• IT-Karriere:
  • Services:

Suse: Linux bekommt CPU-Frequenzskalierung für Raspberry Pi

Der Kleinrechner Raspberry Pi lässt sich zwar relativ einfach übertakten, für die CPU-Frequenz sorgt bisher jedoch hauptsächlich die Firmware. Der Linux-Kernel bekommt jetzt aber Treiber, um die CPU-Frequenz selbst zu steuern.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Raspberry Pi bekommt einen eigenen Cpufreq-Treiber.
Der Raspberry Pi bekommt einen eigenen Cpufreq-Treiber. (Bild: Raspberry Pi)

Um die größtmögliche Leistung aus ihrem Kleinrechner Raspberry Pi herauszuholen, haben Nutzer einfache Möglichkeiten zum dauerhaften Übertakten des Geräts. Alle anderen nutzen je nach Distribution eine CPU-Frequenz, die über einen sogenannten Governor geregelt wird. Die tatsächliche Arbeit wird hierbei letztlich aber an die Firmware abgegeben. Künftig soll der Raspberry Pi aber einen richtigen Treiber zum Skalieren der CPU-Frequenz bekommen.

Stellenmarkt
  1. UnternehmerTUM GmbH, Garching bei München
  2. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin

Der Suse-Entwickler Nicolas Saenz Julienne hat nun dafür die notwendigen Patches auf der Mailing-Liste der Kernel-Entwickler veröffentlicht. Mit dem neuen Cpufreq-Treiber für den Raspberry Pi übernimmt dabei der Linux-Kernel vollständig das Skalieren und Setzen des richtigen CPU-Taktes. Der Treiber sorgt dabei dafür, die vom Kernel gewünschten Werte durch eine Interaktion mit der Hardware direkt zu setzen, statt wie bisher diese Änderungen eben der Firmware zu überlassen.

Dieses Vorgehen ist nicht neu und wird für viele verschiedene CPU-Architekturen umgesetzt, etwa mit dem Pstate-Treiber für Intel-CPUs oder auch schon für einige andere ARM-SoC. Nun folgt also ein Treiber für den wohl beliebtesten Bastelrechner, den Raspberry Pi. Besonders einfach gestalten sich die Arbeiten wohl aber nicht.

So hatten die Entwickler das Problem, dass Änderungen am Takt der CPU des Kleinrechners zuvor auch alle anderen Geräte beeinflussten, die darauf nicht vorbereitet waren. In der aktuellen Version der Patches soll das nicht mehr der Fall sein, da auch direkt mit dem Clock-Treiber des genutzten Chip BCM2835 interagiert wird. Sollten die Arbeiten bald in den Hauptzweig des Linux-Kernel eingepflegt werden, dürfte diese wohl von vielen Linux-Distributionen übernommen werden und damit dann einer Vielzahl von Nutzern bereitstehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 1439,90€ (Vergleichspreis: 1530,95€)

Bigfoo29 11. Jun 2019

Wobei kleine Kühlkörperchen dennoch helfen, dass die CPU länger "boosten" kann. ;) Regards.


Folgen Sie uns
       


Silent Hill (1999) - Golem retro_

Wir haben einen Ausflug ins beschauliche Silent Hill gemacht - und ins Jahr 1999.

Silent Hill (1999) - Golem retro_ Video aufrufen
Computer Vision: Mehr Durchblick beim maschinellen Sehen
Computer Vision
Mehr Durchblick beim maschinellen Sehen

Mit den Services von Amazon, IBM, Microsoft und Google kann jeder recht einfach Bilder analysieren, ohne die genauen Mechanismen dahinter zu kennen. Die Anwendungen unterscheiden sich aber stark - vor allem im Funktionsumfang.
Von Miroslav Stimac

  1. Überwachung Bündnis fordert Verbot von Gesichtserkennung
  2. Videoüberwachung SPD-Chefin gegen Pläne für automatische Gesichtserkennung
  3. China Bürger müssen für Mobilfunkverträge ihre Gesichter scannen

Fitnesstracker im Test: Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4
Fitnesstracker im Test
Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4

Alle kosten um die 30 Euro, haben ähnliche Funktionen - trotzdem gibt es bei aktuellen Fitnesstrackern von Aldi, Honor und Xiaomi spürbare Unterschiede. Als größte Stärke des Geräts von Aldi empfanden wir kurioserweise eine technische Schwäche.
Von Peter Steinlechner

  1. Wearable Acer und Vatikan präsentieren smarten Rosenkranz
  2. Apple Watch Series 5 im Test Endlich richtungsweisend
  3. Suunto 5 Sportuhr mit schlauem Akku vorgestellt

Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch
  3. Consumer Electronics Show Die Konzept-Messe

    •  /