Abo
  • Services:
Anzeige
Venturi Grand Prix: Umweltfreundliches Rennteam ist richtungsweisend.
Venturi Grand Prix: Umweltfreundliches Rennteam ist richtungsweisend. (Bild: Venturi Grand Prix)

Formel E: Leonardo DiCaprio komplettiert Elektrorennserie

Ein zehntes Team für die Rennsportserie Formel E hat sich angemeldet, unterstützt von Hollywood-Star und Elektroautofahrer Leonardo DiCaprio. Jetzt fehlen nur noch die Fahrer.

Anzeige

Leonardo DiCaprio hat zusammen mit dem Elektroautohersteller Venturi Automobiles ein Motorsportteam gegründet, das in der Elektrorennsportserie Formel E antreten soll. Damit ist das Starterfeld für die erste Saison vollständig.

Das in Monaco ansässige Unternehmen Venturi Automobiles produziert Elektroautos in Kleinserie und baut Autos von Peugeot und Citroen zu Elektroautos um. Zudem jagen die Monegassen Rekorde: Der Citroen Berlingo fuhr elektrisch von Schanghai nach Paris und stellte damit einen Langstreckenrekord für elektrische Serienautos auf. Der Venturi VBB-2.5 ist das schnellste Elektroauto der Welt: Er erreichte 495 km/h.

Erfolglos in der Formel 1

1992 war Venturi eine Saison lang in der Formel 1 unterwegs - allerdings mit überschaubarem Erfolg: Gerade mal einen Punkt errang Bertrand Gachot. Teamkollege Ukyo Katayama ging leer aus. Vom Start in der Formel E erhofft sich das Team Venturi Grand Prix bessere Ergebnisse.

  • Der Spark-Renault SRT_01E auf der IAA 2013. FIA-Präsident Jean Todt und Alejandro Agag, Chef des Vermarkters FEH, hatten das Auto kurz zuvor enthüllt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Mit dem 200 kW starken Renner werden die Fahrer der Formel E in der ersten Saison an den Start gehen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Bolide schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h, wird aber viel leiser sein als herkömmliche Rennwagen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Saison soll im September 2014 starten. Bis Mitte 2015 sollen zehn  Stadtrennen ausgetragen werden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • In der Formel E sollen zehn Teams mit je zwei Fahrern an den Start gehen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Der Spark-Renault SRT_01E auf der IAA 2013. FIA-Präsident Jean Todt und Alejandro Agag, Chef des Vermarkters FEH, hatten das Auto kurz zuvor enthüllt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

In der ersten Saison stehen die Chancen tatsächlich besser: Alle 20 Fahrer sitzen im gleichen Auto, dem Spark-Renault SRT_01E, das im September auf der IAA in Frankfurt vorgestellt wurde. Der Formelrennwagen - ein offener Einsitzer mit freistehenden Rädern - wird von einem Elektromotor mit einer Maximalleistung von 200 Kilowatt (kW) angetrieben. Die volle Leistung wird aber voraussichtlich nur in der Qualifikation zur Verfügung stehen. Im Rennen ist die Leistung auf 133 kW begrenzt. Die Fahrer können aber im Rennen kurzzeitig die 67 kW zum Beschleunigen abrufen.

Leiser Renner

Der Bolide beschleunigt in rund 3 Sekunden von 0 auf 100 km/h, bei einer Höchstgeschwindigkeit von voraussichtlich 225 km/h. Der Lärmpegel der Autos soll bei etwa 80 Dezibel liegen. Der Wagen wiegt 800 Kilogramm, davon entfallen 200 Kilogramm auf den Akku.

Mit dem Einheitsrenner wird aber nur die erste Saison gefahren. Danach können die Teams eigene Autos entwickeln. Venturi hat bereits einen Rennwagen angekündigt, dessen Antriebsstrang auf dem des Rekordfahrzeuges Venturi VBB-3 basiert.

