Die Verteilung der Schlüssel für Secure Boot sei ganz einfach, sagt Entwickler Matthew Garret. Nutzer sollen weitere Schlüssel von externen Medien aus installieren können. Dazu muss die UEFI-Spezifikation leicht angepasst werden.
Mit der Funktion Secure Boot, die Windows 8 voraussetzt, könnten freie Systeme ausgeschlossen werden. Dagegen macht die Free Software Foundation mobil.
HP hat WebOS 3.0.4 für sein Touchpad ausgeliefert. Dazu gehört eine neue Applikation für die integrierte Kamera. Außerdem kommt das HP-Touchpad mit dem freien Musikformat Ogg-Vorbis zurecht.
Mit dem KDE-basierten Webbrowser Rekonq 0.8 lässt sich künftig mit Tracking-Opt-Out per Do-Not-Track surfen. Außerdem kann der integrierte Adblocker auch Regeln von Drittanbietern verwenden.
Das Samba-Team lockert die Bedingungen, unter denen das Projekt Sourcecode akzeptiert. Künftig dürfen auch Firmen als Copyrighthalter ihre Arbeit dem Projekt beisteuern. Bislang durften das nur Einzelpersonen.
Er gilt als einer der Erfinder von Unix und entwickelte die Programmiersprache C. Nun ist Dennis MacAlistair Ritchie gestorben. Ihm zu Ehren melden sich heute fast alle Programmiersprachen mit "Hello world".
Canonical hat für Ubuntu 11.10 die Oberfläche Unity verschönert. Für Ubuntu-Nutzer, die sich nicht mit dem Konzept von Unity anfreunden können, steht die direkte Konkurrenz der Gnome-Shell ebenfalls zur Verfügung.
Als Schutz vor staatlicher Überwachung kann Ubuntu Privacy Remix 10.04r2 gelten. Das abgeschottete Live-System verbietet Zugriffe auf die lokale Festplatte und das Internet, wenn besonders schutzbedürftige Daten bearbeitet werden.
Das KDE-Team hat die erste Version von Plasma Active veröffentlicht. Noch ist die Oberfläche nur für Tablets geeignet, die Unterstützung anderer Gerätegruppen soll jedoch folgen.
Das Oktober-Update von KDE SC 4.7 behebt kleine Fehler, unter anderem in Khtml und Kmail2. Patches gegen einen Fehler in KSSL wurden nicht integriert, der Quellcode ist jedoch verfügbar.
Der Name von Ubuntu 12.04 steht fest: Precise Pangolin - präzises Schuppentier. Die Cloud-Variante der nächsten Version mit Langzeitunterstützung (LTS) soll für x86- und für ARM-Plattformen erscheinen.
Mit Gnome 3.2 ändert sich wenig am Konzept der Gnome-Shell. Viele kleine Änderungen sorgen jedoch für bessere Nutzbarkeit. Gegner der Gnome-Shell wird das aber nicht überzeugen.
Red Hat will die Firma Gluster kaufen, die das verteilte Dateisystem GlusterFS entwickelt. Es soll gut in Red Hats Cloud-Strategie passen, teilte der Open-Source-Konzern mit.
Die Hosting-Webseite des Linux-Kernels, Kernel.org, ist wieder erreichbar. Noch sind nicht alle Codezweige aktuell. Außerdem sollen die Entwickler ihre eigenen Systeme auf mögliche Einbrüche untersuchen.
Das Projekt Cordia Tab will ein preiswertes Tablet für Entwickler anbieten. Doch vorerst ist Gründer Tomasz Sterna damit gescheitert: Kein einziger chinesischer Hersteller, mit dem er verhandelt hat, will den Sourcecode des Linux-Kernels freigeben.
Expertenschätzungen zufolge wird Microsoft mehr als 400 Millionen US-Dollar mit Lizenzen für Android-Geräte einnehmen. Bei einem Jahresumsatz von 75 Milliarden US-Dollar ist das allerdings nicht viel.
