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Debian-Gründer propagiert neue Art von Linux-Distribution

"Componentized Linux" soll sich durch hohe Flexibilität auszeichnen. Debian-Gründer Ian Murdock will mit "Componentized Linux" (CL) eine neue Generation von Linux-Distributionen ins Leben rufen. Statt eine umfassende große Distribution will Murdock mit seiner Firma Progeny eine schlanke modulare Linux-Distribution entwickeln, die sich auf die jeweiligen Bedürfnisse anpassen lässt.
/ Jens Ihlenfeld
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Dazu bietet Progeny seinen "Componentized Linux Core" an, eine schlanke Linux-Distribution, die sich nach den eigenen Anforderungen zusammenstellen und um weitere Module erweitern lässt. Der CL-Core in der aktuellen Version 2.0 ist konform zur Linux Standard Base 1.3, eine Prüfung nach LSB-2.0 steht noch aus.

Componentized Linux bietet dabei die Möglichkeit, die Distribution sehr fein anzupassen, angefangen bei den notwendigen Software-Komponenten bis hin zu einem modularen Kernel, der sich nur mit den benötigten Modulen installieren lässt, ohne dass ein Neukompilieren notwendig ist.

Zur Installation nutzt Progeny Red Hats Anaconda sowie die selbst entwickelte Hardware-Erkennung Discover 2.0. Zur Verwaltung der installierten Software setzt man auf Debian APT und greift auf die Pakete aus Debian-Sarge zurück. Allerdings ist auch geplant, Komponenten auf Basis von Fedora anzubieten. Dank der Architektur von APT soll es zudem möglich sein, das Componentized Linux auf einfache Art und Weise um weitere Komponenten von Drittanbietern zu erweitern.

Über den CL-Core hinaus bietet Progeny derzeit Module für GNOME 2.4, Linux 2.4 und 2.6 sowie XFree86 4.2 an.

Componentized Linux kann auf den Servern von Progeny(öffnet im neuen Fenster) in Form von ISO-Images heruntergeladen werden. Zusätzliche Komponenten stehen über ein APT-Repository(öffnet im neuen Fenster) in der Distribution "cl" zur Verfügung.


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