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SCO verklagt Händler von Autoteilen

AutoZone als erster Linux-Anwender von SCO verklagt. Wie von SCO vorab mehrfach angekündigt, hat das Unternehmen jetzt einen ersten kommerziellen Linux-Nutzer verklagt. Als Opfer wurde der US-Autoteile-Händler Autozone auserkoren. Zudem nannte SCO einen ersten Lizenznehmer der umstrittenen SCO-Linux-Lizenz.
/ Jens Ihlenfeld
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Wie SCO mitteilte, hat man vor dem U.S. District Court in Nevada Klage gegen AutoZone eingereicht. Das Unternehmen soll durch die Nutzung von Linux die Urheberrechte von SCO verletzt haben; betrachtet SCO Linux doch als illegales Derivat von Unix. SCO verlangt von AutoZone zum einen, die Urheberrechtsverletzungen zu unterlassen und zum anderen einen Schadensersatz in nicht bezifferter Höhe.

SCO beginnt nun auch exemplarisch gegen einzelne Linux-Nutzer vorzugehen, noch bevor der Streit von SCO mit IBM oder Novell entschieden ist. Während IBM von SCO verklagt wird, unerlaubt Unix-Code in Linux integriert zu haben, streitet man mit Novell, wem überhaupt welche Rechte an Unix zustehen. Auch ist nicht geklärt, ob wirklich – wie von SCO behauptet – unerlaubt Code in Linux ausgeflossen ist.

Inzwischen hat SCO auch einen ersten Kunden präsentiert, der die von SCO geforderte Linux-Lizenz erworben hat. Dabei handelt es sich um den US-Hosting-Anbieter EV1Servers.Net. Zwar ist dies nicht das erste Unternehmen, das den umstrittenen, aber von SCO geforderten Lizenzvertrag abgeschlossen hat, bislang hielt sich SCO mit den Namen seiner Lizenznehmer aber bedeckt.

Während Robert Marsh, CEO von Everyones Internet, zu denen auch EV1Servers.Net gehört, den Abschluss des Lizenzvertrages als vorteilhaft für die eigenen Kunden verkauft(öffnet im neuen Fenster), scheinen diese mitunter nicht sehr begeistert(öffnet im neuen Fenster) zu sein.


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