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Anonymes Surfen: Linux-Distribution Tails mit Tor

Die Linux-Distribution Tails ermöglicht das anonyme Surfen mit Tor. Die Live-Distribution sichert auch lokale Daten ab und löscht mit dem Herunterfahren den Inhalt des Hauptspeichers.
/ Jörg Thoma
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Tails nutzt Tor zum anonymen Surfen im Internet. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
Tails nutzt Tor zum anonymen Surfen im Internet. Bild: Jörg Thoma/Golem.de

Mit zahlreichen Sicherheitsfunktionen will The Amnesic Incognito Live System (Tails)(öffnet im neuen Fenster) anonymes Surfen ermöglichen und die Privatsphäre schützen. Dazu haben die Entwickler die Anonymisierungssoftware Tor integriert. Zusätzlich verschlüsselt die Debian-basierte Linux-Distribution E-Mails und Dateien. Beim Herunterfahren löscht Tails auch den Hauptspeicher. In der aktuellen Version 0.10(öffnet im neuen Fenster) wurden zahlreiche Fehler behoben.

Die Live-Distribution Tails kann entweder von CD oder von einem USB-Stick gestartet werden. Dabei hinterlässt Tails beim Herunterfahren keinerlei Spuren auf dem verwendeten PC und löscht auch den Inhalt des Arbeitsspeichers. Das Löschen des RAMs funktioniert allerdings erst mit der aktuellen Version fehlerfrei.

In Tails 0.10 wurde Tor 0.2.235 integriert. Außerdem nutzt die aktuelle Tails-Ausgabe den Linux-Kernel 3.1.6 und den Firefox-basierten Browser Iceweasel in Version 9.0, der mit dem Tor-Button 1.4.5.1 ausgestattet ist. Für die Suche im Internet wird Scroogle eingesetzt, das als Proxy für die Google-Suche dient. Scroogle vermeidet das Setzen von Cookies und löscht Protokolldaten alle 48 Stunden.

Tails 0.10 ist als CD-Image von der Projektseite zum Download(öffnet im neuen Fenster) erhältlich. Dort ist auch eine Anleitung zur Installation auf einen USB-Datenträger verfügbar.


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