Linux-Tablet

Cordia Tab für Open-Source-Hacker

Das Cordia Tab richtet sich in erster Linie an Entwickler: Auf dem Gerät sollen sich Android, Meego oder sogar Ubuntu installieren lassen. Ausgeliefert werden soll das Tablet allerdings mit einer Eigenentwicklung - dem Cordia-Hildon-Desktop.

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Das Cordia Tab soll mit einer eigenen Meego-basierten Benutzeroberfläche laufen.
Das Cordia Tab soll mit einer eigenen Meego-basierten Benutzeroberfläche laufen. (Bild: Cordia Tab)

Erst wenn sich 250 Interessierte finden, will Initiator Tomasz Sterna das 7-Zoll Cordia Tab für 300 Euro anbieten. Ausliefern will er das Tablet mit der eigens entwickelten Desktop-Benutzeroberfläche "Cordia Hildon", die auf Maemo und dem Hildon-Framework basiert. Cordia HD soll laut Sterna "der geistige Nachfolger" von Maemo OS werden.

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Das Cordia Tab
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Das Cordia Tab will aber eine offene Hardware-Plattform bleiben. Neben Cordia HD sollen sich auch Meego oder Android und sogar Ubuntu installieren lassen. Ursprünglich kommt das Gerät aus der Android-Welt. Ein Vergleich der Hardware-Informationen mit dem aus China stammenden Synergic Dreambook offenbart auffällige Gemeinsamkeiten: Beide besitzen einen i.MX515-Prozessor von Freescale, der auf dem ARM Cortex-A8 basiert und mit 800 MHz getaktet ist. Auch die Größe des Arbeitsspeichers ist mit 512 MByte RAM identisch. Zusätzlich stehen beiden Geräten noch 8 GByte Flashspeicher zur Verfügung. Beide besitzen ein 7 Zoll TFT Bildschirm mit einer Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln.

WLAN- und HSPA-Modul

Bei den Spezifikationen auf der offiziellen Webseite des Cordia Tabs finden sich auch Angaben zu den Netzwerkfähigkeiten des Tablets: Es besitzt ein HSPA-Modul und kann sich per WLAN nach 802.11 b/g/n mit dem Netzwerk verbinden. Außerdem verfügt es über ein GPS-Modul. Die Abmessungen sollen 195 x 118 x 14.5 Millimeter betragen. Das Gerät soll 450 Gramm wiegen. Die Kapazität des Lithium-Polymer-Akkus wird mit 3.300 mAh angegeben und soll für vier bis sechs Stunden Laufzeit sorgen.

Über die Fähigkeiten der verbauten Kamera schweigt sich die Cordia-Webseite aus. Auf der Webseite von Synergic zu dem Gerät wird eine 2-Megapixel-Kamera beschrieben. An der Seite des Geräts ist unter anderem ein HDMI-Ausgang verbaut. Das Gerät soll Videos mit 720p wiedergeben können.

Cordia HD braucht Hilfe

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Über den Stand der Entwicklung des Cordia-Hildon-Desktops ist wenig bekannt. Eine Wikiseite erklärt, dass das Betriebssystem an die Abhängigkeiten von Meego angepasst wurde. Weitere Meilensteine, die etwa ein Statusmenü sowie die Integration von weiteren Applikationen vorsehen, sind laut Roadmap noch nicht erreicht. Videos auf der Webseite zeigen die Benutzeroberfläche im Einsatz auf einem Netbook von Lenovo. Sterna lädt ein, sich an der Entwicklung des Betriebssystems zu beteiligen.

Das Cordia Tab soll 300 US-Dollar kosten. Beim derzeitigen Umrechnungskurs sind das etwa 210 Euro. Das Synergic Dreambook mit Android 2.2 kostet 2.580 Yuan, was etwa 280 Euro entspricht.

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elgooG 31. Jul 2011

Ich bin auch dabei, jetzt sind also nur noch 248 notwendig. ^^ Zum Basteln muss die...

tilmank 28. Jul 2011

Die vom Hersteller vorgesehe Installation alternativer Systeme ist in dem Bereich ja...

tilmank 28. Jul 2011

Kennst du den Begriff "Preis/Leistungsverhältnis" ? Schmale Geräte verursachen höhere...

redex 28. Jul 2011

Funktioniert aber recht ausgereift und da Open Source haben die das aufgegriffen und...

C00kie 28. Jul 2011

Danke für den Tipp mit dem Genesi - das kleine Efika MX sieht interessant aus für den...



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