GPU: ARMs Mali erhält Open-Source-Treiber

ARMs Grafikkern Mali erhält einen Open-Source-Treiber, der allerdings nicht von dem Unternehmen stammt, sondern durch Reverse Engineering entstanden ist.

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Die Prozessorarchitektur der Mail-GPU von ARM
Die Prozessorarchitektur der Mail-GPU von ARM (Bild: ARM)

Der X11-Entwickler Luc Verhaegen will auf der diesjährigen Fosdem am 4. und 5. Februar 2012 einen quelloffenen Treiber für die GPU von ARM namens Mali vorstellen. Bislang hat das Unternehmen noch keine Spezifikationen oder Code für den Grafikkern veröffentlicht. Für Linux gibt es lediglich einen proprietären Treiber. Deshalb musste Verhaegen auf Reverse Engineering zurückgreifen, um den freien Treiber zu entwickeln, wie die Webseite Phoronix berichtet.

Die quelloffenen Treiber werde allerdings nicht gleich funktionsfähig sein, berichtet Phoronix, sondern nur aus ersten rudimentären Teilen bestehen, aus denen später funktionsfähiger DRM-Code für den Kernel und ein Gallium3D-Treiber entstehen sollen.

In einem von Verhaegen verfassten Dokument, das Phoronix vorliegt, schildert er, dass der Grafikkern ein "perfekter Kandidat für einen Treibernachbau" sei. Die Hardware sei einfach und klar strukturiert. Er bezweifle auch, dass ARM Schwierigkeiten machen werde, denn der Konzern arbeite bereits an zahlreichen Open-Source-Projekten mit.

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