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Aaron Seigo sprach mit Golem.de über die Pläne für KDE 5.
Aaron Seigo sprach mit Golem.de über die Pläne für KDE 5. (Bild: Golem.de/Christian Schmidt-David)

KDE 5

Modularisierung statt Revolution

Aaron Seigo sprach mit Golem.de über die Pläne für KDE 5.
Aaron Seigo sprach mit Golem.de über die Pläne für KDE 5. (Bild: Golem.de/Christian Schmidt-David)

Revolutionäre Änderungen seien für KDE 5 nicht geplant - aus gutem Grund, sagt KDE-Entwickler Aaron Seigo im Interview mit Golem.de. Stattdessen will das KDE-Team zunächst die Bibliotheken des freien Desktops modularisieren und an Qt 5 anpassen.

Unter dem neuen Namen KDE Frameworks 5.0 sollen die bisherigen KDE-Bibliotheken modularisiert und entrümpelt werden. Damit soll die bisherige KDE-Plattform an das für 2012 geplante Qt 5 angepasst werden. Von der Modularisierung versprechen sich die Entwickler eine bessere Skalierbarkeit über verschiedenen Geräteklassen. So wird Qt5 auch KDE verändern.

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Die KDE-Entwickler wollten ihre Software nicht nur auf dem Desktop und auf mobilen Geräten sehen, sondern auch als Plattform in Autos, sagte KDE-Entwickler Aaron Seigo im Interview mit Golem.de.

Weniger Redundanz

KDE und Qt enthalten bereits zahlreiche doppelte Funktionen. Das KDE-Team will daher Elemente, die in Qt bereits enthalten sind, aus KDE-Bibliotheken entfernen. Gleichzeitig sollen die Bibliotheken besser aufeinander abgestimmt werden. Durch die neue Strukturierung von Qt können künftig externe Entwickler, die nicht Teil des Entwicklungsteams bei Nokia sind, Code beitragen.

Durch die Restrukturierung sollen die Abhängigkeiten zwischen den Bibliotheken verringert werden. Gleichzeitig sollen möglichst viele Funktionen in eigene Bibliotheken verlegt werden. Damit sollen später auch Qt-Entwickler gezielt die KDE-Bibliotheken verwenden können, die sie benötigen.

Keine revolutionären Änderungen

Revolutionäre Änderungen seien für KDE 5 nicht geplant, sagt Seigo. Das KDE-Team wolle einen radikalen Umbau vermeiden, wie von KDE 3 auf KDE SC 4. Damals sei der Umbruch zu weitgreifend gewesen und habe die schnelle Entwicklung eines stabilen Desktops verhindert. Das habe die Anwender verärgert. Es sind keine wesentliche Änderungen an den verschiedenen Plasma-Elementen wie Desktop oder Mobile zu erwarten.

Geplant ist, die bisherige KDE-Plattform auf ein qualitativ höheres Niveau zu bringen. Zunächst wollen die Entwickler den Code aufräumen und entrümpeln. Das Team will dennoch auch neue Desktop-Techniken einbinden, etwa die Unterstützung für den X11-Ersatz Wayland.

Erst wenn die Umorganisation des Frameworks abgeschlossen ist, werden Änderungen an den Anwendungen vorgenommen. Gleichzeitig will das KDE-Team wie bisher zweimal im Jahr ein Update für KDE SC 4 liefern.


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Seitan-Sushi-Fan 15. Aug 2011

Auf der anderen Seite wurden den Anwendern bei Fedora schon früh PulseAudio und...

csd (golem.de) 11. Aug 2011

Jetzt sollte es gehen. Christian Schmidt-David (Golem.de)



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