Microsofts Kubernetes-Dienst im hauseigenen Cloud-Angebot Azure unterstützt nun die Verwendung von Windows-Server-Containern. Diese können damit parallel zu Linux-Containern betrieben werden: mit den gleichen bekannten Werkzeugen und im gleichen Cluster.
Eigentlich sollte die Pflege für Linux 3.18 längst enden. Weil immer noch sehr viele Android-Geräte den mehr als vier Jahre alten Kernel verwenden, wird diese Version jedoch im Android-Repository weiter gepflegt.
Mit den Bordmitteln der Betriebssysteme ist es fast unmöglich, Details zu Ladevorgängen per USB PD zu erfahren. Google baut dafür aber einen eigenen Controller und nun auch einen Logging-Treiber für den Linux-Kernel.
Aufgrund seiner Architektur wird das Windows-Subsystem für Linux (WSL) in Version 2 den Einsatz anderer Virtualisierungsprodukte stark erschweren. Weitere Unterschiede sorgen wohl auch dafür, dass das WSL 1 mittelfristig erhalten bleiben soll.
Die Entwickler des Linux-Kernels wollen den alten Code für die IDE-Schnittstelle zum Ansteuern von Festplatten endlich loswerden. Ersatz dafür gibt es schon längst - mit einem modernen Treiber.
Build 2019 Das Windows Subsystem für Linux nutzt in Version 2 einen echten Linux-Kernel. Microsoft erklärt Details zum Hypervisor und Tricks zur Speicher- und Dateiverwaltung, die für Windows-Container entstanden sind.
Nach DXVK nun D9VK: Das steht für D3D9 to Vulkan und beschreibt einen Wrapper, der Aufrufe von Microsofts DirectX- für die offene Vulkan-Grafikschnittstelle übersetzt. So laufen ältere Windows-Spiele unter Linux deutlich flüssiger als mit der bisherigen OpenGL-Implementierung von Lutris oder Wine.
Der Linux-Distributor Red Hat und Windows-Hersteller Microsoft kooperieren bei zweien ihrer wichtigsten Enterprise-Angebote und bringen Openshift in die Azure-Cloud. Die Container-Plattform bringt in Version 4 außerdem einige Neuerungen mit.
Update Ein Zeichen mehr: Für Japan wurde Unicode in einer neuen Version veröffentlicht. Das Land braucht dieses Zeichen dringend, da eine neue Kaiserära erstmals in das IT-Zeitalter fällt. Wer will kann in seinem Browser mit diesem Artikel auch schon testen, ob das Zeichen unterstützt wird.
Version 8 von Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist verfügbar. Die Distribution nutzt erstmals die sogenannten Appstreams zum Verteilen der Pakete. Ein neues, frei verteilbares Basis-Image soll die Nutzung von Containern auch ohne Red-Hat-Abo vereinfachen.
Build 2019 Microsofts Windows 10 wird künftig auch einen Linux-Kernel ausliefern. Der wird aber nicht für das Windows-System verwendet, sondern für das neue Windows-Subsystem für Linux genutzt. Das macht die Entwicklung und Pflege einfacher.
Die Optimierungen in Linux 5.1 sind ziemlich zahlreich: verbesserte asynchrone Operationen, ein ausgemustertes Dateiformat, eine Abschirmung für externe USB-Datenträger, beschleunigtes WLAN und optimiertes Live-Patching.
Für die kommende Version 2.80 wollte das Blender-Team eigentlich bis zu 10 Jahre alte GPUs unterstützen. Die schlechte Treiberpflege unter Windows für AMD und Intel-GPUs sowie Bugs in MacOS machen das aber schwierig.
Nach sieben Jahren Arbeit ist die Paketverwaltung Guix für GNU- und Linux-Systeme in der wichtigen Version 1.0 erschienen. Das Werkzeug ermöglicht Reproduzierbarkeit, Transactional Updates und sogar eine Art Systemverwaltung zum Provisioning.
PC-Hersteller Dell liefert seine aktuellen Workstations Precision 3540 künftig auch mit Ubuntu aus. Diese sollen Entwicklern einen preisgünstigeren Einstieg bieten.
Linux-Entwickler von Intel haben ihren Thunderbolt-Treiber so verbessert, dass dieser besser auf aktueller aber auch älterer Apple-Hardware läuft. Die Arbeiten helfen langfristig wohl aber auch den Chromebooks.
Mit etwas Unterstützung von Intel für den USB-Teil hat Nvidia einen ersten freien Linux-Treiber für sein Virtual Link vorgestellt. Damit sollen kommende VR-Headsets nur noch über ein USB-C-Kabel betrieben werden können.
Mit Tcpdump können Netzwerkpakete untersucht werden. Der Express Data Path (XDP) führt diese aber am traditionellen Kernel-Stack vorbei, sodass das Werkzeug nicht mehr genutzt werden kann. Cloudflare stellt deshalb einen eigenen Ersatz als Open Source bereit.
Das Fermilab will seine Arbeiten an dem RHEL-Klon Scientific Linux langfristig beenden. Neue Versionen wird es damit nicht mehr geben. Zuvor ist auch schon das Cern ausgestiegen. Stattdessen wird auf CentOS gesetzt.
Linux-Distributor Red Hat will mit seinem Community-Projekt Fedora künftig auch ARM-Laptops unterstützen, die bisher mit Windows 10 on ARM laufen. Eine kleine Entwickler-Gemeinschaft hat bereits Vorarbeiten dazu geleistet.
Volkswagen tritt dem Projekt Automotive Grade Linux (AGL) bei, einer Kollaboration der Linux Foundation, der VW nun ebenfalls angehört. Das Open-Source-Engagement des Herstellers reicht über ein Jahrzehnt zurück.
Nach schleppendem Beginn stellen sich vier Kandidaten als Debian Project Leader zur Wahl. Zwei von ihnen kommen aus dem deutschsprachigen Raum und stellen Golem.de ihre Ziele vor.
Mit Glow will Facebook ein einheitliches Framework zum Beschleunigen von KI-Modellen erstellen. Der erste Glow-Compiler für ein dediziertes Hardware-Backend ist nun verfügbar. In der Linux-Community sorgte die Hardware-Unterstützung für Diskussionen.
Die Patches zum Kernel-Lockdown sollen den laufenden Linux-Kernel vor Veränderungen schützen. Nach jahrelangen Diskussionen hat Google-Entwickler Matthew Garrett die Pflege der Patches übernommen und treibt die Entwicklung mit großer Geschwindigkeit voran.
Der auf Hardware mit vorinstalliertem Linux bekannte Hersteller Purism wird künftig mit dem VPN-Anbieter Private Internet Access kooperieren. Der VPN-Dienst soll standardmäßig in dem Smartphone Librem 5 genutzt werden.
Die Linux-Spezialisten von Collabora haben eine Android-Umgebung geschaffen, die sich in übliche Linux-Umgebungen mit Wayland-Desktop integrieren lassen soll. Die Technik nutzt bereits bekannte Konzepte und ist wohl vorerst nur ein Experiment.
Nachdem die Klage von Linux-Entwickler Christoph Hellwig gegen VMware auch im Berufungsverfahren abgewiesen wurde, legt der Entwickler keine weiteren Rechtsmittel ein. Hellwig hatte VMware einen Verstoß gegen die GPL vorgeworfen und sieht sein Ziel der Lizenzeinhaltung dennoch erreicht.
Die Entwickler von Wine haben eine neue Testversion für die Entwicklung herausgegeben. Die Version 4.5 bietet einige Neuerungen und beseitigt insgesamt 30 Fehler.
Dank dem Linux-Vendor-Firmware-Service (LVFS) können Linux-Nutzer schnell und einfach Firmware-Updates für ihre Geräte einspielen. Das Projekt bekommt nun eine neutrale Heimat bei der Linux-Foundation. Bisher war LVFS ein Nebenprojekt eines Red-Hat-Angestellten.
Valves Software Proton soll die über die Plattform Steam angebotenen Windows-Spiele auch unter Linux verfügbar machen. Die Open-Source-Software nutzt in der aktuellen Version 4.2 das im Februar veröffentlichte Wine 4.2, das bessere Unterstützung für Vulkan und DirectX 12 bietet.
Die Container-Orchestrierung Kubernetes steht in Version 1.14 bereit und liefert damit erstmals stabile Unterstützung für Windows-Nodes. Das Team hat außerdem das Kubectl-Werkzeug verbessert und lokaler Speicher soll dauerhaft verfügbar bleiben.