Nokia plant angeblich die Entwicklung eines Linux-basierten mobilen Betriebssystems unter dem Codenamen Meltemi. Es soll auf kostengünstigen Mobiltelefonen laufen.
Das Gnome-Team hat die finale Version 3.2 seines Linux-Desktops freigegeben. Das aktuelle Gnome bietet eine zentrale Verwaltung für Zugänge zu Onlinediensten. Außerdem haben die Entwickler einige wesentliche Detailverbesserungen integriert.
Schweizer Forscher lassen Minidrohnen im Schwarm fliegen. Sie nutzen dazu einen 25 Jahre alten Algorithmus, der das Verhalten von Fisch- und Vogelschwärmen beschreibt.
Microsoft und Samsung haben ein Patentabkommen geschlossen, wonach Microsoft an verkauften Android-Geräten des koreanischen Herstellers verdient. Damit erhält Microsoft Tantiemen für über die Hälfte der verkauften Android-Geräte in den USA.
Canonical hat eine Webseite für App-Entwickler gestartet: Developer.ubuntu.com. Sie bietet Informationen, Werkzeuge und Anleitungen für die Entwicklung von Apps für Ubuntu.
Intel und Samsung wollen ein neues Betriebssystem für mobile Geräte entwickeln. Dazu werden die LiMo-Plattform und Meego unter dem Namen Tizen vereint. Intel will Meego selbst nicht mehr weiterentwicklen.
In Tinycore 4.0 erhält der App-Browser eine Suchfunktion. Das Tinycore-Team hat den Linux-Kernel 3.0.3 integriert und weitere Softwarepakete auf den aktuellen Stand gebracht.
Der freie Videoeditor Openshot 1.4 für Linux erhält eine erweiterte Timeline-Steuerung. Außerdem wurden die Farbanpassungen und -korrektur verbessert und die Effekte-Engine stabilisiert.
Die Administratoren von Kernel.org haben Konsequenzen aus dem jüngsten Einbruch in die Server gezogen, auf denen der Sourcecode des Linux-Kernels liegt. Künftig sind Shell-Zugänge über SSH nicht mehr erlaubt. Stattdessen müssen die Entwickler des Linux-Kernels Gitolite verwenden.
Der freie Musikplayer Banshee 2.2 besitzt eine Schnittstelle zum Einkaufen von Musik bei eMusic. Zudem unterstützt Banshee zahlreiche neue mobile Geräte. Der Windows-Installer wurde repariert.
"Die Kontrolle über den PC bleibt beim Anwender." Damit dementiert Microsoft, mit der Startumgebung für Windows 8 die Installation von weiteren Betriebssystemen verhindern zu wollen.
Auch in der zweiten Beta von Ubuntu 11.10 hat Canonical noch weitere Funktionen eingebaut: Das Software Center synchronisiert installierte Software auch über mehrere Rechner.
Das Opensuse-Team hat die Veröffentlichung der ersten Beta von Opensuse 12.1 um zwei Wochen verschoben. Dadurch sollen die Entwickler Zeit bekommen, Systemd in Opensuse zu stabilisieren. Der Erscheinungstermin der finalen Version soll aber nicht verschoben werden.
Microsoft und Casio haben ein Abkommen zur wechselseitigen Lizenzierung von Patenten unterzeichnet. Von dem Abkommen erfasst sind laut Microsoft auch Patente für den Linux-Einsatz auf Casio-Geräten.
Microsoft nutzt ab Windows 8 standardmäßig UEFI und installiert dort seinen Bootloader. Dieser soll signiert werden. Damit wird eine Dualboot-Installation mit Linux äußerst schwierig.
Im Kernel 3.1 bekommt die Virtualisierungstechnik KVM die Unterstützung für Nested Virtualization, also verschachtelte Gastinstallationen auf Intel-CPUs. Sinnvoll soll das beim Einsatz von Windows 7 als Gastsystem mit virtualisiertem XP sein.
