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Dateisystem: ZFS on Linux unterstützt native Verschlüsselung

Die aktuelle Version 0.8 von ZFS on Linux (ZoL) verschlüsselt das Dateisystem nativ. Auch sind verschlüsselte Backups möglich und für SSD-Nutzer gibt es TRIM-Support.

Artikel veröffentlicht am ,
ZFS on Linux unterstützt eine native Verschlüsselung.
ZFS on Linux unterstützt eine native Verschlüsselung. (Bild: David Lofink, flickr.com/CC-BY 2.0)

Die Entwickler der Linux-Portierung des Dateisystems ZFS haben Version 0.8 ihrer Software veröffentlicht. ZFS on Linux (ZoL) verschlüsselt in dieser Version erstmals das gesamte Dateisystem beziehungsweise einzelne Volumes nativ. Zur Verschlüsselung wird der CCM-Mode von AES mit einer Schlüssellänge von 256 Bit genutzt.

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Die dafür genutzten Kommandos sollen sich ähnlich verhalten wie auf dem Solaris-Betriebssystem, für das ZFS ursprünglich erstellt worden ist. Der Linux-Port bietet jedoch zusätzlich dazu einige Verbesserungen. Die Unterstützung für die Verschlüsselung von ZoL kann zudem explizit auch für die Befehle Send und Recieve genutzt werden.

Die Übertragung geschieht dabei ohne Entschlüsselung und die Daten sind durch den Schlüssel des Nutzers geschützt, der die Daten zuerst versendet. Laut den offiziellen Release Notes soll sich die Funktion dementsprechend dazu eignen, Backups eigener Daten auf einem nicht vertrauenswürdigen System abzulegen.

Trim für SSDs und Python für Admins

Für ZFS-Pools kann nun auch der Trim-Befehl genutzt werden. Damit wird SSDs mitgeteilt, welche Blöcke nicht mehr benutzt werden, wodurch das Speichergerät sich selbst besser verwalten kann. Die Option autotrim bewirkt eine kontinuierliche Ausführung des Befehls.

ZoL 0.8 enthält darüber hinaus mit Pyzfs einen Python-Wrapper für die Kernbibliothek des Projekts, die in C geschrieben ist. Diese stammt ursprünglich von externen Beitragenden, ist aber nicht mehr ABI-kompatibel, so dass das Kernteam den Wrapper selbst importiert und Probleme damit behoben hat. Das soll auch dazu führen, dass der Wrapper künftig besser getestet werden kann.

Das Team hat weitere Python-Befehle des Projekts für die Nutzung mit Python 3 aktualisiert. Außerdem wird das Direct-IO-API des Linux-Kernel unterstützt. Weitere Details liefert die offizielle Ankündigung.

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FreiGeistler 29. Mai 2019

Neu formatieren reicht. Du meinst die PARTUUID?

SJ 27. Mai 2019

Danke :)


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