Intel: Linux-Kernel unterstützt HDR-Metadaten für Displays

Der Linux-Kernel kann künftig mit den HDR-Metadaten zur Darstellung auf Displays umgehen. Der Code dazu stammt von Intel und ist seit ungefähr zwei Jahren in Arbeit.

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HDR-Monitore wie LGs 32UD99-W können künftig vom Linux-Kernel korrekt angesprochen werden.
HDR-Monitore wie LGs 32UD99-W können künftig vom Linux-Kernel korrekt angesprochen werden. (Bild: LG)

Einige wichtige Funktionen zur Darstellung von Inhalten in High Dynamic Range (HDR) sind in den Grafikzweig des Linux-Kernels eingepflegt worden. Die nun verfügbaren Patches sorgen für einen korrekten Umgang mit den Metadaten bei der Kommunikation zwischen der Hardware des Rechners und dem Display.

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In dem nun genutzten Zweig werden die Änderungen für kommende Versionen des Linux-Kernel gesammelt, so dass die Änderungen vermutlich mit Linux 5.3 Mitte September veröffentlicht werden. Erstmals öffentlich vorgestellt worden sind die Arbeiten der daran beteiligten Intel-Entwickler vor etwa zwei Jahren. Das Team arbeitet darüber hinaus an einer HDR-Umsetzung im Wayland-Protokoll und einem Compositor. Bereits im Herbst 2016 beschrieb der Nvidia-Angestellte Andy Ritger, welche Änderungen am Linux-Grafikstack notwendig seien, um unter Linux auch mit den freien Treibern HDR darzustellen.

Konkret umgesetzt werden mit den nun eingepflegten Patches das Parsen der HDR-Metadaten der Monitore per EDID. Ebenso dienen die Patches dazu, den sogenannten HDR-Infoframe für die Übertragung des eigentlichen Bildes per HDMI aufzubauen. Die Patches sorgen außerdem erst dafür, dass verschiedene Teile des Linux-Kernels mit dem HDR-Metadaten umgehen und diese interpretieren können.

Die Verwendung der Metadaten ist eine zwingende Voraussetzung für die HDR-Nutzung, da die Displays der Monitore meist technisch nicht in der Lage sind, den vollständigen Farbraum nach BT.2020 darzustellen. Ebenso verfügen die Displays über unterschiedliche Weißpunkte und weisen verschiedene Leuchtdichten auf. Die genannten Eigenschaften und noch einige weitere Metadaten haben direkte Auswirkungen auf die Darstellung eines Bildes. Das von den Grafiktreibern ausgegebene Signal muss entsprechend angepasst werden.

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