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Snapdragon: Red Hat und Fedora wollen ARM-Laptops unterstützen

Linux-Distributor Red Hat will mit seinem Community-Projekt Fedora künftig auch ARM-Laptops unterstützen, die bisher mit Windows 10 on ARM laufen. Eine kleine Entwickler-Gemeinschaft hat bereits Vorarbeiten dazu geleistet.

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Auf Geräten wie dem Miix 630 von Lenovo läuft vielleicht bald auch Linux.
Auf Geräten wie dem Miix 630 von Lenovo läuft vielleicht bald auch Linux. (Bild: Lenovo)

Vor allem in Zusammenarbeit mit SoC-Hersteller Qualcomm liefern einige PC-Hersteller ARM-Laptops, die zwar standardmäßig mit Windows 10 on ARM ausgeliefert werden, sich theoretisch aber auch gut für die Nutzung mit Linux-Betriebssystemen eignen sollten. Wie der Red-Hat-Angestellte Peter Robinson auf Twitter nun mitteilt, will sein Team gemeinsam mit einer kleinen Community dafür sorgen, dass auch Fedora, die Community-Distribution von Red Hat, auf diesen Laptops läuft.

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Anlass für die Aussagen war die Connect-Konferenz der Industrie- und Entwicklervereinigung Linaro, die sich der Open-Source-Software-Entwicklung für verschiedene Embedded-Hardware hauptsächlich mit ARM-SoCs verschrieben hat. Auf der Linaro-Connect demonstrierten einige Entwickler auch das Projekt der sogenannten Aarch64-Laptops, also jener Geräte mit einem 64-Bit ARM-SoC, auf denen Linux laufen soll.

Das bisher noch vergleichsweise kleine Projekt ermöglicht es bisher, Linux-Desktops auf den Geräten Asus NovaGo TP370QL, HP Envy x2, Lenovo Miix 630 und Lenovo Yoga C630 auszuführen. Diese Geräte eint, dass sie die Qualcomm SoCs Snapdragon 835 beziehungsweise das Laptop-SoC Snapdragon 850 benutzen. Die Linaro-Community verwendet derzeit eine eigens angepasste Version der Linux-Distribution Ubuntu und arbeitet an der Unterstützung weitere Distributionen.

Aktive Unterstützung durch größere Community

Diese Initiative wird nun künftig von den Linux-Spezialisten von Red Hat aktiv unterstützt. Ziel sollte es wohl sein, dass Nutzer die ARM-Laptops vergleichbar einfach mit Fedora verwenden können, wie dies bereits auch bei x86-Hardware der Fall ist. So weit ist das Projekt derzeit aber noch nicht. Der wohl wichtigste Teilaspekt ist hier die Unterstützung der 3D-Grafikbeschleunigung durch die üblichen freien Treiber.

Das sollte im Falle der Snapdragon-Reihe aber durchaus erfolgversprechend sein, da Qualcomm, Google und andere Unternehmen diese Arbeiten aktiv unterstützen. Außerdem hat sich auch der Entwickler Rob Clark, der den freien Adreno-GPU-Treiber Freedreno initiiert hat, vor rund einem Jahr bereits positiv über diese Unterstützung geäußert.



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