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Linux

Gentoo 2004.0 veröffentlicht

Neu Version markiert erste Veröffentlichung nach neuem Release-Zyklus. Die freie Linux-Distribution Gentoo ist in der neuen Version 2004.0 erschienen. Zusätzlich kündigt das Gentoo Hardened Team den ersten Release einer im Bezug auf Sicherheit verbesserten Gentoo-Plattform für die x86-Architektur an.

Wind River setzt auf Linux

Gemeinsame Linux-Entwicklung mit Red Hat. Der Entwickler von Embedded-Betriebssystemen Wind River entwickelt zusammen mit Red Hat eine Linux-Distribution, die speziell für den Embedded-Markt optimiert ist. Zudem kündigte Wind River mit seiner WindPower IDE 2 eine neue auf Eclipse basierende Entwicklungsumgebung für das eigene Betriebssystem VxWorks, das zugleich in der neuen Version 6.0 erschienen ist, wie auch Linux an.

SCO verkauft Linux-Lizenz per Online-Shop

Bei Kündigung gibt es kein Geld zurück. SCO verkauft seine Linux-Lizenzen nun auch über den eigenen Online-Shop an Endkunden, das zumindest kündigt das Unternehmen auf seiner Website an. Die Lizenzen erlauben es, Linux zusammen mit dem darin enthaltenen, von SCO urheberrechtlich geschützten Code zu nutzen. Allerdings ist es weiterhin sehr umstritten, ob überhaupt, wie von SCO behauptet, Code-Teile in Linux enthalten sind, die gegen die Urheberrechte von SCO verstoßen.

Jetzt auch Steam und Dark Age of Camelot unter Linux spielen

Neue Version von WineX verfügbar. Erneut hat Transgaming eine neue Version der Software WineX veröffentlicht, mit der Windows-Spiele durch Abbildung von Teilen der Windows-API auch unter Linux laufen. WineX 3.3 unterstützt unter anderem den Online-Service Steam von Half-Life-Entwickler Valve.

Bericht: IBM will Microsoft Office unter Linux nutzen

IBM arbeitet angeblich an der Migration von Office auf Linux. Im Rahmen der Umstellung seiner Arbeitsplätze auf Linux plant IBM eine Migration von Microsoft Office für Linux, das berichtet die InfoWorld. Microsoft sei an der Migration indes nicht beteiligt, was die Vermutung nahe legt, dass IBM auf eine WINE-basierte Lösung oder eine andere Software setzt, die es erlaubt, Windows-Applikationen unter Linux auszuführen.

Bundesamt für Finanzen setzt auf Linux-Server

Pinguine für Eichel. Das Bundesamt für Finanzen hat einen der europaweit größten, rein Linux-basierten Mainframes installiert. Der Rechner ist Teil eines umfassenden Konsolidierungsprojekts der Behörde. Dabei werden die gesamten Internet- und Intranetanwendungen der Bundesfinanzverwaltung auf einem IBM z990 unter Linux zusammengefasst.

RadioTux und Games Talk im UKW- und Internet-Radio

In Berlin via UKW, weltweit via reboot.fm zu empfangen. Mit reboot.fm ist ein neuer unabhängiger Radiosender gestartet, der derzeit zwischen 12.00 und 6.00 Uhr auf der Frequenz 104.1 UKW in Berlin frei zu empfangen ist, aber auch weltweit via Internet gestreamt werden kann. Mit "RadioTux" und dem "Games Talk" hat man gleich zwei interessant klingende Sendungen für Computer-Interessierte im Programm.

Linux: Sun stichelt gegen IBM

Sun will IBM beim Umstieg auf Linux helfen. In einem offenen Brief stichelt Jonathan Schwartz, Suns Executive Vice President für den Bereich Software, gegen IBM und bietet in einem offenen Brief Suns Hilfe bei der von IBM geplanten Umrüstung seiner Desktops auf Linux an. Er begrüße IBMs Entschluss, Kosten und Komplexität zu senken, so Schwartz, um IBM zugleich anzubieten, auf Suns Erfahrung bei der Migration auf Linux zurückzugreifen.
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Auch Paris prüft Umstieg auf Open Source

Unilog soll Umstieg der Stadt auf Open-Source-Software untersuchen. Nachdem sich die Stadt München bereits auf den Einsatz von Linux und Open Source für ihre Desktop-Systeme entschieden hat, prüft nun auch Paris einen Umstieg auf das freie Betriebssystem. Dazu gab die Stadt Paris eine Studie für ihre künftige Client-Strategie in Auftrag.

