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Powerup 3.0: Papierflieger mit Smartphone-Steuerung

Heute gleiten Papierflieger nicht mehr, sondern werden per Smartphone gesteuert: Powerup 3.0 ist eine Antriebs- und Empfangseinheit für gefaltete Flugzeuge. Gesteuert wird mit dem Lagesensor des Mobilgeräts. Die Produktion wird über Kickstarter finanziert.

Artikel veröffentlicht am ,
Powerup 3.0: Gleiten war gestern.
Powerup 3.0: Gleiten war gestern. (Bild: Powerup Toys)

Früher haben wir einen Papierflieger gefaltet und uns darüber gefreut, wenn er so flog, wie wir das wollten. Falls nicht, wurde mit weiterem Falten nachgebessert. Heute reicht das nicht mehr: Der Papierflieger wird smart.

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Powerup 3.0 nennt das New Yorker Unternehmen Powerup Toys seine Entwicklung: das mit dem Smartphone gesteuerte Papierflugzeug. Der Nutzer faltet zwar immer noch einen Flieger. Dann aber rüstet er ihn mit einem Smart Module zum ferngesteuerten Flugzeug aus.

Das Smart Module ist aus einem Stab, der in den Rumpf gelegt wird. Am vorderen Ende sitzt ein Microcontroller mit Funkempfänger und Akku, am anderen Ende ein kleiner Propeller und ein Seitenleitwerk. Jetzt noch schnell die dazugehörige App auf das iPhone laden - und schon kann der Papierflieger ferngesteuert werden.

Kippsteuerung

Auf dem Bildschirm des Smartphones erscheint ein künstlicher Horizont mit Kompass und Anzeigen über den Ladestand des Akkus sowie für die Reichweite des Fliegers. Gesteuert wird über einen virtuellen Hebel und mit Hilfe des Lagesensors des iPhones: Über den Hebel wird die Geschwindigkeit geregelt und damit auch, ob der Flieger steigt oder sinkt. Nach links oder rechts gelenkt wird durch Kippen des Smartphones.

  • Powerup 3.0 - die Antriebs- und Funkeinheit für den Papiergleiter (Bild: Powerup Toys)
  • Vorne befinden sich der Controller, die Empfangseinheit und der Akku. (Bild: Powerup Toys)
  • Das System nutzt den Standard Bluetooth Low Energy. (Bild: Powerup Toys)
  • Falten, einsetzen - und los geht's! (Bild: Powerup Toys)
  • Gesteuert wird mit dem Smartphone - über den virtuellen Hebel in der unteren Bildschirmmitte und den Lagesensor. (Bild: Powerup Toys)
  • Als optionales Zubehör gibt es ein Akkupack, um den Akku unterwegs zu laden. (Bild: Powerup Toys)
  • Powerup kann in verschiedene Papierflieger eingesetzt werden. (Bild: Powerup Toys)
Powerup 3.0 - die Antriebs- und Funkeinheit für den Papiergleiter (Bild: Powerup Toys)

Die Befehle werden per Bluetooth an den Flieger übertragen. Um den Akku zu schonen, wird der Standard Bluetooth Low Energy genutzt. Mit einer Ladung des Lithium-Polymer-Akkus soll der Flieger 10 Minuten lang fliegen. Geladen wird er über einen Micro-USB-Anschluss. Damit der Pilot keinen Rechner mitnehmen oder den Akkus des Smartphones oder Tablets belasten muss, gibt es als optionales Zubehör ein Akkupack zum Nachladen.

Crowdfunding-Kampagne

Um die Produktion des Papierfliegerantriebs anzuschieben, hat Powerup Toys eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter initiiert. Darüber will es 50.000 US-Dollar sammeln. Einen Tag nach Start ist schon etwa das Doppelte zusammengekommen.

Zunächst kann der Flieger nur mit einem iPhone (ab Version 4S) oder einem iPad Mini gesteuert werden. Eine Android-App hat Powerup Toys als erweitertes Ziel bei einer Summe von 150.000 US-Dollar definiert. Ein Powerup-Modul gibt es ab einer Zusage von 30 US-Dollar. Die Kickstarter-Kampagne läuft noch bis zum 25. Januar 2014. Die Auslieferung ist für Mai geplant.



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Schugy 24. Dez 2013

Also ich würde mir nicht immer dasselbe Telefon kaufen, nur damit mein Papierflieger...

morob65 02. Dez 2013

danke für den link

ÖmerHorat 01. Dez 2013

Auf der Webseite ja. Aber die Funkvariante haben die auch

Xander 01. Dez 2013

abgesehen davon hat das Teil doch nicht mal ein Höhenruder oder hab ich das übersehen? :p

Ach 29. Nov 2013

Der Autor hat gemeint Dass wenn der Himmel weint Der Flieger nicht mehr hält Und aus den...


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