Linux-Hersteller: Purism kooperiert mit Private Internet Access für VPN

Der auf Hardware mit vorinstalliertem Linux bekannte Hersteller Purism wird künftig mit dem VPN-Anbieter Private Internet Access kooperieren. Der VPN-Dienst soll standardmäßig in dem Smartphone Librem 5 genutzt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Geräte von Purism nutzen demnächst das VPN von Private Internet Access.
Die Geräte von Purism nutzen demnächst das VPN von Private Internet Access. (Bild: Purism/CC-BY-SA 4.0)

Der Hardware-Hersteller Purism hat seinen ersten OEM-Partner gefunden, wie das Unternehmen in seinem Blog mitteilt. Dabei handelt es sich um den VPN-Dienste-Anbieter Private Internet Access (PIA). Das auf Geräte mit vorinstalliertem Linux spezialisierte Unternehmen Purism will das VPN-Angebot von PIA direkt in die Software seines Smartphone-Projekts Librem 5 integrieren sowie in die bereits verfügbaren Laptops Librem 13 und Librem 15.

Purism installiert nicht einfach nur ein Linux-System auf eingekaufter Hardware, sondern bemüht sich darum, möglichst viel Software der Systeme als freie Software bereitzustellen. Dazu hat das Team etwa einen eigenen Coreboot-Port für seine Laptops erstellt und darin die proprietäre Intel ME deaktiviert. Das soll im Sinne der Privatsphäre der Nutzer geschehen.

Aus dieser Motivation heraus begründet Purism nun auch die Zusammenarbeit mit PIA, dessen VPN die Privatsphäre der Nutzer schütze. PIA verpflichtet sich, keinerlei Daten seiner Nutzer zu loggen und ist mittlerweile ein wichtiger Teil der Community. So unterstützt das Unternehmen etwa Organisationen wie die Bürgerrechtsorganisation EFF (Electronic Frontier Foundation) oder die Software Freedom Conservancy, die sich für die Rechte der Nutzer im Sinne der GPL einsetzt.

Hersteller Purism freut sich darüber hinaus, dass der Hersteller durch die Kooperation mit PIA seine Liste an Partnern und Dienste für seine Nutzer vergrößern kann. Bisher arbeitet Purism etwa mit Nextcloud zusammen, will einen nativen Client für das Matrix-Chat-System erstellen, integriert die Heads-Firmware und stellt einen eigenen Hardware-Security-Token in Zusammenarbeit mit dem Berliner Hersteller Nitrokey bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
OpenAI
Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store

Nur einen Tag, nachdem OpenAI ChatGPT für Entwickler geöffnet hat, lassen sich Angebote finden, die es nicht geben dürfte.

OpenAI: Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store
Artikel
  1. AVM: Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht zum Einsatz
    AVM
    Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht "zum Einsatz"

    Huawei hat einen großen Patentpool zu Wi-Fi 6. Fritzbox-Hersteller AVM hat die Patente nach eigenen Angaben in seinen Wi-Fi-6-Routern nicht genutzt, will sie aber dennoch für ungültig erklären lassen.

  2. LTE: Kaum weniger Funklöcher in Deutschland
    LTE
    Kaum weniger Funklöcher in Deutschland

    Während bei 5G viel ausgebaut wurde, haben die Netzbetreiber zu wenig LTE-Funklöcher geschlossen. Das ergab zumindest eine Auswertung von Verivox.

  3. E-Corner: Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken
    E-Corner
    Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken

    Die Hyundai-Tochter Mobis präsentiert eine Technik, mit der sich die Autoräder seitlich drehen lassen, um das parallele Einparken zu erleichtern.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Lenovo 34" 21:9 Curved WQHD 299€ • ASRock RX 7900 XTX 1.039,18€ • War Hospital 21,59€ • Amazon-Geräte -50% • Acer 34" OLED UWQHD 175Hz 999€ • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /