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PowerDVD für Unterhaltungselektronik fertig

Nur für Hersteller von PC-basierten Set-Top-Boxen gedacht. Nachdem bereits Intervideo die LinDVD getaufte Linux-Version seiner bekannten DVD-Wiedergabe-Software WinDVD für PC- und Unterhaltungselektronik-Hersteller anbietet, folgt nun auch Konkurrent Cyberlink. Die Linux-Version von PowerDVD ist jedoch ebenfalls nur für Hersteller verfügbar und kann nicht direkt von Endkunden erworben werden.
/ Christian Klaß
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PowerDVD Linux ist ausschließlich an Hersteller von x86-basierten Set-Top-Boxen gedacht. Die DVD-Abspielsoftware soll kompatibel zum Linux-Kernel ab Version 2.3x sein und eine Dolby-Digital-DVD-Wiedergabe in hoher Qualität bieten. Die weiteren Systemvoraussetzungen für PowerDVD Linux gibt Cyberlink wie folgt an: mindestens ein 450-MHz-Pentium-II-Prozessor, MMX-Unterstützung, 32 MByte Arbeitsspeicher, 20 MByte Festplattenplatz, eine Soundkarte mit Linux-Treibern und ein Grafikbeschleuniger mit SDL und optionaler XvMC-Unterstützung.

Linux-Fans brauchen sich – wie bei LinDVD – derzeit keine Hoffnungen auf ein einzeln erhältliches PowerDVD für Linux-PCs zu machen. Eine Kaufversion ist Cyberlink zufolge nicht geplant. Zwar gibt es freie DVD-Wiedergabe-Software für Linux, doch ist diese meist gezwungen, den DVD-Kopierschutz CSS zu umgehen und ist damit nicht konform zum neuen deutschen Urheberrecht.


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