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Linux-Hersteller: Purism kooperiert mit Private Internet Access für VPN

Der auf Hardware mit vorinstalliertem Linux bekannte Hersteller Purism wird künftig mit dem VPN-Anbieter Private Internet Access kooperieren. Der VPN-Dienst soll standardmäßig in dem Smartphone Librem 5 genutzt werden.
/ Sebastian Grüner
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Die Geräte von Purism nutzen demnächst das VPN von Private Internet Access. (Bild: Purism)
Die Geräte von Purism nutzen demnächst das VPN von Private Internet Access. Bild: Purism / CC-BY-SA 4.0

Der Hardware-Hersteller Purism hat seinen ersten OEM-Partner gefunden, wie das Unternehmen in seinem Blog mitteilt(öffnet im neuen Fenster) . Dabei handelt es sich um den VPN-Dienste-Anbieter Private Internet Access(öffnet im neuen Fenster) (PIA). Das auf Geräte mit vorinstalliertem Linux spezialisierte Unternehmen Purism will das VPN-Angebot von PIA direkt in die Software seines Smartphone-Projekts Librem 5 integrieren sowie in die bereits verfügbaren Laptops Librem 13 und Librem 15.

Purism installiert nicht einfach nur ein Linux-System auf eingekaufter Hardware, sondern bemüht sich darum, möglichst viel Software der Systeme als freie Software bereitzustellen. Dazu hat das Team etwa einen eigenen Coreboot-Port für seine Laptops erstellt und darin die proprietäre Intel ME deaktiviert. Das soll im Sinne der Privatsphäre der Nutzer geschehen.

Aus dieser Motivation heraus begründet Purism nun auch die Zusammenarbeit mit PIA, dessen VPN die Privatsphäre der Nutzer schütze. PIA verpflichtet sich, keinerlei Daten seiner Nutzer zu loggen und ist mittlerweile ein wichtiger Teil der Community. So unterstützt das Unternehmen etwa Organisationen wie die Bürgerrechtsorganisation EFF (Electronic Frontier Foundation) oder die Software Freedom Conservancy, die sich für die Rechte der Nutzer im Sinne der GPL einsetzt.

Hersteller Purism freut sich darüber hinaus, dass der Hersteller durch die Kooperation mit PIA seine Liste an Partnern und Dienste für seine Nutzer vergrößern kann. Bisher arbeitet Purism etwa mit Nextcloud zusammen, will einen nativen Client für das Matrix-Chat-System erstellen, integriert die Heads-Firmware und stellt einen eigenen Hardware-Security-Token in Zusammenarbeit mit dem Berliner Hersteller Nitrokey bereit.


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