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Copenhagen Wheel: MIT-Ausgründung bringt E-Bike-Nachrüstsatz auf den Markt

2009 haben MIT-Forscher zum Kopenhagener Klimagipfel den E-Bike-Nachrüstsatz Copenhagen Wheel vorgestellt. Vier Jahre später bringt die MIT-Ausgründung Superpedestrian das System auf den Markt.
/ Werner Pluta
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Copenhagen Wheel: schwächerer E-Motor für Europa (Bild: Superpedestrian)
Copenhagen Wheel: schwächerer E-Motor für Europa Bild: Superpedestrian

Ein E-Bike aus einem normalen Fahrrad macht das Copenhagen Wheel(öffnet im neuen Fenster). Der Nachrüstsatz ist ab sofort vorbestellbar(öffnet im neuen Fenster) und soll im Frühling 2014 ausgeliefert werden

Das Kopenhagen-Rad – Teaser
Das Kopenhagen-Rad – Teaser (01:31)

700 US-Dollar, umgerechnet etwa 515 Euro, kostet der Bausatz für Schnellentschlossene; dazu kommen 78 US-Dollar Versandkosten. Die Auflage ist auf 1.000 Stück limitiert. Später wird das Copenhagen Wheel 100 US-Dollar teurer.

Am MIT entwickelt

Entwickelt wurde das Copenhagen Wheel von Wissenschaftlern vom Senseable City Laboratory am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Gebaut wird es von Superpedestrian, einem in Boston ansässigen Unternehmen. Es wurde Ende vergangenen Jahres von Assaf Biderman, dem stellvertretenden Leiter des Projekts, gegründet.

Vorgestellt wurde das Copenhagen Wheel zur UN-Klimakonferenz, die 2009 in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen stattfand. Es ist ein Energierückgewinnungssystem für das Fahrrad: Es besteht aus einem 26 Zoll großen und knapp 6 Kilogramm schweren Hinterrad, in dessen Nabe ein Elektromotor und ein Akku untergebracht sind.

Mehr Leistung in den USA

Der Elektromotor hat in der US-Version eine Leistung von 350 Watt. Nach Europa wird eine Variante mit 100 Watt weniger geliefert. Der Motor unterstützt den Radler, etwa beim Bergauffahren oder beim Überholen.

Der Akku bietet eine Reichweite von etwa 50 Kilometern, dann muss er wieder für etwa vier Stunden an die Steckdose. Die Reichweite kann durch Rekuperation beim Bremsen und beim Rollen verlängert werden.

App für Android und iOS

Gesteuert wird das System über eine Smartphone-App, die es für Android und iOS gibt. Darüber kann der Radler festlegen, in welchem Maß der Elektromotor ihn unterstützen soll. Das System erkennt dann selbst, wie viel Schub es zugeben muss, um die gewünschte Unterstützung zu erreichen.

Daneben zeichnet die App die gefahrenen Strecken auf und wertet Daten aus wie etwa den Kalorienverbrauch, zurückgelegte Wege und bewältigte Steigungen. Schließlich kann der Radler mit der App das Fahrrad abschließen. Die Kommunikation zwischen Smartphone und Copenhagen Wheel erfolgt über Bluetooth.


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