Neues vom GameCube-Linux-Projekt

Erster bootfähiger Kernel steht zum Download bereit. Das erst im Januar 2004 gestartete, ambitionierte GameCube-Linux-Projekt hat seinen ersten bootfähigen Kernel veröffentlicht: Die "GameCube Linux Alpha" bietet dabei nicht nur Bildschirmausgabe, sondern auch Netzwerkunterstützung.
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KDE 3.2 erschienen

Mehr Geschwindigkeit und zahlreiche Neuerungen für den Linux/Unix Desktop. Mit KDE 3.2 ist eine neue Generation des freien Unix-Desktops KDE erschienen, die neue Applikationen, Funktionen sowie zahlreiche Detailverbesserungen mit sich bringt. Der Nutzer von KDE 3.2 wird aber zunächst vor allem eines bemerken: KDE 3.2 ist deutlich schneller als sein Vorgänger. Dies bezieht sich sowohl auf den Start von KDE-Applikationen als auch auf deren eigentliche Geschwindigkeit. Auch bietet die neue KDE-Version eine bessere Unterstützung der Standards von freedesktop.org, was eine bessere Interoperabilität mit anderen Desktops wie GNOME und XFCE verspricht.

Mandrake baut Entwicklungsmodell um

Erst Community-, dann kommerzielle Versionen geplant. Nach Red Hat will auch MandrakeSoft die Entwicklung seiner Linux-Distribution umbauen. Beginnend mit Mandrake Linux 10.0 soll zunächst eine "Mandrake Linux Community" getaufte Version erscheinen, die frei erhältlich ist. Erst später soll diese dann als kommerzielles Produkt verfügbar sein.

PDA-Linux von Lycoris

Desktop/LX Pocket PC Edition soll im zweiten Quartal 2004 erscheinen. Laut LinuxDevices.com arbeitet Lycoris an einer kommerziellen Linux-Distribution für PDAs. Das Betriebssystem soll im zweiten Quartal 2004 unter dem Namen Desktop/LX Pocket PC Edition (DL-PPC) auf den Markt kommen.

Personal-Umbau bei Novell und Suse

Suse-CEO Seibt künftig Novell-EMEA-Chef. Novells EMEA-Präsident Gerard Van Kemmel ist mit Wirkung vom 1. Februar 2004 Chairman bei Novell-EMEA. Seine bisherige Position übernimmt der bisherige Suse-Chef Richard Seibt.

Gentoo für Sharps Linux-PDAs

Cacko bringt X11 auf Sharps PDAs. Mit "Gentoo For Zaurus" entsteht eine flexible Linux-Distribution für Sharps Linux-PDAs. Das Projekt setzt dabei auf Cacko Linux auf, einer X11-basierten Linux-Distribution für ARM-CPUs.

Nvidias neue Linux-Treiber mit weniger VIA-Stress

Unterstützung für Linux-Distributionen mit Kernel 2.6 hinzugekommen. Nachdem Nvidia im Januar 2004 bereits einen Universal-Grafiktreiber für AMD64-Linux-Distributionen veröffentlichte, wurde Ende des Monats auch noch der Treiber für 32-Bit-x86-Linux in einer überarbeiteten Version freigegeben. Mit der Treiberversion 1.0-5336 neu hinzugekommen ist Unterstützung für den Linux-Kernel 2.6, während Probleme mit VIA-Chipsätzen beseitigt wurden.

Debian wächst am schnellsten

Red Hat in Netcraft-Statistik weiter unangefochten vorn. Debian ist laut Netcraft die am schnellsten wachsende Linux-Distribution der letzten sechs Monate. Ausgewertet wurden, soweit vorhanden, die Angaben zu den verwendeten Linux-Distributionen in den Apache-Headern.

HP frohlockt ob seiner Linux-Zusatzumsätze

Business-Notebooks nun Linux-zertifiziert. HPs Linux-Strategie geht nach Angaben des Unternehmens auf: Mit einem Umsatzwachstum von über 2,5 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2003 und einem Wachstum um 40 Prozent im Linux-Segment festigte das Unternehmen seine Position in diesem Segment. HP kündigte auf Grund dieser Erfolge an, sein Linux-Portfolio um neue Referenz-Architekturen, Lösungen für Integrity Server sowie Updates für Notebooks und Desktops zu erweitern.
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coLinux: Linux läuft als Windows-Applikation

Modifiziertes Linux soll unter diversen Betriebssystemen laufen. Cooperative Linux oder kurz coLinux bietet mit Hilfe einer speziellen Portierung des Linux-Kernels die Möglichkeit, Linux beispielsweise unter einem unmodifizierten Windows zu nutzen. Mit minimalem Aufwand soll es aber zugleich möglich sein, coLinux auch unter anderen Betriebssystemen wie Solaris oder Linux selbst zu nutzen.

