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Linux-Distribution: Debian Wheezy erhält Kernel 3.2

Debian 7.0 wird den aktuellen Kernel 3.2 integrieren, der von Ubuntu als Langzeit-Kernel deklariert wurde. Die nächste Debian-Version wird erst in einem Jahr veröffentlicht.

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Debian 7 erhält den Linux-Kernel 3.2.
Debian 7 erhält den Linux-Kernel 3.2. (Bild: Debian)

Wheezy erhält den Linux-Kernel 3.2. Damit steht jetzt schon die Kernel-Version fest, die Bestandteil von Debian 7.0 sein wird. Die nächste Version der Linux-Distribution soll im Frühjahr 2013 erscheinen. Debian will sich damit zur Langzeitpflege des Linux-Kernels 3.2 verpflichten. Auch Ubuntu will laut Entwickler Tim Gardner die Langzeitpflege für Kernel 3.2 übernehmen, sobald der offizielle Support durch die Entwickler mit dem Erscheinen von Kernel 3.3 abläuft. Damit erhält der Linux-Kernel Unterstützung bis mindestens 2015.

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Gegenwärtig befindet sich der Linux-Kernel im Unstable-Zweig und soll demnächst in Testing aufgenommen werden. Gleichzeitig will Debian die Realtime-Version des Kernels anbieten, der bislang nur in der 64-Bit-Version vorliegt. Sollte es Interesse an weiteren Realtime-Kernels für andere Prozessorarchitekturen geben, würden diese womöglich berücksichtigt, schreibt Debian-Entwickler Ben Hutchings in einer E-Mail. Außerdem werde Debian die Nummerierung mit Wheezy anpassen, sie soll sowohl die offizielle Kernel-Nummerierung als auch die Systemarchitektur enthalten, etwa 3.3-1-amd64.

Zuletzt hatten die Entwickler die offizielle Unterstützung des GNU-Hurd-Kernels für Debian 7 angekündigt. Bis Mitte 2011 waren bereits 68 Prozent der Pakete auf Hurd portiert worden. Außerdem gaben die Entwickler bekannt, dass es eine offizielle Debian-7-Variante mit dem Kernel von FreeBSD geben wird. Hier seien bereits 85 Prozent der rund 30.000 Pakete portiert worden.

Zusätzlich wird Debian 7 die unter dem Namen Multiarch bekannte Dateisystem-Hierarchie erhalten, die die gegenwärtig verwendeten 32-Bit-Bibliotheken in 64-Bit-Systemen ersetzen soll. Die IPv6-Unterstützung soll ebenfalls weiter ausgebaut werden und in Debian Wheezy für alle Anwendungen vollständig enthalten sein. Zudem soll es mit Large File Support künftig auch in 32-Bit-Systemen möglich sein, 2 beziehungsweise 4 GByte große Dateien zu verwenden. Auf die für Libtool notwendigen La-Dateien wollen die Entwickler künftig verzichten. Ferner wollen die Entwickler SE-Linux und DNSSEC komplett implementieren. Zudem soll Grub2 als Bootloader zum Einsatz kommen.

Die Veröffentlichung von Debian 7 Wheezy ist frühestens für Ende 2012 oder Anfang 2013 geplant.

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foobarth 01. Feb 2012

Stimmt nicht ganz. Auf einem Server würde man keinen Echtzeit- oder Low-Latency-Kernel...

linuxuser1 31. Jan 2012

Multiarch hat mir bisher nur Probleme bereitet. Aufgrund einer defekten Abhängigkeit bzw...


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