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Ubuntu: Head-Up Display statt Menüs

In Ubuntu 12.04 sollen herkömmliche Menüs durch das von Canonical entworfene Head-Up Display (HUD) ersetzt werden. Später soll HUD noch durch eine Spracheingabe ergänzt werden.
/ Jörg Thoma
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Das neue Head-Up Display (Bild: Mark Shuttleworth/Canonical)
Das neue Head-Up Display Bild: Mark Shuttleworth/Canonical

Canonical will Anwendungsmenüs durch das selbstentwickelte Head-Up Display (HUD) ersetzen. Dabei handelt es sich um eine Eingabemaske, in der Menübefehle eingegeben werden können. Das erinnert an Mozillas Ubiquity oder Alfred für Mac OS X(öffnet im neuen Fenster) und ähnliche Werkzeuge. Allerdings soll HUD systemweit funktionieren. Die Suche beinhaltet auch eine Autovervollständigung, in der Menüeinträge und Anwendungsbefehle vorgeschlagen werden. Tippt der Anwender in Gimp ein "L" ein, erscheint neben dem Löschen-Befehl beispielsweise auch der Befehl "Ebene löschen" oder das Plugin "Lichteffekte".

HUD für Ubuntu
HUD für Ubuntu (02:49)

HUD soll auch mit den Indikatoren und dem Systemmenü zusammenarbeiten können. Darüber hinaus sollen sich über das Head-Up Display auch Anwendungen schneller starten lassen, etwa um eine E-Mail zu verfassen. Auch die Shell soll dadurch ergänzt werden. Zudem soll so der Status im Messenger oder in Skype schnell geändert werden können. HUD soll lernfähig sein und mit Fuzzy Matching eine Liste sinnvoller Alternativen zu Benutzereingaben liefern.

Eine erste HUD-Version soll mit Ubuntu 12.04 erscheinen, dessen Veröffentlichungstermin für den 26. April 2012 vorgesehen ist. Die herkömmlichen Menüs sollen dennoch zur Verfügung stehen. Später soll das Head-Up Display durch eine Spracheingabe ergänzt werden. Weitere Details hat Canonical-Mäzen Mark Shuttleworth in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht.


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