Neuer Nvidia-Grafiktreiber für 64-Bit-AMD-Linux

Unterstützung für neuere Nvidia-Grafikchips. Nvidia hat einen neuen Grafiktreiber für unter 64-Bit-Linux laufende Athlon64- und Opteron-Systeme veröffentlicht. Die Installationsroutine für 64-Bit-Linux soll dabei erstmals automatisch die Linux-Distribution, den Kernel-Typ und die CPU erkennen, um die nur vorkompiliert angebotenen Treiber optimal zu konfigurieren.

UnitedLinux am Ende?

Bericht: Für Novell hat UnitedLinux keinen Wert mehr. UnitedLinux ist offenbar Geschichte. Wie LinuxToday berichtet, hat Novell-CEO Jack Messman die einst von SuSE, SCO, TurboLinux und Conectiva ins Leben gerufene Linux-Allianz für beendet erklärt.

Novell kündigt Beta von GroupWise für Linux an

Auch Novell schließt sich dem Eclipse-Konsortium an. Wie angekündigt baut Novell die Linux-Unterstützung seiner Produkte aus und bietet nun die öffentliche Beta-Version GroupWise 6.5 für Linux an. Zudem schließt sich Novell dem Eclipse-Projekt an.

Intel bringt VTune Performance Analyzer 2.0

Neues Linux-Tool für Intel Itaniums. Intel hat mit der Auslieferung seines VTune Performance Analyzer 2.0 für Linux begonnen, das als erstes natives Leistungs-Analysewerkzeug unter Linux für die Intel-Itanium-Prozessorfamilie angepriesen wird.

Sun: Entwicklerwerkzeuge für das Java Desktop System

SunRay-Thin-Client-Technologie kommt auch für Linux. Sun gibt auf der LinuxWorld Conference und Expo in New York eine Vorschau auf mehrere neue Linux-Produkte und erweitert seine Linux-Strategie mit den Java-Studio-Entwicklerwerkzeugen, den neuen AMD-Opteron-basierten x86-Systemen und dem Launch der neuen Linux-Community auf java.net.

Wide Open: Red Hat startet eigenes Linux-Magazin

Heft enthält aktuelle Version des Fedora-Projekts. Red Hat hat zwar seine Linux-Distribution für Endkunden eingestellt, will aber nun ein eigenes Linux-Magazin auf den Markt bringen, dem jeweils eine aktuelle Version von Fedora beiliegt, der kostenlosen Variante von Red Hat Linux.

Sicherheits-Zertifikat EAL3+ für SuSE Linux

SuSE Linux Enterprise Server 8 nach Common Criteria zertifiziert. IBM und SuSE Linux haben jetzt das Common-Criteria-Sicherheitszertifikat EAL3+ für den SuSE Linux Enterprise Server 8 mit Servicepack 3 auf allen IBM-eServer-Plattformen erhalten. Damit erreicht ein Linux-Betriebssystem erstmals den Sicherheitslevel "Controlled Access Protection Profile compliance under The Common Criteria for Information Security Evaluations" (CAPP/EAL3+) des internationalen IT-Sicherheitsstandards Common Criteria.

GameCube dank Linux bald als DivX- und MP3-Player?

Privates Projekt-Team hat Arbeit an GameCube Linux aufgenommen. Um auch den GameCube für andere Zwecke als zum Spielen einsetzen bzw. leichter mit eigener Software füttern zu können, versuchen einige Leute aus der unabhängigen GameCube-Entwicklerszene sowie einige Mitglieder des Xbox Linux Projekts, nun Linux auch auf Nintendos Spielekonsole zum Laufen zu bringen. Damit könnte dieser etwa als Internet-Terminal oder als Netzwerk-DivX/MP3-Player, als Server oder zur privaten Softwareentwicklung genutzt werden.

Red Hat bietet Open-Source-Versicherung für Kunden

Unternehmen verspricht, mögliche Urheberrechtsverletzung zu beseitigen. Im Rahmen seines Open-Source-Assurance-Programms will Red Hat Kunden von Red Hat Enterprise Linux vor rechtlichen Angriffen wie beispielsweise SCO schützen. In diesem Zusammenhang garantiert Red Hat seinen Kunden, dass, sollte eine Urheberrechtsverletzung in Red Hat Enterprise Linux entdeckt werden, man den entsprechenden Code ersetzen wird.

