PowerDVD für Unterhaltungselektronik fertig

Nur für Hersteller von PC-basierten Set-Top-Boxen gedacht

Nachdem bereits Intervideo die LinDVD getaufte Linux-Version seiner bekannten DVD-Wiedergabe-Software WinDVD für PC- und Unterhaltungselektronik-Hersteller anbietet, folgt nun auch Konkurrent Cyberlink. Die Linux-Version von PowerDVD ist jedoch ebenfalls nur für Hersteller verfügbar und kann nicht direkt von Endkunden erworben werden.

Artikel veröffentlicht am ,

PowerDVD Linux ist ausschließlich an Hersteller von x86-basierten Set-Top-Boxen gedacht. Die DVD-Abspielsoftware soll kompatibel zum Linux-Kernel ab Version 2.3x sein und eine Dolby-Digital-DVD-Wiedergabe in hoher Qualität bieten. Die weiteren Systemvoraussetzungen für PowerDVD Linux gibt Cyberlink wie folgt an: mindestens ein 450-MHz-Pentium-II-Prozessor, MMX-Unterstützung, 32 MByte Arbeitsspeicher, 20 MByte Festplattenplatz, eine Soundkarte mit Linux-Treibern und ein Grafikbeschleuniger mit SDL und optionaler XvMC-Unterstützung.

Linux-Fans brauchen sich - wie bei LinDVD - derzeit keine Hoffnungen auf ein einzeln erhältliches PowerDVD für Linux-PCs zu machen. Eine Kaufversion ist Cyberlink zufolge nicht geplant. Zwar gibt es freie DVD-Wiedergabe-Software für Linux, doch ist diese meist gezwungen, den DVD-Kopierschutz CSS zu umgehen und ist damit nicht konform zum neuen deutschen Urheberrecht.

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monkman 19. Jan 2004

ich wüßte wer ein interesse daran haben könnte, dass unter linux die dvd's nur "illegal...

Frank 19. Jan 2004

Es ist mir völlig unverständlich warum eine Firma die ein Produkt zur Marktreife...

Flo 19. Jan 2004

Sie müssten es ja nicht einmal in Geschäften etc. verkaufen - zum (kostenpflichtigen...

chodo 19. Jan 2004

Warum zum Teufel verkaufen die soetwas nicht ganz normal?!! Wollen die gar nicht, dass...



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