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Neuer ATI-Linux-Treiber erkennt Radeon 9800 XT

"Linux Driver 3.7.6" mit Hardware-Beschleunigung unter WineX. Neben der neuen Catalyst-Treiber-Version 4.3 für Windows-Rechner hat ATI auch überarbeitete Linux-Treiber veröffentlicht. Viel Neues bringt der "Linux Driver 3.7.6" vom 10. März 2004 allerdings nicht mit sich, unter anderem werden nun Radeon-9800-XT-Grafikkarten erkannt.
/ Christian Klaß
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Wichtiger dürfte aber für viele sein, dass ATI mit den neuen Treibern nun auch unter WineX eine Hardware-Beschleunigung erlaubt. WineX bildet Teile des Windows-APIs unter Linux ab, so dass DirectX-basierte Windows-Spiele auch unter Linux zum Laufen gebracht werden können. Weniger Probleme sollen die neuen Treiber in Verbindung mit AMD-Athlon-Systemen machen, auf denen vorherige Treiberversionen mitunter den Dienst verweigerten.

Wie bereits seine Vorgänger unterstützt auch ATIs neuer Linux Driver 3.7.6 auf entsprechenden Grafikkarten eine Fernseh- sowie Multimonitor-Ausgabe. Letztere erlaubt auf Notebooks den Wechsel zwischen internem und externem Bildschirm, das Klonen von Bildschirminhalten auf zwei Monitoren, die Nutzung zweier Monitore als große Arbeitsfläche und zwei separate Desktops mit jeweils eigener XFree86-Instanz.

Die in Verbindung mit Radeon-9100-IGP-Onboard- und Radeon-Grafikkarte mögliche neue Drei-Schirm-Unterstützung des Catalyst 4.3 gibt es unter Linux noch nicht. Dafür unterstützen ATIs Linux-Treiber aber von Hause aus nicht nur Radeon- und FireGL-Grafikkarten, sondern auch die Notebook-Grafikchips (Mobility Radeon 9000 bis 9600, 9700 fehlt noch) der Kanadier. Traurig ist, dass es ATI noch immer nicht geschafft hat, die Fernseh-Tuner seiner All-in-Wonder-Grafikkarten unter Linux nutzbar zu machen.

Wie gehabt bietet ATI seine Treiber ausschließlich im RPM-Format im Treiberbereich(öffnet im neuen Fenster) von ATI.com zum Download(öffnet im neuen Fenster) an. Für die XFree86-Versionen 4.1.0, 4.2.0 und 4.3.0 gibt es dabei jeweils eigene RPMs, weitere Voraussetzungen sind der Linux-Kernel 2.4 sowie die glibc-Version 2.2 oder 2.3. Auch die Linux-Treiber sind laut ATI für die Linux-Distributionen von Red Hat und Suse gedacht, sollen aber auch unter anderen Distributionen laufen.


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