Die gesamte Infrastruktur um das Framework Qt wird von Nokia ausgelagert. Künftig stehen Quellcode, Bugtracker und anderes auf qt-project.org bereit, das von einer gemeinnützigen Organisation betreut wird.
Die zweite Beta von Gnome verringert die Abhängigkeiten an Python-Sprachanbindungen. Außerdem ist der Code für Texte und Benutzeroberfläche eingefroren.
Mit einem wohl nicht ganz ernst gemeinten Entwurf hat IBM-Entwickler Darrick Wong ein neues Splashscreen-Logo für die bevorstehende Version 3.1 des Linux-Kernels vorgeschlagen. Es erinnert an das Windows-3.1-Logo.
Das aktuelle Digikam samt Kipi-Plugins ist um ein Panoramamodul erweitert worden, mit dem einzelne Aufnahmen zu einem Panoramabild zusammengefügt werden können. Außerdem wurde das Importieren von Digitalkameras verbessert.
Die übernächste Android-Version soll einem Gerücht zufolge den Namen Jelly Bean tragen. Damit würde Google der Benennung seines mobilen Betriebssystems nach Süßigkeiten und Desserts treu bleiben. Welche Versionsnummer Jelly Bean tragen wird, ist nicht bekannt.
Die Linux Foundation hat die Server Linux.com und Linuxfoundation.org vorübergehend abgeschaltet. Der Grund: Die Administratoren haben einen Einbruch registriert. Gleichzeitig sollen Anwender mit einem Konto ihren SSH-Schlüssel ändern.
Ausgelöst durch einen Blogeintrag des Ubuntu-Mitarbeiters Scott James Remnant diskutieren Ubuntu-Entwickler und -Nutzer über den gegenwärtigen Veröffentlichungszyklus von Ubuntu.
Die Maemo-Community hat ein neues Update für das N900-Smartphone von Nokia veröffentlicht. Vorwiegend werden kleine Fehler behoben. Teil des Updates ist aber auch eine Aktualisierung der Qt-Bibliotheken und eine Verbesserung der Darstellung im Hochformat.
Einen ersten Entwurf für den Standard 3.0 des File Hierarchy Standard (FHS) für Linux hat die Linux Foundation zur Diskussion gestellt. FHS 3.0 soll nicht nur das /run-, sondern auch das längst eingeführte /sys-Verzeichnis als Standard etablieren.
Microsoft hat Patches für sämtliche Windows-Versionen veröffentlicht, die die Root-Zertifikate von Diginotar entfernen. Etliche große Linux-Distributionen stellen entsprechende Updates bereit. Ein Patch für Mac OS X ist noch nicht verfügbar.
Das Schweizerische Bundesgericht will eine Dokumentenverwaltung unter der GPLv3 veröffentlichen. Anbieter proprietärer Software sehen darin eine Wettbewerbsverzerrung.
Ein Patch und die aktuelle Entwicklerversion des Windows-API-Nachbaus Wine: Mehr benötigen Linux-Fans nicht, um die Software für den Spiele-Streamingdienst Onlive auch unter dem freien Betriebssystem laufen zu lassen.
Mit einer neuen Binärschnittstelle für Linux sollen 32-Bit-Anwendungen in einem 64-Bit-System schneller laufen als bisher. Die Entwickler sprechen von einem Geschwindigkeitszuwachs von bis zu 30 Prozent.
Der von VMware aktualisierte Treiber im Staging-Bereich soll bald in den Hauptzweig des Linux-Kernels aufgenommen werden. Die Entwickler haben unter anderem EGL- und somit Wayland-Unterstützung integriert.
Update Linus Torvalds hat den Sourcecode des aktuellen Linux-Kernels in einen eigenen Github-Account veröffentlicht. Vor wenigen Tagen hatte es einen Einbruch auf dem Hauptserver der Webseite Kernel.org gegeben.