Nach einer längeren Vorschauphase steht Fedora Core OS nun erstmals stabil für den Einsatz bereit. Die von Red Hat unterstützte Community bietet damit ein neues einheitliches System für den Container-Einsatz.
Die freie Linux-Distribution für Router, OpenWRT, unterstützt in der aktuellen Version 19.07 erstmals die neue Verschlüsselung WPA3. Das Entwicklerteam hat außerdem das Web-Interface beschleunigt und eine wichtige Board-Migration angestoßen.
Nitropad ist der Laptop zum Sicherheitsschlüssel Nitrokey: ein gebrauchtes Thinkpad, dessen Bios durch die freie Firmware Coreboot ersetzt wurde. Abgesichert wird das Nitropad zudem durch einen Nitrokey, der Manipulationen erkennen soll.
CES 2020 Auch das aktuelle XPS 13 (9300) wird in diesem Jahr als Developer Edition mit Ubuntu verkauft. Auf Wunsch der Nutzer gibt es 32 GByte RAM, außerdem Support für den Fingerabdrucksensor und größere Tasten.
In einer Urabstimmung über das genutzte Init-System hat sich das Debian-Projekt nun für die Nutzung von Systemd entschieden. Alternativen sollen aber ebenfalls unterstützt werden, falls verfügbar.
Die Linux-Distribution Ubuntu ist das beliebteste System für Kunden von Amazons Web Services (AWS). Um dies auch in Einnahmen umzuwandeln, startet Distributor Canonical nun eine Pro-Version von Ubuntu, mit einigen Zusatzfunktionen wie zehn Jahre Support und Kernel-Livepatches.
Statt auf alle Pakete der 32-Bit-x86-Architektur zu verzichten, wird Ubuntu auch in Zukunft wohl eine kleine Menge dieser Pakete weiter pflegen. Damit sollen ältere Windows-Spiele in Wine oder auch Steam weiter genutzt werden können.
Mit dem Kauf von Core OS hat Red Hat auch dessen Container-Registry-Dienst Quay übernommen. Der Security-Scanner Clair wird ebenfalls Teil des Projekts.
Die Pflege von Alternativen zu Systemd wird für das Debian-Projekt immer schwieriger. Der aktuelle Projektleiter plant deshalb ein Urabstimmung darüber, ob das Projekt diese Alternativen überhaupt noch unterstützen soll oder eben nicht.
Mit dem Framework Quarkus will Open-Source-Spezialist Red Hat die Programmiersprache Java in die Cloud-Umgebung aus Microservices, Containern und Kubernetes bringen. Nun kündigt das Unternehmen die Version 1.0 von Quarkus an.
Auf Samsungs Smartphone-Desktop Dex konnte seit einem Jahr auch die Linux-Distribution Ubuntu genutzt werden. Der Hersteller stellt das System nun offenbar ein.
Die aktuelle Version 19.10 von Ubuntu alias Eoan Ermine ist verfügbar. Die Version bringt experimentellen ZFS-Support für die Root-Partition, anders als zunächst geplant auch i386-Pakete sowie aktuelle Software für die Cloud und den Linux-Kernel 5.3.
Der Linux-Distributor und Open-Source-Spezialist Suse wird seine Angebote und Services zu der Suse Openstack Cloud nicht weiterführen. Das Unternehmen konzentriert sich stattdessen auf Container-Technik.
Die kommende Ubuntu-Version 19.10 kann nun relativ einfach mit ZFS auf der Root-Partition genutzt werden. Das Entwicklerteam hat dafür die Installationsroutine angepasst.
Mit seiner Community-Enterprise-Distribution CentOS 8 gibt Red Hat auch Änderungen am Entwicklungsmodell bekannt. Zusätzlich zur stabilen Version gibt es künftig ein Rolling Release für Entwickler.
Mit dem XPS13 (7390) bietet Dell nahezu zeitgleich eine neue Version für Windows wie auch Linux-Nutzer an. Die Developer Edition mit Ubuntu ist nun ein mit Priorität behandeltes Produkt, es gibt sie auch mit Sechs-Kern-Prozessor. Bei den Nummern muss man ein wenig aufpassen.
