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Neues vom GameCube-Linux-Projekt

Erster bootfähiger Kernel steht zum Download bereit. Das erst im Januar 2004 gestartete, ambitionierte GameCube-Linux-Projekt hat seinen ersten bootfähigen Kernel veröffentlicht: Die "GameCube Linux Alpha" bietet dabei nicht nur Bildschirmausgabe, sondern auch Netzwerkunterstützung.
/ Christian Klaß
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So kann die Nintendo-Spielekonsole dank im GC-Linux integriertem BusyBox-Webserver bereits mittels direkter IP-Eingabe per Webbrowser angesurft werden – sie präsentiert dann eine Willkommens-Website. Wer jedoch nicht nur eine Website sehen möchte, der kann Dank des integrierten Telnet-Servers den GameCube mittels Kommandozeilenbefehlen aus der Ferne steuern.

Zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit steht die 1 MByte große, auf dem GameCube ausführbare Linux-Alpha auf der von Sourceforge.net gehosteten Projekt-Website www.gc-linux.org(öffnet im neuen Fenster) . Wer sich auf Basis des Kernel 2.6.1 sein eigenes GameCube-Linux basteln will, für den bietet das GC-Linux-Team auch einen Kernelpatch an.

Um das GameCube-Linux überhaupt auf die Konsole zu bekommen, muss diese nicht umgebaut, sondern lediglich per 10/100-Mbps-Ethernet-Adapter ans Netzwerk angeschlossen sein. Zusätzlich ist allerdings noch das Online-Spiel Phantasy Star Online (PSO) nötig; nach dessen Start wird es über das Netzwerk mittels der Windows-Kommandozeilen-Software " GameCube PSO Loader(öffnet im neuen Fenster) " (PSOLoad) mit "falschen" Daten gefüttert und so zum Ausführen von selbst programmierter Software gebracht. Um die Ausführung von Raubkopien zu vereiteln, werden dabei von PSOLoad nur Programme aus der Entwicklerszene an den GameCube übertragen, die – wie das GC-Linux ("zImage.dol") – im DOL-Format oder als Binärdatei vorliegen.


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