Gnome: Neue Spezifikation für Fensterlayout

Das Gnome-Team hat weitere Details zu den geplanten neuen Fensterlayouts veröffentlicht. Neben den meist standardmäßig maximierten Fenstern sollen einzelne Views nur relevante Befehle für den jeweiligen Fensterinhalt bieten.

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Eine neue Auswahlfunktion soll Gnome auch auf Tablets nutzbar machen.
Eine neue Auswahlfunktion soll Gnome auch auf Tablets nutzbar machen. (Bild: Allan Day)

Unter Gnome 3 soll das Layout den Anwender möglichst wenig ablenken und dem Inhalt so viel Platz wie möglich bieten. Dazu haben die Entwickler weitere Standards festgelegt, an denen sich Anwendungen für die neue Benutzeroberfläche der Gnome Shell orientieren sollen. Zuvor hatten Entwickler den Browser Epiphany mit einer reduzierten Benutzeroberfläche versehen, die in Gnome 3.3.3 umgesetzt werden soll. Dieser soll künftig immer im Vollbildmodus starten, was aber nicht für alle Anwendungen gelten soll.

  • Die Ansicht von Anwendungen sollen in einzelne Views aufgeteilt werden.
  • Die Auswahl einzelner Elemente soll für Touchscreens optimiert werden.
  • Auch andere kontextbezogene Befehle sollen abgeändert werden.
  • Einzelne Views erhalten nur relevante Menüpunkte.
  • Die meisten Fenster werden standardmäßig maximiert geöffnet.
Die Ansicht von Anwendungen sollen in einzelne Views aufgeteilt werden.
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Nun sollen die neuen Ansichten - sogenannte Views - dafür sorgen, dass nur relevante Menüpunkte für den jeweiligen Fensterinhalt dargestellt werden. Umgesetzt hat das Gnome-Team die neuen Ansichten im Musikplayer. Dort wurden Views für das Durchsuchen der gesamten Musiksammlung und für bestimmte Musikalben umgesetzt. Beide Views bringen dann nur die benötigten Befehle, etwa die Wiedergabeschaltflächen in der Albenansicht. Außerdem soll die universelle Suche in allen Anwendungen zur Verfügung stehen.

Reduziertes Layout

Die Werkzeugleisten in Anwendungen sollen ebenfalls reduziert werden und nur einige wenige Elemente beinhalten. Außerdem sollen sie konsistent in allen Applikationen umgesetzt werden. Sie sollen vornehmlich der Navigation dienen, etwa um die verschiedenen Views zu benennen und anzusteuern.

Die Auswahl von Elementen und auch kontextbezogene Befehle werden erst dann angezeigt, wenn eine entsprechende Schaltfläche in der Menüleiste aktiviert wird. Dann erhalten Icons eine Erweiterung, etwa zum Markieren. Das soll die Auswahl auch ohne Tastatur erlauben, denn Shift- oder Alt-Tasten werden nicht mehr benötigt. Vor allem soll die Neuerung die Eingabe auf Touchscreens erleichtern. Allerdings erwägen die Entwickler, künftig spezielle Standards für Fenster auf großen Bildschirmen umzusetzen.

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Später will das Gnome-Team noch weitere neue Designelemente umsetzen, etwa in den Anwendungsmenüs. Auch die internen Benachrichtigungen oder Dialogfelder sollen ein neues Design erhalten. Wann diese Konzepte konkret umgesetzt werden sollen, steht noch nicht fest.

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Towelie 27. Feb 2012

Bei Arch Linux gibt es damit kein Problem, hatte lange genug beides parallel am Laufen...

Der Kaiser! 13. Feb 2012

Und man hat den gleichen Effekt wie hier.

redbullface 13. Feb 2012

Ich nutze derzeit zwar Unity, aber ich finde es auch gut, wenn sowenig wie möglich...



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