• IT-Karriere:
  • Services:

Glow: Facebook legt Compiler für KI-Beschleuniger offen

Mit Glow will Facebook ein einheitliches Framework zum Beschleunigen von KI-Modellen erstellen. Der erste Glow-Compiler für ein dediziertes Hardware-Backend ist nun verfügbar. In der Linux-Community sorgte die Hardware-Unterstützung für Diskussionen.

Artikel veröffentlicht am ,
In Facebooks Rechenzentren werden auch KI-Beschleuniger genutzt.
In Facebooks Rechenzentren werden auch KI-Beschleuniger genutzt. (Bild: Facebook)

Facebook hat ein erstes experimentelles Backend für sein Glow-Projekt als Open Source veröffentlicht. Bei Glow handelt es sich um eine Sammlung von Compilern samt Laufzeitumgebung, die zum Beschleunigen verschiedener Bereiche des maschinellen Lernens gedacht sind. Das nun verfügbare Backend dient zur Verwendung des Goya-Inference-Beschleunigers des Herstellers Habana Labs. Damit lässt sich das Anwenden fertiger Modelle beschleunigen.

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, München Unterföhring
  2. STRABAG BRVZ GMBH & CO.KG, Stuttgart, Köln

Die Hardware-Unterstützung für den Goya-Beschleuniger im Linux-Kernel hatte in der Community für viele größere Diskussionen und vor allem für harsche Kritik an der Umsetzung gesorgt. Vor allem die Betreuer und Entwickler des Grafikstacks des Linux-Kernels kritisierten, dass der fehlende Zwang zu einem freien Userspace-Stack dieser Hardware für eine Vielzahl von Problemen sorgen könnte, weil die Funktion der Hardware nicht vollständig verstanden werden kann.

Große Ähnlichkeiten zum Grafikstack

Für den Grafikstack des Hauptzweigs des Linux-Kernels ist die freie Verfügbarkeit der Userspace-Komponenten eine zwingende Voraussetzung zur Aufnahme. Da mit Mesa auch eine kanonische Implementierung des Userspace existiert, können zudem sowohl Kernel- als auch Userspace der Treiber vergleichsweise einfach größeren Veränderungen unterzogen werden. Mit vielen verschiedenen und bisher auch oft proprietären Userspace-Implementierungen der KI-Beschleuniger ist solch ein Vorgehen viel schwieriger, auch wenn der Linux-Kernel ein einheitliches Subsystem für diese Art Hardware bekommen soll.

Auch an dem nun verfügbaren Backend für Glow zeigt sich, dass die KI-Beschleuniger sehr nah verwandt mit der Funktion und dem Aufbau der GPUs sind. Immerhin setzen die Entwickler von Glow ebenso wie die Grafiktreiber-Entwickler auf LLVM als Grundlage für den Compiler und eine Art Zwischenschicht zwischen einer Schnittstelle für Nutzer und der Hardware selbst.

Unter anderem wegen dieser Ähnlichkeiten hatte der Betreuer des Grafik-Subsystems des Linux-Kernels, David Airlie, vorgeschlagen, eine einheitliche Open-Source-Alternative zur Cuda-Bibliothek von Nvidia zu schaffen. Diese Arbeiten müssten nicht auf GPUs beschränkt bleiben, sondern könnten theoretisch auch auf Beschleunigerhardware wie jene von Habana Labs erweitert werden. Dass dies mittelfristig geschieht, ist derzeit aber sehr unwahrscheinlich, da sich die Interessen von Herstellern und Industrie einerseits und der kleineren Community andererseits gegenüberstehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 369,45€ (Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


The Last of Us 2 - Fazit

Überleben in der Postapokalypse: Im Actionspiel The Last of Us 2 erkunden wir mit der jungen Frau Ellie unter anderem die Stadt Seattle - und sinnen auf Rache für einen Mord.

The Last of Us 2 - Fazit Video aufrufen
Alloy Elite 2 im Test: Voll programmierbare Tastatur mit Weihnachtsbaumbeleuchtung
Alloy Elite 2 im Test
Voll programmierbare Tastatur mit Weihnachtsbaumbeleuchtung

HyperX verbaut in seiner neuen Gaming-Tastatur erstmals eigene Schalter und lässt der RGB-Beleuchtung sehr viel Raum. Die Verarbeitungsqualität ist hoch, der Preis angemessen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Ergonomische Tastatur im Test Logitech erfüllt auch kleine Wünsche
  2. Keyboardio Atreus Programmierbare ergonomische Mini-Tastatur für unterwegs
  3. Keychron K6 Kompakte drahtlose Tastatur mit austauschbaren Switches

Bluetooth-Hörstöpsel mit ANC im Test: Den Airpods Pro hat die Konkurrenz nichts entgegenzusetzen
Bluetooth-Hörstöpsel mit ANC im Test
Den Airpods Pro hat die Konkurrenz nichts entgegenzusetzen

Die Airpods Pro haben neue Maßstäbe bei Bluetooth-Hörstöpseln gesetzt. Sennheiser und Huawei ziehen mit True Wireless In-Ears mit ANC nach, ohne eine Antwort auf die besonderen Vorzüge des Apple-Produkts zu haben.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Bluetooth-Hörstöpsel Google will Klangprobleme beseitigen, Microsoft nicht
  2. Bluetooth-Hörstöpsel Aldi bringt Airpods-Konkurrenz für 25 Euro
  3. Bluetooth-Hörstöpsel Oppos Airpods-Alternative kostet 80 Euro

Zukunft in Serien: Realistischer, als uns lieb sein kann
Zukunft in Serien
Realistischer, als uns lieb sein kann

Ältere Science-Fiction-Produktionen haben oft eher unrealistische Szenarien entworfen. Die guten neueren, wie Black Mirror, Years and Years und Upload nehmen hingegen Technik aus dem Jetzt und denken sie weiter.
Von Peter Osteried

  1. Power-to-Liquid Sunfire plant E-Fuels-Produktion in Norwegen
  2. Gebäudetechnik Thyssen-Krupp baut neuen Aufzugsturm
  3. Airbus Elektronische Nasen sollen Sprengstoff aufspüren

    •  /