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Umfrage: Linux-Entwickler von SCO unbeeindruckt

90 Prozent der Linux-Entwickler messen SCOs Klagen keine Bedeutung bei. Mehr als 90 Prozent der Linux-Entwickler glauben, dass die Klagen von SCO bezüglich Linux haltlos sind, das ergab eine Umfrage der Evans Data Corporation. Drei Prozent der Befragten glauben aber, dass die Klagen berechtigt sind, 5 Prozent glauben, dass diese möglicherweise berechtigt sind.
/ Jens Ihlenfeld
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Mehr als die Hälfte hält die Klagen aber für absolut unberechtigt. Dabei haben rund 60 Prozent der Unternehmen, in denen die Befragten tätig sind, die durch Linux entstehenden Risiken bezüglich Urheberrechtsverstößen untersucht. Nur 13 Prozent kamen zu dem Schluss, dass die Klagen von SCO die Nutzung von Linux in ihrem Unternehmen "absolut" oder "möglicherweise" beeinflussen.

Zwei von drei Entwicklern sind der Meinung, dass Linux-Distributoren ihren Kunden entsprechende Garantien gewähren sollten. Befragt wurden rund 400 Linux-Entwickler im Februar 2004.

Zu den weiteren Ergebnissen der Umfrage zählt die Erkenntnis, dass die Nutzung der freien Entwicklungsumgebung Eclipse um 80 Prozent zugenommen hat und dass mehr als 80 Prozent der Befragten der Meinung sind, Linux solle auch über den Kernel hinaus standardisiert werden.

In einer weiteren Untersuchung kam Evans Data zu dem Schluss, dass in Nord-Amerika rund 1,1 Millionen Entwickler zumindest einen Teil ihrer Zeit mit der Entwicklung von Open-Source-Software verbringen.


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