SGI erweitert sein Linux-Engagement

Visualisierungslösungen für Linux sollen mit Unix-Alternativen gleichziehen. Silicon Graphics (SGI) erweitert sein Angebot an Linux-basierten Servern. Unter anderem will SGI eng mit Open-Source-Projekten wie Chromium zusammenarbeiten, um Visualisierungslösungen für höchste Ansprüche unter Linux zu ermöglichen. Auch ein umfassendes Entwickler-Tool-Kit bietet SGI an.

OSDL gründet Arbeitsgruppe für Desktop-Linux

Neue Arbeitsgruppe soll Verbreitung von Linux auf Firmen-Desktops fördern. Die Open Source Development Labs (OSDL) wollen sich mit der Gründung einer "Desktop Linux Working Group" zunehmend auch um die Etablierung von Linux als Betriebssystem für Unternehmens-Desktops engagieren.

IBM will beim Umstieg von Windows NT auf Linux helfen

Schulungen und Lösungen für Geschäftspartner von IBM. IBM hat ein neues Programm gestartet, um seinen Geschäftspartnern und Kunden beim Umstieg von Microsoft Windows NT auf Linux zu helfen. Zum Jahresende wird mit der Einstellung des Supports von Windows NT durch Microsoft gerechnet, auch neue Sicherheitsupdates wären dann nicht länger zu erwarten.

PowerDVD für Unterhaltungselektronik fertig

Nur für Hersteller von PC-basierten Set-Top-Boxen gedacht. Nachdem bereits Intervideo die LinDVD getaufte Linux-Version seiner bekannten DVD-Wiedergabe-Software WinDVD für PC- und Unterhaltungselektronik-Hersteller anbietet, folgt nun auch Konkurrent Cyberlink. Die Linux-Version von PowerDVD ist jedoch ebenfalls nur für Hersteller verfügbar und kann nicht direkt von Endkunden erworben werden.

InterVideo-Linux macht PC zum Hifi-Gerät

Medienwiedergabe-Software startet PC in 10 Sekunden. InterVideo liefert ab sofort seine neue PC-Software "InstantON" aus, die in Dual-Boot-Konfigurationen als reines Zusatz-Betriebssystem für Multimedia-Aufzeichnung und -Wiedergabe dient. Der Produktname verspricht allerdings mehr, als InterVideo halten kann - denn das Mini-Linux inklusive Wiedergabesoftware soll 10 Sekunden für den Start brauchen, was weit entfernt ist von "Einschalten und Loslegen" (Instant-on).

SCO will Unternehmen weltweit verklagen

Linux-Lizenz wird nun weltweit angeboten. SCO will seine "Linux-Lizenzen" nun auch offiziell weltweit und nicht mehr nur in den USA anbieten. Für Unternehmen außerhalb der USA bedeutet dies aber vor allem mehr Druck durch SCO.

Debtakeover: Debian, übernehmen Sie

debtakeover übernimmt SuSE- und RedHat-Systeme. Debian-Entwickler Guillem Jover hat ein kleines Script veröffentlicht, mit dem sich Linux-Systeme, die auf Distribution wie SuSE oder Red Hat basieren, im laufenden Betrieb in ein Debian-System umwandeln lassen. Ursprünglich wollte Jover nur auf einem gemieteten WebServer Red Hat gegen Debian austauschen.

Novell bietet Haftungsfreistellung für Linux-Nutzer

Nutzer des SuSE Linux Enterprise Server von Haftung freigestellt. Novell bietet Käufern des SuSE Linux Enterprise Server eine Haftungsfreistellung an, die diese vor rechtlichen Angriffen durch SCO und andere schützen soll. Novell kündigte diesen Schritt zeitgleich mit dem Abschluss der Übernahme von SuSE an.

Red Hat überträgt eCos-Urheberrechte an die FSF

FSF alleiniger Inhaber der Urheberrechte am Embedded-Betriebssystem eCos. Red Hat überträgt der Free Software Foundation (FSF) sämtliche Urheberrechte an seinem Open-Source-Betriebssystem eCos. Die FSF wird damit zum einzigen Verwalter aller Urheberrechte des Embedded-Betriebssystems.

Bericht: Auch Intel bezieht klar Stellung gegen SCO

10-Millionen-Fonds soll Linux-Anwender vor SCO schützen. Die Open Source Development Labs (OSDL) planen einen Fonds für Linux-Nutzer, der diese gegen rechtliche Angriffe beispielsweise durch SCO unterstützen soll. Zu den Geldgebern zählt in erster Linie neben IBM und MontaVista auch Intel, die sich damit in die "Anti-SCO-Front" einreihen.

