Abo
  • Services:
Anzeige
Lieferdrohne für Amazon Prime Air
Lieferdrohne für Amazon Prime Air (Bild: Amazon)

Amazon Prime Air Wie realistisch Amazons Drohnenflug ist

In vier bis fünf Jahren sollen Amazons Drohnen die Pakete des Onlineversandhändlers in den USA ausliefern. Technisch ist das heutzutage schon machbar. Die Antworten auf wichtige Fragen.

Anzeige

Drohnen, die Amazon-Pakete ausliefern: Wer das Video des Internetversandhändlers anklickt, mag es zunächst für eine Parodie halten. Aber die Amerikaner sind nicht die einzigen, die einen solchen Luft-Lieferservice planen. So will der australische Buchhändler Zookal im kommenden Jahr zusammen mit dem Startup Flirtey in Sydney Bücher per Minihubschrauber ausliefern. Das US-Startup Matternet arbeitet bereits seit mehreren Jahren an einem Drohnennetzwerk für Entwicklungsländer, um etwa Medikamente in schwer zugängliche Dörfer zu transportieren. In Kenia startet gerade ein Millionen-Dollar-Wettbewerb rund um unbemannte Flugtransporter. Das Ziel der Flying Donkey Challenge: Teams sollen Drohnen bauen, die bis zu 60 Kilogramm schwere Pakete transportieren. Damit sollen sogar Landwirte ihre Ernte zu Märkten in der Region fliegen. Auch die Forschungsabteilungen von Transportfirmen wie etwa DHL beobachten die technische Entwicklung aufmerksam. Vom 9. bis 12. Dezember bringt der DHL-Paketkopter zu Testzwecken Medikamente an Kunden, die sich an der Aktion beteiligt haben.

Ist der Flug durch den Luftraum überhaupt gestattet?

"Aus heutiger Sicht ist Amazons Vorhaben vollkommen unvorstellbar", sagt eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS). Drohnen dürfen in Deutschland aktuell nur manuell gesteuert werden und müssen sich stets in Sichtweite des Piloten befinden. "Angeblich sollen die Amazon-Drohnen gerade im städtischen Bereich zum Einsatz kommen. Und hier sind auch andere Flugobjekte wie Rettungs- oder Polizeihubschrauber unterwegs", heißt es seitens der DFS. So lange die Drohnen nicht in der Lage seien, sich automatisch den Regeln des Luftverkehrs anzupassen, dürften sie in Deutschland nicht auf weiten Strecken eingesetzt werden.

Drohnen als Postboten: Ist das technisch machbar?

Die Technik ist aus drei Gründen längst weit genug, um Kollisionen im städtischen Luftraum zu vermeiden. Erstens sind sogar Spielzeugdrohnen wie die AR Drone 2.0 des französischen Anbieters Parrot bereits mit GPS-Sensoren ausgestattet, die die Position der Fluggeräte jederzeit auf wenige Zentimeter genau bestimmen. Lieferdienste könnten also genaue Flugkorridore, etwa entlang von Straßen, bestimmen, durch die sich die Drohnen bewegen würden, ohne sie zu verlassen. Zweitens sind Computerchips und die Bildverarbeitung so weit entwickelt, dass sich Drohnen in der Luft gegenseitig Bälle zuwerfen, in Formation fliegen können und sogar im Flug Dinge greifen wie ein Greifvogel. Drittens sind Drohnen heute schon in der Lage, ihre Umgebung mit Radarsensoren und Kameras zu scannen, Hindernisse zu erkennen und ihnen blitzschnell auszuweichen.

Wie schnell und weit können Drohnen fliegen?

Binnen 30 Minuten will Amazon Pakete per Drohne ausliefern. Technisch dürfte das möglich sein, denn handelsübliche Octocopter fliegen heute schon 80 Kilometer pro Stunde. Obendrein können die Flieger den direkten Weg nehmen - und sind damit Transportern weit überlegen, die an jeder roten Ampel halten, oft im Stau stehen und sich durch Einbahnstraßen auf Umwegen zum Ziel navigieren.

