• IT-Karriere:
  • Services:

Open Source

Microsoft will mehr Offenheit zeigen

Microsoft will mit seiner neuen Webseite Openness seine Strategie der Offenheit gegenüber Open Source fortsetzen. Auf der Seite sollen Informationen zu Open Data, Open Government und Open Source gebündelt werden. Das Unternehmen will die Barrieren zur Open-Source-Gemeinde abbauen.

Artikel veröffentlicht am ,
Brücken bauen: das Logo der Openness-Webseite
Brücken bauen: das Logo der Openness-Webseite (Bild: Microsoft)

Microsoft sieht Open Source als Ergänzung zu seinen eigenen Produkten und will gleichzeitig seine Openness-Strategie ausweiten. Eine neue Webseite soll Informationen darüber, mit welchen Projekten Microsoft Partnerschaften eingegangen ist, zur Verfügung stellen. Gleichzeitig soll die Webseite Praxisbeispiele von lokalen Open-Source-Startups sowie anwenderorientierte Lösungen enthalten. Aktuelle Blogbeiträge zu Microsofts Openness-Strategie werden dort ebenfalls publiziert. Openness ist Teil von Microsofts globaler Strategie, die Barrieren zur Open-Source-Gemeinde abzubauen.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Ansbach
  2. Medion AG, Essen

Andreas Urban, bei Microsoft verantwortlich für die Open-Source-Strategie, steht als direkter Ansprechpartner über die Webseite zur Verfügung. In einem Interview mit Golem.de erörterte Urban die Pläne Microsofts, seine Windows-Plattform für Open Source sowie für geschlossene Systeme bereitzustellen. Konkrete Partnerschaften mit Suse-Linux, dem Samba-Projekt oder PHP sollen beispielsweise Schnittstellen zwischen Open Source und Windows vertiefen. Microsoft will sich aber auch verstärkt für offene Standards einsetzen.

Open Source ist Kundenwunsch

Microsoft reagiert damit auf konkrete Wünsche seiner Kunden, die Funktionen und Anwendungen aus der Open-Source-Welt unter Windows nutzen wollen. Die Zuwendung von Microsoft an Open-Source-Produkte soll nicht nur für den Consumerbereich gelten, sondern auch für den Enterprise- und Business-Bereich. Konkreter wird James Utzschneider, Leiter der Open-Source-Abteilung bei Microsoft: Microsoft höre auf seine Kunden, vor allem auf die in Deutschland. Kunden, die Microsoft-, aber auch Linux-, Apple- oder Oracle-Produkte einsetzen, wollen sie ohne große Probleme nebeneinander verwenden können.

In Deutschland ist Microsoft Mitglied der Open Source Business Foundation (OSBF). Die OSBF ist ein europäisches Netzwerk aus Unternehmen, Institutionen und Personen, deren gemeinsames Interesse an Open-Source-Entwicklungs- und Businessmodellen liegt. Laut eigenen Angaben ist das Besondere an der OSBF ihre Businessperspektive. Bei der OSBF stehe immer der geschäftliche Nutzen von Open-Source-Software im Vordergrund. Zu den Mitgliedern gehören unter anderem Collax, 1&1, Fujitsu und die Deutsche Post.

Zusammenarbeit bei der Interoperabilität

Microsoft hat beim OSBF die Leitung der Projektgruppe Interoperabilität übernommen, in der sich beispielsweise Novell, Redhat oder Openxchange um die "möglichst effiziente, reibungslose Nutzung unterschiedlicher Plattformen" kümmern. Besonders PHP will Microsoft auf seiner Plattform integrieren und setzt sich auch für das PHP-basierte CMS Drupal ein.

Kürzlich hatte Microsoft den Sourcecode seines WLAN-Scanners offengelegt, mit dem das Unternehmen im Vorbeifahren Daten von drahtlosen Netzen einsammelt. Mit der dabei entstehenden Datenbank sollen die ortsbezogenen Dienste von Windows Phone 7 und Microsofts Suchmaschine Bing verbessert werden.

Offene Quelle als Sticheleien gegen Google

Allerdings handelte es sich dabei nicht um einen Beitrag zur Open-Source-Community, sondern um eine Stichelei in Richtung Google: Der Windows-Konzern betont, bei Microsofts Produkten habe der Schutz der Privatsphäre von Nutzern oberste Priorität. Bei Google Street View hatte die Aufzeichnung von Payload-Daten offener WLANs zu einem Skandal geführt.

Auf eine Frage aus der Linux-Gemeinde, warum Microsoft den Quellcode für den Internet Explorer nicht offenlegt, um ihn dann auf Linux zu portieren, antwortete Utzschneider mit einer Gegenfrage: "Würdest du den Internet Explorer dann nutzen?" Die Antwort des Linuxers wäre "Nein" gewesen, erzählte Utzschneider. "Wir wollen den Ton entschärfen", sagte er weiter.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 22,99€
  2. 20,49€
  3. (u. a. Overcooked! 2 für 11,50€, The Survivalists für 18,74€, Worms Armageddon für 7,50€)

Trollversteher 31. Okt 2011

Das mag der Endanwender so sehen, derjenige der's "selbst gemacht hat" muss sich aber zu...

ggggggggggg 17. Jul 2011

den Welthunger stillen, ein Heilmittel gegen Krebs finden und alle religiösen und/oder...

Baron Münchhausen. 16. Jul 2011

Statt rein in Werbung zu investieren nehmen wir hier ein par Peanuts und machen...

BasAn 16. Jul 2011

Microsoft hat mit Apple/Sony und ein paar anderen Firmen vor ein paar Tagen erst Patente...

Benjamin_L 16. Jul 2011

Hast du dafür ne Quelle? Ich hab das Gegenteil gehört.


Folgen Sie uns
       


Demon's Souls Remake (PS5) - Fazit

Im Testvideo stellt Golem.de das Remake des epischen Fantasy-Rollenspiels Demon's Souls für die Playstation 5 vor.

Demon's Souls Remake (PS5) - Fazit Video aufrufen
Moodle: Was den Lernraum Berlin in die Knie zwang
Moodle
Was den Lernraum Berlin in die Knie zwang

Eine übermäßig große Datenbank und schlecht optimierte Abfragen in Moodle führten zu Ausfällen in der Online-Lernsoftware.
Eine Recherche von Hanno Böck


    Star Wars und Star Trek: Was The Mandalorian besser macht als Discovery
    Star Wars und Star Trek
    Was The Mandalorian besser macht als Discovery

    Unabhängig von der Story und davon, ob man Star Trek oder Star Wars lieber mag - nach den jüngsten Staffeln wird deutlich: Discovery kann handwerklich nicht mit The Mandalorian mithalten. Achtung, Spoiler!
    Ein IMHO von Tobias Költzsch

    1. Lucasfilm Games Ubisoft entwickelt Open World mit Star Wars
    2. Krieg der Sterne Star Wars spielt unter dem Logo von Lucasfilm Games
    3. Star Wars chronologisch Über 150 Stunden Krieg der Sterne

    Neue Fire-TV-Oberfläche im Test: Noch mehr Nachteile für Prime-Video-Kunden
    Neue Fire-TV-Oberfläche im Test
    Noch mehr Nachteile für Prime-Video-Kunden

    Eigentlich wollte Amazon die Oberfläche von Fire-TV-Geräten verbessern - das ist gründlich misslungen.
    Ein Test von Ingo Pakalski

    1. Media Markt und Saturn Erster Smart-TV der Ok-Eigenmarke mit Fire-TV-Oberfläche
    2. Amazon Fire TV Cube wechselt TV-Programm auf Zuruf

      •  /