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Mesa

7.11 für Llano Fusion und Intels Ivy Bridge

Mesa 7.11 ist als zweiter Release Candidate erschienen. Die Grafikbibliothek unterstützt unter anderem AMDs Llano-Fusion sowie Intels Ivy-Bridge-Chipsatz. Die finale Version soll in Ubuntu 11.10 integriert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Quellcode und Glxgears aus dem Mesa-Projekt
Quellcode und Glxgears aus dem Mesa-Projekt (Bild: Golem.de)

Die freie Grafikbibliothek Mesa 7.11 unterstützt zahlreiche neue Grafikchipsätze, darunter die Grafikkerne in AMDs Llano-Fusion-CPUs. Die noch nicht erhältlichen Ivy-Bridge-Chipsätze von Intel können ebenfalls von Mesa 7.11 angesprochen werden, zumindest rudimentär. Viel Arbeit haben die Mesa-Entwickler in die Codeteile gesteckt, die die GPUs von AMDs Radeon-HD-62xx bis -68xx ansprechen. Mesa 7.11 kann die 3D-Einheiten dieser Grafikchips nutzen. Dazu wurde beispielsweise die OpenGL-Funktion Drawbuffers für alle Chipsätze implementiert. Außerdem werden Grafikchips von AMDs Cayman-Reihe unterstützt.

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Mit dem entsprechenden Code für AMDs Llano-GPUs in Mesa 7.11, der hauptsächlich aus PCI-IDs besteht, können sie komplett unter Linux eingesetzt werden. Entsprechende Codeteile sind bereits im Linux-Kernel und im X.org-Treiber xf86-video-ati gelandet, samt X-Video- und Exa-Beschleunigung.

Unterstützung für Sandy Bridge beschleunigt

Die GPUs in Intels Sandy-Bridge-Reihe soll Mesa 7.11 ebenfalls schneller ansprechen können. Zudem haben Intel-Entwickler zahlreiche neue OpenGL-2.1-Fähigkeiten beigesteuert. Parallel dazu wurden die X.org-Treiber optimiert. Wichtige Bestandteile für die Unterstützung von Intels kommendem Ivy-Bridge-Chipsatz, dem Nachfolger von Sandy Bridge, hat Intel bereits im Linux-Kernel und im X.org-Treiber untergebracht. Nun folgen Codeteile für Mesa 7.11, damit auch die 3D-Fähigkeiten der GPUs genutzt werden können. Mesa 7.11 besitzt dafür zumindest rudimentäre Fähigkeiten.

Außerdem wurden weitere OpenGL-3.0-Fähigkeiten implementiert, etwa Floating-Point-Texturen, die allerdings aus patentrechtlichen Gründen standardmäßig deaktiviert sind.

Mesa 7.11 soll in Ubuntu 11.10 integriert werden, dessen Erscheinungstermin für Oktober 2011 geplant ist. Die aktuelle Alpha 2 hat bereits den ersten Release Candidate von Mesa 7.11 integriert samt einer Vorabversion von Kernel 3.0. Interessierte können den Quellcode des aktuellen Release Candidates von den FTP-Servern des Projekts herunterladen.



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tilmank 22. Jul 2011

Zetta-Beschleunigung ist doch wohl minimum!!! SCNR


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