Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Novell will KDE und GNOME vereinen

Einheitlicher Desktop soll das Beste aus beiden Welten zusammenbringen. Novell will einen Linux-Desktop entwickeln, der das Beste aus KDE und GNOME vereint, berichtet eWeek unter Berufung auf Novell-Chef Jack Messman. Nach der Übernahme von Suse und Ximian verfügt Novell über die treibenden Unternehmen hinter den beiden Desktops.
/ Jens Ihlenfeld
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Da Kunden nach einem einheitlichen Interface verlangen, werde man ein neues, einheitliches System entwickeln, so Messman gegenüber eWeek(öffnet im neuen Fenster) . Das bedeute aber nicht, dass beide Systeme miteinander vereint werden sollen, so Chris Schlager, Vice President im Bereich Forschung und Entwicklung bei Suse. Man könne die Systeme zwar technisch nicht kombinieren, aber das Beste aus beiden in ein einheitliches Interface überführen.

Die Entwicklung läuft dabei unter der Federführung von Suse, denn auch die Desktop-Entwickler von Ximian sollen künftig unter dem organisatorischen Dach von Suse arbeiten. Probleme zwischen den Entwicklern der beiden konkurrierenden Systeme befürchtet Schlager nicht, es seien mehr die Anhänger, die darum kämpfen, welcher Desktop der bessere ist, nicht die Entwickler.

Erste Ergebnisse sollen bereits in der übernächsten Version von Suse Linux, die für Ende 2004 geplant ist, zu sehen sein. Die nächste Version von Suse Linux, 9.1, erscheint am 23. April. Novell schwebt dabei offenbar ein System wie Suns Java Desktop System (JDS) vor, eine speziell auf die Bedürfnisse von Unternehmen ausgerichtete Desktop-Linux-Distribution. Im Gegensatz zu Sun verfügt Novell mit Suse Linux aber über eine eigene Linux-Distribution, auf der im Übrigen auch Suns JDS aufsetzt.


Relevante Themen