Nachteil allerdings ist die Reichweite: Amazon will bis zu 2,3 Kilogramm schwere Pakete bis zu 16 Kilometer weit transportieren. Mit mehreren Hochleistungsakkus dürfte das möglich sein; weitere Strecken können heute nur benzinbetriebene Drohnen zurücklegen. Wenn Amazon nicht nur Haushalte in der Nähe seiner Versandzentren beliefern will, müsste der Konzern also Umladestationen einrichten, an denen Drohnen entweder den Akku wechseln oder ihre Fracht an Flieger mit frischem Akku weitergeben.

Werden Sie automatisch gesteuert? Wer kommt für Fehlsendungen auf? 

eye home zur Startseite
comfreak 05. Dez 2013

http://www.gizmodo.co.uk/2013/12/skyjack-lets-you-hunt-down-and-hack-other-drones-from...

OmegaForce 04. Dez 2013

Gut kann sein geb ich einen Fehler meinerseits gerne zu. Ich denke alzu tief auch nicht...

OmegaForce 04. Dez 2013

Du kannst es ja gerne mal Probieren wenn du so Bock hast. Zum einen Drohne fliegt nicht...

Andre S 04. Dez 2013

Das Ding hat ganz andere Probleme als die Technik: Viel Spass beim beweisen wo das...

OmegaForce 04. Dez 2013

Nein gibt es nicht :) und nein es ist auch nicht verboten. Ein Weihnachtsgeschenk zu...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Harvey Nash GmbH, Berlin
  2. SQS Software Quality Systems AG, Frankfurt, Köln, München, deutschlandweit
  3. DENIOS AG, Bad Oeynhausen
  4. AKDB, München


Anzeige
Top-Angebote
  1. 159€ + 3,99€ Versand (Vergleichspreis 182€)
  2. 29,99€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis 48€)
  3. 294,78€ (zur Zeit günstigste RX 580 mit 8 GB)

Folgen Sie uns
       


  1. Falscher Schulz-Tweet

    Junge Union macht Wahlkampf mit Fake-News

  2. BiCS3 X4

    WDs Flash-Speicher fasst 96 GByte pro Chip

  3. ARM Trustzone

    Google bescheinigt Android Vertrauensprobleme

  4. Überbauen

    Telekom setzt Vectoring gegen Glasfaser der Kommunen ein

  5. Armatix

    Smart Gun lässt sich mit Magneten hacken

  6. SR5012 und SR6012

    Marantz stellt zwei neue vernetzte AV-Receiver vor

  7. Datenrate

    Vodafone weitet 500 MBit/s im Kabelnetz aus

  8. IT-Outsourcing

    Schweden kaufte Clouddienste ohne Sicherheitsprüfung

  9. Quantengatter

    Die Bauteile des Quantencomputers

  10. Microsoft gibt Entwarnung

    MS Paint bleibt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Kryptowährungen: Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
Kryptowährungen
Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
  1. Linux-Distributionen Mehr als 90 Prozent der Debian-Pakete reproduzierbar
  2. Die Woche im Video Strittige Standards, entzweite Bitcoins, eine Riesenkonsole
  3. Kryptowährung Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

IETF Webpackage: Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
IETF Webpackage
Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
  1. IETF Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken
  2. IETF DNS wird sicher, aber erst später
  3. IETF Wie TLS abgehört werden könnte

Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test: 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test
240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel
  3. Gaming-Bildschirme Freesync-Displays von Iiyama und Viewsonic

  1. Re: Genau das passiert hier bei mir auch

    Faksimile | 20:37

  2. Re: Snipping Tool

    HierIch | 20:35

  3. Re: Alternative?

    RichieMc85 | 20:35

  4. Re: Ein getroffener Hund bellt...

    Faksimile | 20:34

  5. Re: Energielabel

    RichieMc85 | 20:33


  1. 18:42

  2. 15:46

  3. 15:02

  4. 14:09

  5. 13:37

  6. 13:26

  7. 12:26

  8. 12:12


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel