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Volocopter VC-200 (beim Erstflug am 17. November 2013): Sack voller Schrauben statt Pilot an Bord
Volocopter VC-200 (beim Erstflug am 17. November 2013): Sack voller Schrauben statt Pilot an Bord (Bild: E-Volo)

Volocopter VC-200: Crowdfunding-Kampagne für einen Elektrohubschrauber

Volocopter VC-200 (beim Erstflug am 17. November 2013): Sack voller Schrauben statt Pilot an Bord
Volocopter VC-200 (beim Erstflug am 17. November 2013): Sack voller Schrauben statt Pilot an Bord (Bild: E-Volo)

Der Volocopter VC-200 ist ein elektrisch betriebener Helikopter, der künftig als Flugtaxi oder Transportmittel für Privatleute zum Einsatz kommen könnte. Um das Fluggerät zur Serienreife zu bringen, will der Entwickler, das Karlsruher Unternehmen E-Volo, per Crowdfunding Geld einsammeln.

Sauber, leise und ohne Stau sollen wir uns in der Zukunft fortbewegen, stellt sich das Unternehmen E-Volo aus Karlsruhe vor. Es hat einen elektrisch betriebenen Hubschrauber entwickelt, der als umweltfreundlicher, erschwinglicher und emissionsfreier Privathubschrauber gedacht ist.

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Volocopter nennen die Karlsruher ihre Entwicklung. Er ist ein Multikopter mit Elektroantrieb. Der aktuelle Prototyp VC-200 bietet Platz für zwei Passagiere, maximales Startgewicht sind 450 Kilogramm. Der Volocopter fliegt 100 km/h schnell, seine Mindestflughöhe beträgt knapp 2.000 Meter. Mit einer Akkuladung soll er rund eine Stunde fliegen können. Dabei soll er deutlich leiser sein als ein herkömmlicher Helikopter.

18 Rotoren an sechs Armen

Als Antrieb dienen 18 Rotoren, die an sechs Auslegern befestigt sind. An jedem der gabelförmigen Ausleger sitzen drei Rotoren: zwei an beiden Zinken und einer an der Verzweigung. Jeder Rotor hat einen eigenen Antrieb und Steuerungscomputer. Die Computer kommunizieren über ein Mesh-Netz, das ermöglicht, dass auch beim Ausfall eines Computers die anderen noch miteinander kommunizieren können.

Damit beim Flug nicht alle Rotoren gleichzeitig ausfallen können, hat der Velocopter mehrere Energiequellen: Jeder Rotorarm hat eine eigene Energieversorgung. Selbst nach dem Ausfall von vier Rotoren soll der Helikopter sicher landen. Für den Fall, dass noch mehr Rotoren ausfallen, ist der Helikopter mit einem Gleitschirm ausgestattet, der einen Absturz verhindern soll.

Drohnensteuerung

Um den Elektrokopter zu fliegen, reicht laut Hersteller eine Sportpilotenlizenz. Allerdings fliegt der VC-200 ohnehin semiautonom: Der Pilot steuert zwar mit einem Joystick und gibt die Richtung vor. Geflogen wird der Helikopter aber von einer Software, die beispielsweise keine gefährlichen Manöver erlaubt. An dem System hat E-Volos neuer Partner Ascending Technologies mitgearbeitet. Das Unternehmen aus Krailling bei München baut den Quadrocopter Hummingbird.

Der E-Kopter könnte als Flugtaxi, in der Pilotenausbildung, als Attraktion auf Veranstaltungen oder auch als privates Transportmittel eingesetzt werden. Bedingung ist, dass der Einsatz rein zivil ist: "Ein Einsatz als Waffen- oder Spionagedrohne im militärischen Bereich ist für uns ausgeschlossen!", betont der Hersteller.

Hallenflieger

Seinen Erstflug hat der VC-200 am 17. November durchgeführt. In der Messehalle in Karlsruhe stieg er bis in eine Höhe von 22 Metern auf. Allerdings ferngesteuert und unbemannt: Das Fluggerät hat noch keine Zulassung. Anstelle eines Piloten flog deshalb ein Sack voller Schrauben mit.

Die Musterzulassung, die Zulassungsbedingung für die Serienproduktion ist, wollen die Karlsruher im kommenden Jahr erhalten. 2015 soll der Volocopter auf den Markt kommen - zunächst für Flugschulen für die Pilotenausbildung. Entsprechende Anfragen liegen E-Volo nach eigenen Angaben schon vor. Ab 2016 sollen auch Endkunden das Fluggerät kaufen können.

Noch leichter

Bis dahin ist allerdings noch einiges zu tun. Bei der Steuerung der Motoren etwa oder beim Gewicht: Der ohnehin schon in Leichtbauweise aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff gefertigte VC-200 soll noch einmal um gut 40 Kilogramm leichter werden.

Um die Weiterentwicklung ihres Fluggerätes finanzieren zu können, wollen die Konstrukteure per Crowdfunding Geld sammeln: Am 27. November startet eine Kampagne auf der Plattform Seedmatch. Ziel ist, zunächst eine halbe Million Euro zu bekommen. Läuft sie gut, soll das Ziel auf 1 oder 1,2 Millionen Euro angehoben werden. Alternativ wollen die Entwickler Ende kommenden Jahres eine weitere Finanzierungsrunde über 700.000 Euro initiieren.


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Eheran 02. Sep 2015

Auch dort sehe ich keinen Einbruch der Effizienz in so einem Ausmaß. Dein verlinktes...

Ceallan 02. Dez 2013

...dass ich beim Alex in der Disco gearbeitet hab (klar, neben dem Info-Studium) und nun...

Slamy 01. Dez 2013

Ich fand dieses Thema hier sehr interssant und habe mich etwas auf deren Website...

Ach 27. Nov 2013

ehm..,, ja richtig :], keine Ursache.

.02 Cents 27. Nov 2013

Ja entschuldigen Sie Herr von und zu ... ich als europaeischer Proletarier wollte...



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