Nach dem Mutterkonzern IBM schließt sich nun auch Red Hat offiziell der Risc-V-Foundation an. Davon verspricht sich das Unternehmen mehr Kontrolle über die Hardware.
Nutzer der kommenden Version 19.10 der Linux-Distribution Ubuntu sollen experimentell das Dateisystem ZFS verwenden können. Das bestätigt der Hersteller nun erstmals offiziell. Es ist aber Vorsicht geboten.
Die Gnome Foundation und der KDE e.V. planen nach Jahren getrennter Wege wieder eine gemeinsame Konferenz: Der Linux App Summit diese Herbst soll die Linux-Desktops voran bringen.
Im Auftrag von Valve haben die Linux-Spezialisten von Collabora das Projekt XRDesktop erstellt. Damit sollen klassische Linux-Desktops wie die Gnome Shell und KDE Plasma in VR-Headsets laufen.
Microsoft will den Support für Java auf SQL-Server 2019 kostenfrei anbieten. Die Entwickler sind sich bewusst, dass die Programmiersprache für den Dienst essenziell ist, und Oracle wird wohl bald keinen Gratis-Support mehr bieten. Auch OpenJDK sei keine Alternative, meint Microsoft.
Mit Fedora Core OS will die von Red Hat unterstützte Community ein neues einheitliches System für den Container-Einsatz bereitstellen. Nach etwa einem Jahr Arbeit gibt es nun eine erste Vorschau.
Das Ubuntu-Team erstellt einen Daemon zur einfacheren Nutzung von ZFS. Dieser kann mit dem Systemstart umgehen und erkennt die sogenannten Datasets auf einzelnen Maschinen.
Die technische Leitung der Linux-Distribution Fedora hat entschieden, künftig keine 32-Bit-Kernel mehr für die x86-Architektur zu bauen. Damit folgt das Team anderen Distributionen wie auch dem Projektsponsor Red Hat.
Das Github-Konto von Canonical wurde zwischenzeitlich von Angreifern übernommen, diese hätten die dort gehostete Software verändern können. Ubuntus Infrastruktur soll nicht betroffen sein.
Die aktuelle Version 10 der Linux-Distribution Debian, Codename Buster, ist erschienen. Sie wird fünf Jahre Support erhalten. Die Debian-Team liefert den Gnome-Desktop standardmäßig mit dem Displayserver Wayland aus und unterstützt Secure Boot.
Obwohl Canonical das Auslaufen des 32-Bit-Supports für Ubuntu zurückgezogen hat, wird Valve das OS nicht mehr als Referenz für Steam empfehlen. Stattdessen wird auf andere Linux-Distributionen geschaut. Auch 32-Bit-Container sind im Gespräch.
Kehrtwende bei Ubuntu: Das Team will doch 32-Bit-Pakete der x86-Architektur für die kommenden Versionen anbieten - allerdings nur ausgewählte. Und das Ende der Architektur wird nur verschoben.
Update Die Steam-Plattform wird offenbar auf künftigen Versionen von Ubuntu nicht mehr durch Valve unterstützt. Der Grund dafür ist wohl das Ende des 32-Bit-Supports. Die Ubuntu-Entwickler entdecken derweil selbst die Probleme ihrer Idee.
Einige der kommenden Mobile Workstations von Lenovo lassen sich mit einem vorinstallierten Ubuntu 18.04 bestellen. Das Angebot zielt klar auf Entwickler.
Das Wine-Projekt äußert massive Kritik an dem Plan von Ubuntu, keine 32-Bit-Pakete für die x86-Architektur mehr anzubieten. Das werde dem Projekt viele Probleme bereiten und Nutzern nur wenig bringen.
Mit der kommenden Version 19.10 alias Eoan Ermine will Ubuntu keine Pakete der 32-Bit-x86-Architektur mehr anbieten, sondern eben nur noch 64 Bit. Diesen Schritt hat das Team bereits lange vorbereitet.
