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Dateisystemtreiber: Ntfs-3G mit Kompressionsoptimierung

Die aktuelle Community-Version des Ntfs-3g-Treibers für Linux und Mac OS X erhält Optimierungen bei der Datenkompression. Zahlreiche Reparaturen verbessern die Option zur Größenanpassung.

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Die aktuelle Version des Ntfs-3G-Treibers kommt mit der Datenkompression besser zurecht.
Die aktuelle Version des Ntfs-3G-Treibers kommt mit der Datenkompression besser zurecht. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)

Mit etlichen Änderungen hat Ntfs-3g-Hersteller Tuxera die Community-Version 2012.1.15 seines Ntfs-Treibers für Linux, Mac OS X und BSD veröffentlicht. Unter den wesentlichen Neuerungen listet das Unternehmen eine verbesserte Unterstützung für die Datenkompression auf. Sie soll nicht nur Schreib- und Lesezugriffe auf das Dateisystem beschleunigen, sondern auch in das dazugehörige Kopierwerkzeug Ntfscp integriert worden sein.

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Das Reparaturprogramm Ntfsfix kommt mit den sogenannten Dirty Flags bei der Prüfung von Ntfs-Dateisystemen besser zurecht. Mit einer neuen Option kann die Liste defekter Datenblöcke gelöscht werden. Das Wiederherstellungswerkzeug Ntfsundelete versucht, auch den Dateinamen einer gelöschten Datei wiederherzustellen. Funktioniert das nicht, verwendet das Werkzeug stattdessen die Inode-Nummer (File Record).

Ntfs-3G auch für Android und Haiku

Ntfs-3G wird als Fuse-Treiber in das Betriebssystem eingebunden und bringt zahlreiche Werkzeuge zur Verwaltung des Dateisystems für die Windows-NT-Reihe mit. Er steht nicht nur für Linux, Mac OS X oder BSD-Varianten zur Verfügung, sondern auch für Solaris und dessen Abkömmlinge, etwa Openindiana. Darüber hinaus werden Haiku und QNX sowie Android unterstützt.

Im April 2011 wurden die bislang parallel geführten Projekte Ntfsprogs und Ntfs-3G zusammengelegt. Der Code war zu komplex geworden, so dass sich die Entwickler zu diesem Schritt entschlossen, um doppelten Code zu vermeiden und die Stabilität und Funktionalität zu garantieren.

Exfat nur proprietär

Tuxera ging im Jahr 2009 ein Abkommen mit Microsoft ein, um die Verwendung von geistigem Eigentum abzusichern. Gleichzeitig erwarb die Firma einen Einblick in Microsofts Exfat-Dateisystem und entwickelte daraufhin einen entsprechenden Treiber, allerdings nur eine proprietäre Variante. Der NTFS-3G-Treiber wird hingegen sowohl unter der GPLv2 als auch unter einer proprietären Lizenz vertrieben. Ob das Unternehmen auch mit der Entwicklung eines Treibers für Microsofts neues ReFS-Dateisystem begonnen hat, ist noch nicht bekannt.

Der Quellcode kann von der Webseite des Unternehmens heruntergeladen werden. Eine Liste aller Änderungen haben die Entwickler in den entsprechenden Release Notes zusammengefasst.

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