Grüner Leo

DiCaprio begründet die Beteiligung mit seinem Engagement für den Umweltschutz. "Die Zukunft unseres Planeten hängt von unserer Fähigkeit ab, uns für kraftstoffeffiziente, saubere Fahrzeuge starkzumachen", sagte DiCaprio. Die Entscheidung für eine umweltfreundliches Rennteam sei richtungsweisend, weshalb er sich glücklich schätze, ein Teil davon zu sein. Der Schauspieler fährt auch selbst Elektroauto.

Venturi Grand Prix komplettiert das Starterfeld aus zehn Teams, die mit je zwei Fahrern antreten. In der vergangenen Woche hatte der britische Unternehmer Richard Branson ein Team angemeldet. Die Teams stammen aus den USA, China, Japan und Indien. Europa ist vertreten mit Teams aus Frankreich, Großbritannien sowie dem Team Audi Sport ABT aus Deutschland. Fahrer sind noch keine nominiert.

Die erste Saison der Formel E startet am 13. September 2014 in der chinesischen Hauptstadt Peking. Es werden zehn Läufe auf Stadtkursen ausgetragen, darunter auch einer in Berlin. Das letzte Rennen findet am 27. Juni in London statt.


eye home zur Startseite
Ach 21. Jan 2014

Bei den Elektromotorrädern floppt überhaupt nichts. Was man so hört, empfinden viele...

Hotohori 12. Dez 2013

Das Video ist aus einer anderen Formel E News von vor ein paar Tagen, das hat nichts...

Hotohori 12. Dez 2013

Eben, solche Entwicklungen kommen nicht aus dem Nichts, die wollen erst mal entwickelt...

Hotohori 12. Dez 2013

Also sie waren 1 Jahr in der F1 und haben 1 WM Punkt eingefahren... Andere Teams fahren...

Ashrok 11. Dez 2013

Und gegenüber den typischen Rennwagen in Formel 1, DTM & Co. ist 80db eher Staubsauger...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Bad Homburg
  2. HDPnet GmbH, Heidelberg
  3. ENERTRAG Aktiengesellschaft, Dauerthal, Berlin, Edemissen
  4. SGH Service GmbH, Hildesheim


Anzeige
Top-Angebote
  1. 89,90€ (Vergleichspreis ab 129,84€)
  2. (u. a. Playstation 4 + Spiel + 2 Controller 269,00€, iRobot Roomba 980 nur 777€)

Folgen Sie uns
       


  1. VLC, Kodi, Popcorn Time

    Mediaplayer können über Untertitel gehackt werden

  2. Engine

    Unity bekommt 400 Millionen US-Dollar Investorengeld

  3. Neuauflage

    Neues Nokia 3310 soll bei Defekt komplett ersetzt werden

  4. Surface Studio

    Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

  5. Polar

    Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung

  6. Schutz

    Amazon rechtfertigt Sperrungen von Marketplace-Händlern

  7. CPU-Architektur

    RISC-V-Patches für Linux erstmals eingereicht

  8. FSP Hydro PTM+

    Wassergekühltes PC-Netzteil liefert 1.400 Watt

  9. Matebook X und E im Hands on

    Huawei kann auch Notebooks

  10. Celsius-Workstations

    Fujitsu bringt sichere Notebooks und kabellose Desktops



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

Asus B9440 im Test: Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
Asus B9440 im Test
Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
  1. ROG-Event in Berlin Asus zeigt gekrümmtes 165-Hz-Quantum-Dot-Display und mehr

  1. Handyvertrag Vergleich

    Aralender | 03:03

  2. Re: Warum überhaupt VLC nutzen

    __destruct() | 02:53

  3. Re: Unity ist auch eine vergleichsweise gute Engine

    Sammie | 02:49

  4. Re: hatte erst Zweifel

    RickRickdiculou... | 02:47

  5. Re: Für Vermögende die kreativ sein wollen..

    Seroy | 02:46


  1. 18:58

  2. 18:20

  3. 17:59

  4. 17:44

  5. 17:20

  6. 16:59

  7. 16:30

  8. 15:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel