Mit Hilfe eines Sourcecode-Zählers hat ein Debian-Entwickler den Wert von Debian 7.0 alias Wheezy ermittelt. Er kommt auf einen Wert von über 14 Milliarden Euro. Allerdings sind solche Erhebungen sehr vage.
Das Nachschlagewerk "Linux - Das umfassende Handbuch" ist als HTML-Version kostenlos erhältlich. Es behandelt die Grundlagen nicht nur von Linux, sondern auch von OpenBSD.
Das Gnome-Team hat weitere Details zu den geplanten neuen Fensterlayouts veröffentlicht. Neben den meist standardmäßig maximierten Fenstern sollen einzelne Views nur relevante Befehle für den jeweiligen Fensterinhalt bieten.
Viele der Funktionen des Head-Up Displays für Ubuntu sind bereits in den KDE-Oberflächen über Plugins für KRunner integriert. Ein KDE-Entwickler arbeitet nun an einem Plugin, das auch Funktionen von Anwendungsmenüs erreichbar machen soll.
Canonical hat mit dem Business Remix eine Ubuntu-Variante für Unternehmen zusammengestellt. Auf der Installations-CD sind zahlreiche proprietäre Anwendungen, etwa VMware View.
Das gerade veröffentlichte Mesa 8.0 unterstützt OpenGL 3.0 vollständig, allerdings nicht für alle Grafikchipsätze. Außerdem kann Mesa 8.0 mit Android genutzt werden. Zahlreiche obsolete Treiber wurden ebenfalls entfernt.
Der Displayserver Wayland ist in einer Testversion veröffentlicht worden. Es ist die erste Version, die die Entwickler offiziell freigeben. Im Laufe des Jahres 2012 sollen der Code und das API in einer stabilen Version 1.0 erscheinen.
Für das Openmoko-Smartphone Neo Freerunner kann nun ein neues Mainboard gekauft werden. Die Platine mit dem Namen GTA04 ist aber nur als Upgrade gedacht. Es gibt nur wenige komplette Smartphones zu kaufen, dafür kann das Gehäuse mit einem 3D-Drucker selbst erstellt werden.
Das Sabayon-Team hat einen Schnappschuss des aktuellen Stands seiner Linux-Distribution veröffentlicht. Mit Sabayon 8 werden künftig neue Softwareversionen schneller an den Anwender ausgeliefert - dank Entropy Matter.
Canonical wird Kubuntu nicht mehr finanziell unterstützen. Der zuständige Entwickler wird anderen Aufgaben zugeteilt. Kubuntu soll künftig in einer Reihe mit Edubuntu oder Lubuntu als Community-Projekt weiter existieren.
Das Linux-Mint-Team hat die KDE-Variante seiner Linux-Distribution veröffentlicht. Enthalten ist KDE 4.7.4. Linux Mint 12 KDE setzt auf Ubuntu 11.10 auf und hat den Linux-Kernel 3.0 integriert.
Mit reichlich Aktualisierungen, aber ohne die für die finale Version geplanten Neuerungen hat Canonical die zweite Alpha von Ubuntu 12.04 veröffentlicht. Als Basis läuft der Linux-Kernel 3.2.2.
Die Lebensdauer für die RHEL-Version 5 und 6 wird von sieben auf zehn Jahre erhöht. Zusammen mit dem Addon für erweiterte Unterstützung sind dann sogar 13 Jahre Support möglich.
Der Displayserver Wayland soll demnächst in einer stabilen Version erscheinen. Zuletzt erhielt das Projekt Patches für Multitouch und Oberflächentransformationen. Auch der Compositing-Manager Weston läuft bereits stabil.
Der Maintainer der stabilen Linux-Kernel, Greg Kroah-Hartman, verlässt Suse und wird künftig für die Linux-Foundation arbeiten. Kroah-Hartman betreut außerdem die Treiberentwicklung von Linux.
Debian 7.0 wird den aktuellen Kernel 3.2 integrieren, der von Ubuntu als Langzeit-Kernel deklariert wurde. Die nächste Debian-Version wird erst in einem Jahr veröffentlicht.
Ein Sony-Entwickler will einen Ersatz für Busybox entwickeln und unter eine BSD-ähnliche Lizenz stellen. Der Grund: Verstöße gegen die GPL, unter der Busybox steht, werden zu streng geahndet und verunsichern damit die Hersteller.
Die Linaro-Entwickler haben die Rahmenbedingungen für den Einsatz des Unity-Desktops für mobile Geräte fast fertiggestellt. Damit läuft Canonicals Desktop in der 3D-Version mit OpenGL ES 2.0.
Die Qt-eigene Programmiersprache QML ist erstmals in KDE SC 4.8 enthalten und soll für einheitliche Oberflächen sorgen. Jedoch nutzen nur sehr wenige Anwendungen bereits QML, mit den nächsten Veröffentlichungen soll sich das ändern.
Der User-Space-Treiber Fuse soll beschleunigt werden. Dazu wollen die Entwickler einen Zwischenspeicher für Metadaten im Kernel implementieren. Direkte Schreibzugriffe soll die neue Funktion nicht beflügeln, Funktionen wie die Pfadauflösung hingegen schon.
Im Gnome-3-Fork Cinnamon 1.2 sind sowohl das API als auch der gesamte Desktop stabilisiert worden. Ein Applet-API soll das Programmieren von Erweiterungen erleichtern. Der Mutter-Fork Muffin ist für die Fensterverwaltung zuständig.
In Ubuntu 12.04 sollen herkömmliche Menüs durch das von Canonical entworfene Head-Up Display (HUD) ersetzt werden. Später soll HUD noch durch eine Spracheingabe ergänzt werden.
ARMs Grafikkern Mali erhält einen Open-Source-Treiber, der allerdings nicht von dem Unternehmen stammt, sondern durch Reverse Engineering entstanden ist.
Der Linux-Kernel enthält einen Fehler, über den Angreifer das Speicherabbild in /proc/pid/mem ausnutzen können, um Root-Rechte auf einem System zu erlangen. Einen Patch hat Linus Torvalds bereits veröffentlicht. Exploits kursieren bereits.
Desura hat den Quellcode seines Linux-Clients veröffentlicht. Dadurch erhofft sich der Internetvertrieb Verbesserungen am Code, der bislang von nur einem Programmierer entwickelt wird.
Die aktuelle Community-Version des Ntfs-3g-Treibers für Linux und Mac OS X erhält Optimierungen bei der Datenkompression. Zahlreiche Reparaturen verbessern die Option zur Größenanpassung.
Der Bildschirmschoner in einigen Linux-Distributionen kann ohne Passwort deaktiviert werden. Ein Fehler im X-Server von X.org ermöglicht das Entsperren des Bildschirms mit einer Tastenkombination.
Linus Torvalds hat den ersten Release Candidate des Linux-Kernels 3.3 veröffentlicht und damit die wesentlichen Änderungen für die nächste Kernel-Version festgelegt. Darunter sind die Byte Queue Limits, die die Netzwerkfähigkeiten deutlich verbessern sollen.
Red Hat hat seine Virtualisierungsinfrastruktur namens Enterprise Virtualization auf Version 3.0 aktualisiert. Der Hypervisor nutzt den Linux-Kernel aus Red Hat 6.2 samt aktueller KVM. Die Verwaltungssoftware wurde auf Java portiert.
Ob Linux-Kernel, Firefox oder Chrome, die Versionsnummern scheinen vielen Nutzern willkürlich gewählt. Die Entwickler kündigen nun für den 1. April 2012 Xfce 4010 an - ein vorzeitiger Aprilscherz.
Samsung widerspricht einem Pressebericht, wonach die Verschmelzung der beiden mobilen Betriebssysteme Bada und Tizen bereits entschieden sei. Dies sei nur eine Option, die derzeit geprüft werde - beschlossen sei noch nichts, heißt es von Samsung.
