Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Elektromobilität: Tesla Motors stellt vier Supercharger in Deutschland auf

Längere Strecken elektrisch durch Süddeutschland zurückzulegen, sollen vier Schnellladestationen ermöglichen, die Tesla Motors aufgestellt hat. Allerdings kann nur das Tesla Model S daran aufgeladen werden – das aber kostenlos.
/ Werner Pluta
149 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Tesla Supercharger (Symbolbild): elektrisch durch Süddeutschland (Bild: Tesla Motors)
Tesla Supercharger (Symbolbild): elektrisch durch Süddeutschland Bild: Tesla Motors

Tesla Motors hat die ersten Schnelllader in Deutschland aufgestellt. An den sogenannten Superchargern(öffnet im neuen Fenster) können Besitzer des Tesla Model S(öffnet im neuen Fenster) ihr Elektroauto kostenlos laden.

Jochen Rudat über Tesla Motors – Interview (IAA 2013)
Jochen Rudat über Tesla Motors – Interview (IAA 2013) (03:37)

Die vier Stationen des US-Elektroautoherstellers sollen es den Model-S-Fahrern ermöglichen, längere Strecken zwischen Großstädten in Süddeutschland zurückzulegen. So steht ein Supercharger in Aichstetten, südwestlich von Memmingen, an der Strecke von München nach Zürich. Wer von München nach Stuttgart fährt, macht in Jettingen-Scheppach zwischen Augsburg und Neu-Ulm halt. Von Stuttgart gibt es einen Korridor nach Frankfurt mit einer Ladestation in Bad Rappenau bei Heilbronn. Von Frankfurt aus geht es weiter über Wilnsdorf bei Siegen, dem derzeit nördlichsten Supercharger, nach Köln.

Rund um die Uhr laden

Alle vier Stationen sind in unmittelbarer Autobahnnähe und rund um die Uhr zugänglich. An dreien stehen jeweils acht Anschlüsse zur Verfügung. In Aichstetten ist es einer weniger. An einer solchen Station kann der Akku in 30 bis 40 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen werden. Sie sind nur mit dem Tesla Model S kompatibel. Die Nutzung ist für die Elektroautofahrer kostenlos.

Die Ladestationen sollen an Strecken zwischen den Ballungsgebieten aufgestellt werden, sagte Jochen Rudat, der Tesla-Motors-Vertriebschef für die deutschsprachigen Länder sowie Frankreich und Italien, Golem.de auf der Internationalen Automobilausstellung im September. Es bleibt abzuwarten, ob und wann Tesla weitere Ladestationen baut, um etwa das Netz nach Nordrhein-Westfalen, nach Hamburg oder Berlin zu erweitern.

Die ersten Stationen hatte Tesla im vergangenen Jahr im US-Bundesstaat Kalifornien eingerichtet, wo das Unternehmen auch seinen Sitz hat. Inzwischen gibt es in den USA 41 Stationen. Noch in diesem Jahr soll ein Korridor von der West- an die Ostküste fertig werden. In Europa sind es derzeit 13. Den Anfang hat Norwegen gemacht – dorthin wurden auch die ersten Model S in Europa ausgeliefert.


Relevante Themen