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Freie Bildverwaltung

Digikam 2.0.0 RC1 verwaltet Fotos mit Gesichtserkennung

Die freie Bildverwaltung Digikam 2.0.0 ist als erster Release Candidate freigegeben worden. Neben einer Gesichtserkennung für die Erfassung von Bildern hat Digikam 2.0 weitere Tagging-Funktionen integriert.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Splashscreen von Digikam 2.0.0
Der Splashscreen von Digikam 2.0.0 (Bild: Digikam/Golem.de)

Das Digikam-Team hat einen ersten Release Candidate der für Ende Juli 2011 erwarteten Version 2.0.0 veröffentlicht. Zwei neue Tagging-Funktionen sollen das Verwalten von digitalen Fotos erleichtern. Metadaten können Bildern im XMP-Format zugeordnet werden. Digikam 2.0.0 verwendet die Libraw-Bibliothek 0.13.5, die mit dem Drei-Schichten-Sensor Foveon X3 zurechtkommt. Zudem wurden einige Decodieroptionen aus dem Rawtherapee-Projekt übernommen, die das Auslesen von RAW-Informationen beschleunigen sollen.

  • Offizieller Screenshot des Digikam-Teams
  • Offizieller Screenshot des Digikam-Teams
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  • Offizieller Screenshot des Digikam-Teams
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  • Offizieller Screenshot des Digikam-Teams
  • Offizieller Screenshot des Digikam-Teams
  • Digikam 2.0.0 ist als...
  • ... Release Candidate erschienen.
  • Vorschaubilder können mit bunten Umrandungen versehen werden.
  • Für die Publizierung von Bildern lassen sie sich ebenfalls mit neuen Markierungen versehen.
  • Eine neue Gesichtserkennung...
  • ... soll das Auffinden und Gruppieren von Bildern mit Personen erleichtern, ...
  • ... liegt aber manchmal noch daneben.
  • Aus Längen- und Breitengraden in den Metadaten eines Fotos kann Digikam 2.0.0 Ortsnamen auslesen.
  • Änderungen an einem RAW-Bild werden im Editor angezeigt und lassen sich per Mausklick rückgängig machen.
Offizieller Screenshot des Digikam-Teams
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Im Rahmen des Google Summer of Code (GSoC) 2010 entstanden einige Projekte, deren Resultate in Digikam 2.0.0 eingeflossen sind. Darunter ist die Unterstützung für das Tagging von Fotos im XMP-Format (Extensible Metadata Platform). Damit können digitale Fotos mit zusätzlichen Informationen versehen werden, die intern keine Metadaten speichern können. Veränderte RAW-Bilder können in verschiedenen Versionen abgespeichert werden. Die Veränderungen können später einfach per Mausklick wieder rückgängig gemacht werden.

Foto-Tagging per Gesichtserkennung

Das ebenfalls im Rahmen des GSoC entstandene Projekt zur Erfassung per Gesichtserkennung soll die Verwaltung von Fotos mit bekannten Gesichtern erleichtern. Ganz ausgereift scheint die Funktion allerdings noch nicht zu sein. Nach der Erfassung unbekannter Gesichter zeigte Digikam auch Bilder ohne jegliche Gesichter an. Die Trefferquote erhöht sich vermutlich, wenn mehr Gesichter zunächst per Hand markiert und benannt werden. Zudem fehlt noch eine Dokumentation, was die etwas verwirrende Handhabung erschwert.

Mit GPS-Informationen in Bildern können per Reverse Geocoding aus Längen- und Breitengraden Ortsinformationen über Open Street Map ausgelesen und die Bilder mit Realnamen des Aufnahmeorts versehen werden.

Neue Kennzeichnung und weitere Fotodienste

Bilder können mit zwei neuen Kennzeichnungen versehen werden. Unter dem Namen Color Labels können beliebige Vorschaubilder mit einem farbigen Rahmen versehen werden. Zur Auswahl stehen neben Schwarz, Weiß und Grau noch weitere sechs Farben. Mit den Pick Labels können Bilder unter den Begriffen Accepted (Akzeptiert), Pending (Anhängig) oder Rejected (Abgelehnt) markiert werden. Die Markierungen sollen die Verwaltung von Fotos erleichtern, die beispielsweise über Fotodienste veröffentlicht werden sollen. Digikam 2.0.0 unterstützt den Export in Mediawiki und den tschechischen Fotodienst Rajce.

Der Release Candidate steht als Quellcode zum Download bereit. Ferner haben die Entwickler an gleicher Stelle eine Windows-Variante bereitgestellt. Für Ubuntu liegt die Vorabversion in dem PPA-Repository von Philip Johnson.

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berthold 19. Jul 2011

Habe geladen und montiert. Einige Funktionen gibts nur als Knopf. Nun hab ich die...

@tze 18. Jul 2011

@ katzenpisse Danke, kannte ich noch nicht, schau ich mir mal an.

Anonymer Nutzer 18. Jul 2011

Das ist auch keine Kunst.


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