Das Steering-Komitee des Fedora-Projekts hat weitere Komponenten festgelegt, die in Fedora 17 alias Beefy Miracle eingebaut werden. Darunter ist die kommende Version 2.8 der Bildbearbeitung Gimp mit dem Ein-Fenster-Modus.
Der Entwickler Arun Raghavan hat Pulseaudio auf Android portiert. Das Audio-Framework für Linux ist energiesparender als sein Android-Gegenstück Audioflinger, behauptet er.
Die technischen Hürden einer Linux-Installation auf UEFI-Geräten werden sich überwinden lassen. Nutzerfreundlich wird das wohl aber nicht, befürchtet Entwickler Matthew Garrett.
Mit Oxygen-GTK3 fügen sich Anwendungen von Gnome 3 besser in KDE SC ein. Darüber hinaus gilt der Telepathy-Client von KDE als stabil genug für den Einsatz als Instant-Messenger.
Die Software zur Audioproduktion Bitwig Studio soll neben Windows und Mac OS X auch Linux kommerziell unterstützen. Außerdem sollen mehrere Nutzer über das Internet ein Werk bearbeiten können.
Auf ARM-basierten Geräten mit Windows 8 soll es nach den Vorgaben von Microsoft nicht möglich sein, Secure Boot auszuschalten. Damit ließe sich ein alternatives Betriebssystem nur dann installieren, wenn der Hersteller einen Schlüssel mitliefert.
Ein neuer GEM-Treiber soll ohne Hardwarebeschleunigung in 3D rendern und damit Compositing für Linux-Desktops ermöglichen. VGEM soll die bisherigen Softwarelösungen wie Llvmpipe beschleunigen und auch mit anderen DRI-Treibern verwendet werden können.
Die freie Bürosoftware Calligra wird auf Android portiert. Probleme wie die Abhängigkeiten der Desktopversion von D-Bus und Ksycoca haben die Entwickler bereits gelöst.
Der Init-Dämon Systemd enthält in der aktuellen Version erstmals den Protokollierungsdienst Journal. Dieses soll bisher genutzte Syslog-Dienste ersetzen, speichert Einträge jedoch in einem Binärformat.
Die Linux-Mint-Entwickler haben einen Release Candidate ihrer KDE-SC-Variante veröffentlicht. Linux Mint 12 KDE verwendet Version 4.7.4 des freien Desktops.
Der freie Netzwerk- und Sicherheitsscanner OpenVAS-5 ist als Betaversion zum Testen freigegeben worden. Eine verbesserte Einbindung des Sicherheitsprotokolls Scap soll den Anforderungen der US-Behörde Nist genügen.
CES2012 Corel hat mit Aftershot Pro eine Software zum Verwalten und Bearbeiten von Digitalfotos vorgestellt, die für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar ist und auf der Technik von Bibble Labs aufbaut. Den Fotospezialisten hatte Corel übernommen.
Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman hat seine Pläne für die noch zu unterstützenden Linux-Kernel erläutert. Ubuntu übernimmt die Pflege einer älteren Kernel-Version und will die Version 3.2 zum Langzeit-Kernel machen.
Lange war es still um den Meego-Nachfolger Tizen, nun wurden erstmals der Quellcode und eine Vorabversion der SDK der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Tizen setzt auf HTML5 und Anwendungen, die nach WAC 2.0 entwickelt werden.
Der mISDN-Treiber für Linux unterstützt künftig den Capi-Standard 2.0 des Linux-Kernels. Damit lassen sich künftig auch passive ISDN-Karten ohne zusätzliche Herstellertreiber unter Linux nutzen.
Das Ubuntu-Design-Team hat Pläne für Änderungen an den Systemeinstellungen veröffentlicht. Ein neues GUI für den Activity-Log-Manager soll für mehr Privatsphäre sorgen.
Die Linux-Distribution Tails ermöglicht das anonyme Surfen mit Tor. Die Live-Distribution sichert auch lokale Daten ab und löscht mit dem Herunterfahren den Inhalt des Hauptspeichers.