Microsoft: WSL 2 in Insider Builds verfügbar

Die zweite Version des Windows Subsystem für Linux (WSL) ist in einem Insider Build veröffentlicht worden. Wie angekündigt, hat Microsoft damit erstmals einen eigenen Linux-Kernel veröffentlicht.

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Microsoft liefert mit dem WSL 2 auch einen Linux-Kernel aus.
Microsoft liefert mit dem WSL 2 auch einen Linux-Kernel aus. (Bild: Kathleen/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Nur wenige Wochen nach der Ankündigung steht das Windows Subsystem für Linux (WSL) in Version 2 bereit, wie Microsoft in seinem Kommandozeilenblog bekanntgibt. Das WSL2 ist Teil des Insider Builds 18917 von Windows 10 und über den sogenannten Fast Ring des Programms erhältlich. Während die erste Version noch auf eine Kompatibilitätsschicht zum Ausführen von Linux-Anwendungen auf Windows gesetzt hat, basiert das WSL 2 auf dem Linux-Kernel, was volle Kompatibilität garantieren soll.

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Der Kernel läuft in einer kleinen, speziell darauf ausgerichteten virtuellen Maschine (VM). Grundlage dafür ist Microsofts Virtualisierungsprodukt Hyper-V, das für WSL 2 als Typ1-Hypervisor eingesetzt wird. Darauf läuft der NT-Kernel des Windows-Systems als eigentliche Host-Umgebung für das neue WSL. Auf diesem Host wiederum wird dann eine sogenannte Lightweight VM gestartet, die in Teilen vergleichbar ist mit dem Container-Konzept. Den Quellcode zum Linux-Kernel hat Microsoft in einem Archiv bereitgestellt. Genutzt wird Version 4.19 mit Langzeitunterstützung.

Zur Installation des WSL 2 müssen einige wenige Befehle in der Kommandozeile eingegeben werden. Diese konfigurieren zunächst die Plattform zur Nutzung der virtuellen Maschine. Darüber hinaus wird auch das WSL selbst konfiguriert. Immerhin können WSL 1 und 2 weiter nebeneinander verwendet werden, so dass Nutzer zwischen diesen Versionen sowie der Distribution dafür wählen müssen.

In der Ankündigung weist Microsoft darauf hin, dass für einen schnellen Dateisystemzugriff die Dateien im Root-Dateisystem der Linux-Umgebung abgelegt werden müssen und nicht wie bisher im C-Laufwerk von Windows. Ebenso nutzt das WSL 2 wegen der VM-Umgebung noch eine eigene IP-Adresse. Künftig soll die Kommunikation zwischen Windows und WSL, aber auch über Localhost abgewickelt werden. Weitere Details erklärt Microsoft in seinen FAQ.

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