Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Golem Plus Artikel
Linux:
Wer sind die Debian-Bewerber?

Nach schleppendem Beginn stellen sich vier Kandidaten als Debian Project Leader zur Wahl. Zwei von ihnen kommen aus dem deutschsprachigen Raum und stellen Golem.de ihre Ziele vor.
/ Fabian A. Scherschel
13 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Debian wählt einen neuen Project Leader, Logo der Distribution ist der sogenannte Debian-Wirbel. (Bild: jarmoluk)
Debian wählt einen neuen Project Leader, Logo der Distribution ist der sogenannte Debian-Wirbel. Bild: jarmoluk / Pixabay

Die Linux-Distribution Debian spaltet Linux-Anwender seit jeher in zwei Lager: Für die einen ist sie ein sich dahinschleppendes, unglaublich träges Ungetüm, für die anderen das stabilste Fundament, das die Linux-Welt zu bieten hat, um darauf absolut verlässliche Systeme für fast jeden Einsatzzweck zu bauen. Der Debian Project Leader (DPL) ist das öffentliche Aushängeschild dieses Projektes. Er ist weniger Chefentwickler als so etwas wie der Bundespräsident des Projektes.

Nach außen soll er Debian repräsentieren und nach innen die unterschiedlichen Entwickler und Gruppierungen integrieren. In der Regel entscheidet der DPL viele projektinterne Dinge nicht selbst, sondern stattet andere Entwickler mit entsprechenden Vollmachten aus. Wer sich schon einmal mit einem amtierenden DPL unterhalten hat, weiß, dass der Job oft keine leichte Aufgabe ist.

Golem Plus Artikel