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Grafiktreiber: VGEM rendert in 3D ohne Hardwarebeschleunigung

Ein neuer GEM-Treiber soll ohne Hardwarebeschleunigung in 3D rendern und damit Compositing für Linux-Desktops ermöglichen. VGEM soll die bisherigen Softwarelösungen wie Llvmpipe beschleunigen und auch mit anderen DRI-Treibern verwendet werden können.
/ Jörg Thoma
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Der VGEM-Treiber soll 3D-Rendering über Software beschleunigen. (Bild: X.org)
Der VGEM-Treiber soll 3D-Rendering über Software beschleunigen. Bild: X.org

VGEM soll eine softwareseitige 3D-Beschleunigung für Linux-Desktops bieten. Der virtuelle GEM-Treiber implementiert in einer ersten Version eine virtuelle 3D-Beschleunigungseinheit im Speicher. Dafür hat der Red-Hat-Entwickler Adam Jackson(öffnet im neuen Fenster) lediglich 300 Zeilen Code geschrieben. Zunächst soll VGEM für eine gemeinsame Speichernutzung zwischen dem X-Server und dem Direct Rendering Interface (DRI) des Linux-Kernels sorgen und vor allem für den Einsatz auf Grafikhardware ohne native 3D-Unterstützung gedacht sein.

Bislang gibt es den Software-Rasterizer Llvmpipe, der Shader und Vertex-Berechnungen übernimmt. Dieser soll in Fedora 17 für die erste Version der Gnome-Shell sorgen, die keine 3D-beschleunigte Hardware benötigt. Allerdings moniert Jackson die mangelnde Effizienz(öffnet im neuen Fenster) von Llvmpipe, das keinen Gebrauch des Direct Rendering Managers macht und einen kompletten Buffer-Swap vollzieht, statt nur veränderte Fensterregionen (Damaged Screen Regions) neu zu berechnen. Jacksons VGEM-Treiber soll die Lücke zwischen Llvmpipe und DRM schließen und auch von anderen Treibern genutzt werden können.

Zuvor müssen aber noch einige Anpassungen an X.org vorgenommen werden.


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