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CPU-Architektur: Ubuntu will Support für 32-Bit x86 beenden

Mit der kommenden Version 19.10 alias Eoan Ermine will Ubuntu keine Pakete der 32-Bit-x86-Architektur mehr anbieten, sondern eben nur noch 64 Bit. Diesen Schritt hat das Team bereits lange vorbereitet.

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Das Hermelin ist der Namensgeber der kommenden Ubuntu-Version 19.10.
Das Hermelin ist der Namensgeber der kommenden Ubuntu-Version 19.10. (Bild: Frank Vassen/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Nach einigen Vorbereitungen hat das Team von Ubuntu nun bekanntgegeben, dass die Build-Architektur i386 künftig nicht mehr unterstützt werden wird. Dabei handelt es sich um die historische Bezeichnung der 32-Bit-x86-Architektur. Umgesetzt werden soll das bereits mit der kommenden Ubuntu-Version 19.10 alias Eoan Ermine, der entsprechende Build-Prozess soll in Kürze abgeschaltet werden.

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Diese Entscheidung betrifft damit insbesondere auch die nächste Ubuntu-Version mit Langzeitunterstützung, 20.04 LTS, die dann eben nur noch die 64-Bit-Variante der x86-Architektur unterstützen wird. Genutzt werden kann die i386-Build-Architektur in Ubuntu mit der Version 18.04 LTS, die noch bis ins Frühjahr 2023 mit Updates versorgt wird.

Den Schritt zum Beenden des 32-Bit-Supports hat das Team schon lange vorbereitet. So hat das Team bereits mit der Veröffentlichung von Ubuntu 17.10 aufgehört, eine 32-Bit-Version des Installationsabbilds für Desktop-Systeme anzubieten. Und die Version 18.10 stand für Nutzer der i386-Architektur nicht mehr als Update bereit, damit diese nicht auf einer Version "stranden", die nur über einen kurzen Zeitraum unterstützt wird.

Ubuntu-Team klärt über Details auf

In seinem Discourse-Forum klärt das Team von Ubuntu einige wichtige Fragen zu den Details des Supportendes. Darin beschreibt das Team unter anderem, wie künftig 32-Bit-Anwendungen noch genutzt werden können, etwa in einem Container mit Ubuntu 18.04. Darüber hinaus versichert das Team, mit beteiligten Dritten Lösungen dafür finden zu wollen, wie diese ihre Anwendungen von 32 Bit auf 64 Bit umstellen. Das gilt insbesondere für Valve mit seinem Steam-Client.

Mit Blick auf die Hardware sollten Nutzer durch die Ankündigung keine Probleme bekommen, immerhin sind 64-Bit-CPUs seit etwa 15 Jahren auf dem Markt und die letzten 32-Bit-CPUs werden nun auch schon seit knapp zehn Jahren nicht mehr verkauft. Das Ubuntu-Team geht davon aus, dass reine 32-Bit-CPUs sowieso nicht mehr in der Lage wären, den aktuellen Ubuntu-Desktop auszuführen.

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Anonymer Nutzer 24. Jun 2019

sie werden weiterhin 32 BIT anwendungen mit älteren libraries unterstützen alles andere...

sadan 22. Jun 2019

Das tolle als hobby itler und berufsmäßig maschinenbautechniker sind genau solche...

ldlx 20. Jun 2019

Hallooo... der Laptop hat mal ueber 3000 Euro gekostet, da kann ich doch wohl erwarten...

0110101111010001 20. Jun 2019

ich würde sagen, die, die gerade von MS empfohlen wird (standardmäßig beim Download...

dummzeuch 20. Jun 2019

Es hieß doch immer, man solle alter Hardware mittels Linux nochmal Leben einhauchen...


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