Microsoft startet Werbekampagne gegen Linux

"Get the Facts" über die Nachteile von Linux aufklären. Microsoft hat eine neue Werbekampagne gestartet, die unter dem Titel "Get the Facts" über Linux "aufklären" soll. Die Kampagne soll rund sechs Monate laufen, wie unter anderem eWeek berichtet.

Novell bringt Update für Ximian Desktop 2

Ximian Desktop 2 läuft nun auch mit SuSE Linux 9.0. Novell bietet ein Update für seine Software Ximian Desktop 2 an, die nun auch auf der aktuellen Version 9.0 von SuSE Linux läuft. Sowohl Ximian als auch SuSE gehören mittlerweile zu Novell.

Sicherheitslücke im Linux-Kernel

Fehler im Speichermanagement gefährdet Linux 2.2., 2.4 und 2.6. Der Sicherheitsexperte Paul Starzetz weist auf eine kritische Sicherheitslücke im Linux-Kernel hin, die es lokalen Nutzern erlaubt, beliebigen Code auch auf Kernel-Ebene auszuführen. Betroffen ist Linux 2.2, 2.4 und 2.6.

GPL-Verletzung: Harte Vorwürfe gegen KiSS Technology

Hersteller nutzt MPlayer, MAD und libjpeg ohne eigene Quellcode-Veröffentlichung. Der DivX-DVD-Player-Hersteller KiSS Technology soll in seiner Firmware Codeteile des Audio/Video-Players MPlayer und der MPEG-Audio-Bibliothek MAD (libmad) einsetzen, ohne jedoch seinerseits den Code veröffentlicht zu haben. Dabei ist es nicht das erste Mal, dass einem Hersteller die Verletzung der Open-Source-Lizenz "GNU General Public License" (GPL) vorgeworfen wird - darunter freigegebene Software darf zwar auch in kommerziellen Projekten eingesetzt werden, es muss dann jedoch der entsprechende Quellcode zumindest auf Nachfrage herausgegeben werden.

LiveCD mit KDE 3.2 Beta 2

Slax: Linux-LiveCD auf Slackware-Basis. LiveCDs, mit denen sich diverse Linux-Distributionen ohne Installation auf einem beliebigen Rechner starten lassen, gibt es mittlerweile einige. Slax hebt sich dabei ab, setzt die LiveCD doch auf der Distribution Slackware auf und bietet eine recht aktuelle Software-Auswahl samt der aktuellen Beta von KDE 3.2.

Update für LinVDR: Linux für digitale Videorekorder

ISO-Image macht aus PCs digitale Videorekorder auf Linux-Basis. LinVDR, eine spezielle für digitale Videorekorder abgestimmte Linux-Distribution, ist jetzt in der Version 0.5 erschienen. Die neue Version wartet mit einigen Software-Updates auf und bringt zahlreiche Applikationen und Plug-Ins mit, um einen Linux-basierten digitalen Videorekorder aufzusetzen.

Novell: Wir halten das Urheberrecht an UNIX

Novell meldet seine Ansprüche beim US-Copyright-Office an. Während SCO den Streit um Linux weiter eskaliert, greift nun auch Novell aktiv in die Auseinandersetzung um angebliche Urheberrechtsverletzungen durch Linux an UNIX ein. Novell besitzt nach eigenen Angaben die Urheberrechte an UNIX, auf die SCO seine Klage aufbaut.

Linus Torvalds widerlegt SCOs neue Beweise

Von SCO angeführte Dateien hat Torvalds zum Teil selbst geschrieben. In den von SCO angekündigten Drohbriefen an Lizenznehmer und Linux-Nutzer führt SCO neue Beweise an, die eindeutig belegen sollen, dass UNIX-Code unrechtmäßig in Linux kopiert wurde. Nach der Veröffentlichung eines der Briefe durch LWN.net äußerte sich Linus Torvalds zu den von SCO darin vorgelegten angeblichen Beweisen. Laut Torvalds lässt sich klar zeigen, dass die von SCO angeführten, angeblich in Linux kopierten Dateien keinesfalls kopiert wurden.

SCO geht nun auch gegen seine Lizenznehmer vor

SCO: Verbreitung von Linux verstößt gegen den DMCA. SCO eskaliert den Streit um Linux einmal mehr und geht nun auch gegen seine eigenen Lizenznehmer vor: Das Unternehmen fordert seine UNIX-Lizenznehmer unter anderem auf, schriftlich zu bestätigen, dass sie keinen "proprietären UNIX-Code" in Linux nutzen. Zudem versucht SCO mit neuen Briefen den Druck auf Linux-Anwender zu erhöhen; laut SCO wurden bestimme "Application Binary Interfaces" (ABI) aus UNIX direkt in Linux kopiert.