Für Java 12 ist JDK 12 die quelloffene Referenzimplementierung. Die von Oracle unter der GPL angebotene Java-Version hat mehrere neue Features, darunter Switch Expressions und eine Micro-Benchmarking-Suite.
GDC 2019 Google streamt nicht nur so ein bisschen - stattdessen tritt der Konzern mit Stadia in direkte Konkurrenz zur etablierten Spielebranche. Entwickler können für ihre Games mehr Teraflops verwenden als auf der PS4 Pro und der Xbox One X zusammen.
Die Optimierungen in Linux 5.1 sind ziemlich zahlreich: optimiertes Live-Patching, ein ausgemustertes Dateiformat, eine Abschirmung für externe USB-Datenträger, beschleunigtes WLAN und neue Funktionen für Grafikkarten.
Die aktuelle Version 19.0 von Mesa enthält viele kleine Details, die die freien Grafiktreiber verbessern. Dazu gehören die Aktivierung von Freesync für AMD-GPUs, einige Textur-Erweiterungen für OpenGL ES oder Arbeiten an den Vulkan-Treibern.
Der Wayland-Compositor Sway ist in Version 1.0 verfügbar. Sway dient als Ersatz für den X11-Window-Manager i3 und bringt viele modulare Wayland-Grundlagen, die etwa in dem Linux-Smartphone Librem 5 von Purism genutzt werden.
Der Debian-Entwickler Michael Stapelberg beschreibt die Arbeit in dem Projekt als "frustrierend" und "mühsam". Wegen Problemen mit der "alten Infrastruktur" tritt der Entwickler nun zurück.
Lange war es nur eine Preview-Version, jetzt gibt es Skype for Web für alle Nutzer - vorausgesetzt, sie nutzen Windows, MacOS, Chrome oder Microsoft Edge. Die webbasierte Version ist bei den Funktionen dem Desktopprogramm sehr ähnlich.
Der Großteil der Java-Nutzer verwendet immer noch die fünf Jahre alte Version 8. Auch ein Oracle-Entwickler bestätigt nun, dass Java 9 wohl viel kaputt gemacht hat. Die Veränderungen der Sprache seien aber notwendig gewesen.
Das Entwicklerteam von Panfrost will einen freien Linux-Treiber für ARMs Mali-GPUs der Midgard- und Bifrost-Architektur erstellen. Nun ist erstmals die von der Community erstellte Kernel-Komponente vorgestellt worden.
Mit dem Open-Source-Projekt Maru können Android-Nutzer ihr Smartphone auch als Desktop-Ersatz verwenden. Die aktuelle Version 0.6 nutzt nun LineageOS als Basis und läuft damit auf sehr viel mehr Geräten als bisher.
Mit dem Framework Quarkus will Open-Source-Spezialist Red Hat die Programmiersprache Java in die Cloud-Umgebung aus Microservices, Containern und Kubernetes bringen. Der Grund ist schlicht die Beliebtheit der Systeme.
Der auf Laptops und Smartphones mit vorinstalliertem Linux spezialisierte Hersteller Purism kündigt an, dass die Nutzeroberflächen seiner Systeme nun vollständig konvergent sind. Das haben zuvor andere Hersteller nicht geschafft.
Obwohl Spectre Version 2 bereits länger bekannt ist, hat Microsoft aus Leistungsgründen bisher keine Mitigation dafür auf Windows-10-Clients freigeben. Mit dem aktuellen Patch und einem angepassten Retpoline soll sich das ändern - allerdings nur für Geräte mit Version 1809.
Mit Crostini bringt Google nun auch eine echte Linux-Umgebung auf Chromebooks, die dafür eigentlich nie vorgesehen waren. Google kann dafür auf ein echtes Linux-System und sehr viel Erfahrung zurückgreifen. Der Nutzung als Entwicklerkiste steht damit fast nichts mehr im Weg.
Linus Torvalds hat Linux 5.0 freigegeben. Sicherheit steht abermals im Vordergrund, der Grafiktreiber bringt Freesync mit, Nvidias Geforce-RTX-Karten werden unterstützt und für den Touchscreen der Raspberry Pi Foundation gibt es einen Treiber.
Auch im Berufungsverfahren ist die Klage von Linux-Entwickler Christoph Hellwig gegen VMware abgewiesen worden. Hellwig hatte dem Unternehmen einen Verstoß gegen die GPLv2 und damit Urheberrechtsverletzung vorgeworfen.