Eine Sicherheitslücke im Exim-Mailserver lässt sich auch übers Netz zur Codeausführung ausnutzen, der Angriff dauert aber in der Standardkonfiguration mehrere Tage. Lokal ist er trivial und emöglicht es Nutzern, Root-Rechte zu erlangen.
Der Linux-Distributor Red Hat und Windows-Hersteller Microsoft kooperieren bei zweien ihrer wichtigsten Enterprise-Angebote und bringen Openshift in die Azure-Cloud. Die Container-Plattform bringt in Version 4 außerdem einige Neuerungen mit.
Version 8 von Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist verfügbar. Die Distribution nutzt erstmals die sogenannten Appstreams zum Verteilen der Pakete. Ein neues, frei verteilbares Basis-Image soll die Nutzung von Containern auch ohne Red-Hat-Abo vereinfachen.
Nach sieben Jahren Arbeit ist die Paketverwaltung Guix für GNU- und Linux-Systeme in der wichtigen Version 1.0 erschienen. Das Werkzeug ermöglicht Reproduzierbarkeit, Transactional Updates und sogar eine Art Systemverwaltung zum Provisioning.
PC-Hersteller Dell liefert seine aktuellen Workstations Precision 3540 künftig auch mit Ubuntu aus. Diese sollen Entwicklern einen preisgünstigeren Einstieg bieten.
Das Fermilab will seine Arbeiten an dem RHEL-Klon Scientific Linux langfristig beenden. Neue Versionen wird es damit nicht mehr geben. Zuvor ist auch schon das Cern ausgestiegen. Stattdessen wird auf CentOS gesetzt.
Linux-Distributor Red Hat will mit seinem Community-Projekt Fedora künftig auch ARM-Laptops unterstützen, die bisher mit Windows 10 on ARM laufen. Eine kleine Entwickler-Gemeinschaft hat bereits Vorarbeiten dazu geleistet.
Nach schleppendem Beginn stellen sich vier Kandidaten als Debian Project Leader zur Wahl. Zwei von ihnen kommen aus dem deutschsprachigen Raum und stellen Golem.de ihre Ziele vor.
Für Java 12 ist JDK 12 die quelloffene Referenzimplementierung. Die von Oracle unter der GPL angebotene Java-Version hat mehrere neue Features, darunter Switch Expressions und eine Micro-Benchmarking-Suite.
Der Debian-Entwickler Michael Stapelberg beschreibt die Arbeit in dem Projekt als "frustrierend" und "mühsam". Wegen Problemen mit der "alten Infrastruktur" tritt der Entwickler nun zurück.
Der Großteil der Java-Nutzer verwendet immer noch die fünf Jahre alte Version 8. Auch ein Oracle-Entwickler bestätigt nun, dass Java 9 wohl viel kaputt gemacht hat. Die Veränderungen der Sprache seien aber notwendig gewesen.
Mit dem Open-Source-Projekt Maru können Android-Nutzer ihr Smartphone auch als Desktop-Ersatz verwenden. Die aktuelle Version 0.6 nutzt nun LineageOS als Basis und läuft damit auf sehr viel mehr Geräten als bisher.
Mit dem Framework Quarkus will Open-Source-Spezialist Red Hat die Programmiersprache Java in die Cloud-Umgebung aus Microservices, Containern und Kubernetes bringen. Der Grund ist schlicht die Beliebtheit der Systeme.
ARM-Nutzer, die Debian verwenden, sollten momentan beim Kernel-Update Vorsicht walten lassen. Offenbar sorgt ein aktuelles Kernel-Update dafür, dass sich verschiedene ARM-Boards nicht mehr starten lassen.
Über einen Trick kann ein Angreifer Ubuntus Paketverwaltung Snap vorgaukeln, dass ein normaler Nutzer Administratorrechte habe - und damit wirklich einen Nutzer mit Root-Rechten erstellen.