch keine nominiert.

FIA bestätigt Rennkalender

Auf seiner Jahresversammlung, die derzeit in Paris stattfindet, hat der Weltauto- und Motorsportverband Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) den Kalender für die erste Saison festgelegt. Danach wird die Saison zehn Rennen umfassen. Alle werden auf Stadtkursen in Metropolen ausgetragen.

Gefahren wird auf drei Kontinenten. Saisonstart ist am 13. September 2014 in der chinesischen Hauptstadt Peking. Es folgt Putrajaya in Malaysia am 18. Oktober. Danach geht es nach Amerika, wo die meisten Rennen stattfinden: Den Anfang macht Südamerika mit Rio de Janeiro am 15. November und Punta del Este in Uruguay am 13. Dezember.

Das erste Rennen 2015 wird am 10. Januar in Buenos Aires gestartet. Dann folgen zwei Rennen in den USA, am 14. Februar in Los Angeles und genau einen Monat später in Miami. Saisonabschluss bilden drei Rennen in Europa: Am 9. Mai wird in Monte Carlo gefahren. Am 30. Mai sirren die Motoren in Berlin, voraussichtlich auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Der letzte Lauf findet am 27. Juni in London statt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Philips 49PUS6482 UHD-TV mit Ambilight für 549,99€ statt 649€ im Vergleich)
  2. (u. a. Lust for Darkness für 11,49€ und Ghost of a Tale für 14,99€)
  3. 299€ (Vergleichspreis 403,90€)

David64Bit 06. Dez 2013

Das ist wahrscheinlich sogar Spannender.

David64Bit 06. Dez 2013

Danke. Ich erinnere mal an Vettels idiotischen Alleingänge gegen Webber (der ein...

NixName 06. Dez 2013

...bei den Zuschauern vorhergesagt. Millionenklagen an Formel E :-)

wmayer 06. Dez 2013

http://www.auto-motor-und-sport.de/formel-1/formel-1-budgets-personal-welches-team-hat...

renegade334 05. Dez 2013

Scheinbar ist bei denen der Wirkungsgrad nicht für alle Drehzahlen gleich :-/ Physik halt.


Folgen Sie uns
       


Electronic Arts E3 2018 Pressekonferenz - Live

Mit Command & Conquer Rivals wollte sich die Golem.de-Community so gar nicht anfreunden, da haben Anthem und Unraveled Two mehr überzeugt.

Electronic Arts E3 2018 Pressekonferenz - Live Video aufrufen
Game Workers Unite: Spieleentwickler aller Länder, vereinigt euch!
Game Workers Unite
Spieleentwickler aller Länder, vereinigt euch!

Weniger Crunchtime, mehr Lunchtime: Die Gewerkschaft Game Workers Unite will gegen schlechte Arbeitsbedingungen in der Spielebranche vorgehen - auch in Deutschland.
Von Daniel Ziegener

  1. Spielebranche Neue Konsole unter dem Markennamen Intellivision geplant
  2. The Irregular Corporation PC Building Simulator verkauft sich bereits 100.000 mal
  3. Spielemarkt Download-Anteil bei Games steigt auf 42 Prozent

Business-Festival: Cebit verliert 70.000 Besucher und ist hochzufrieden
Business-Festival
Cebit verliert 70.000 Besucher und ist hochzufrieden

Cebit 2018 Zur ersten neuen Cebit sind deutlich weniger Besucher als im Vorjahr gekommen. Dennoch feiern Messe AG, Bitkom und Aussteller den Relaunch der Veranstaltung als Erfolg. Die Cebit 2019 wird erneut etwas verlegt.

  1. Festival statt Technikmesse "Die neue Cebit ist ein Proof of Concept"

Sonnet eGFX Box 650 im Test: Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet
Sonnet eGFX Box 650 im Test
Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet

Die eGFX Box 650 von Sonnet ist ein eGPU-Gehäuse, das dank 650-Watt-Netzteil auch mit AMDs Radeon RX Vega 64 läuft. Die Box ist zwar recht leise, dennoch würden wir den Lüfter gerne steuern.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Razer Core X eGPU-Box kostet 300 Euro
  2. eGFX Breakaway Box 650 Sonnets Grafik-Gehäuse läuft mit Vega 64
  3. XG Station Pro Asus' zweite eGPU-Box ist schlicht

    •  /